Jomes Erinnerungen

TIMEA – Die Abenteuer einer geraubten Prinzessin - 15. Teil

18 11-18 Minuten 2 Kommentare
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Jomes Erinnerungen

Peter Hu

Nun, es gab zahlreiche, echt spannende Briefwechsel. Da waren noch Sprache und Fantasie gefragt. Was sind dagegen schon Whats-App. Telegramm, E-Mail & Co? Wer kennt denn heute noch die Erotik eines parfümierten Briefes, ...eines echten Kussmundes unter der Unterschrift, ...oder gar eines photoshopfreien Selfys von Polaroid?? ...und ja, die Post konnte auch noch weitaus intimeres transportieren.
Gute, alte Zeit. Wo sind die Jahre geblieben? Jedes zweite Wochenende ein spannendes Treffen; ...ein heißer Ritt. ...Zwar nicht immer durch die Betten, ...doch auf jeden Fall stets von Ort zu Ort, ...im Sattel meines zügigen Motorrades.
...Klar! Meistens am Ende Abfuhren kassiert (und auch nicht weniger erteilt). Aber das gehört absolut dazu, ...ist sogar Teil des Spiels; ...nicht weniger spannend. Schließlich ist der Weg ist das Ziel (und mit Blick auf meinen Zeichenzähler unterhalb des Textes...)

Somit jetzt endlich zur Sache:
Ein solcher Briefwechsel hatte sich eben auch entwickelt (genau genommen war es der erste dieser Art), als ich meine Wunden leckte, nachdem ein vermeintlich „Guter Freund“ (er war dick, dumm und gefräßig, ...was mich besonders geärgert hatte) mir meine damalige, ziemlich sexy gestaltete Freundin ausgespannt hatte.
‚Dass so etwas überhaupt möglich war?!‘...
Von diesem Schock musste ich mich halt erholen. Ein kleiner Trost: Die Sache mit den Beiden hielt keinen Monat. Mein zielsicherer Fluch hatte schnell gewirkt:
Er erlitt einen frühen Schlaganfall.
Sie bekam später zwei Kinder mit einem mir unbekannten Koch; ...und wurde in der Folge ziemlich vollschlank, wie ich mich durch Augenschein selbst überzeugen konnte. Da hab ich ja noch einmal Glück gehabt. ;-)

Aber zurück zum vorliegenden Manuskript und seine abenteuerliche Entstehungsgeschichte:
Vorsorglich, damit ich mich auch an mein Geschreibsel erinnern konnte, habe ich blaues Durchschlagspapier unter die Briefseiten gelegt, .

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@ganode

schreibt PeterHu

Danke Dir für Deine freundlichen Zeilen und den ersten Kommentar. Das pinselt die Seele… Statt Quote, mache ich hier lieber weiter Sparte. Wollte ich Auflage, müsste ich nur mehr in den „Saft“ gehen ;-) ...dann könnte ich mir wohl auch ein Lektorat leisten. Aber nein, da schiebe ich doch lieber noch was überarbeitetes aus dem Archiv nach. Da liegt noch so ein erotisches Märchen unterm Staub… Gruß P. Hu.

Kopf hoch, Peter!

schreibt ganode

Hätte ich gewusst, dass dies dein Erstlingswerk war, hätte ich es sicher von vornherein mit ganz anderen Augen gelesen. So nach und nach erklärt sich aber einiges. Da hatte ich also die ganze Zeit nur einen ungeschliffenen Diamanten vor mir. Und du hast ja nicht zuletzt mit Melanos, Nefret, Dr. P. Orn und diversen anderen bewiesen. dass du dicht nicht nur verbessern. sondern sogar perfektionieren kannst. Du hast ein Niveau erreicht, das viele andere Erozuna-Autoren erst noch entdecken müssen, sowohl in Breite als auch in Länge, und in erotischer Tiefe. Schon dafür zeihe ich dir ewigen Dank! Mach einfach weiter so — und vergiss den ganzen Quatsch mit Quoten, Auflage und Lektorat.

Gedichte auf den Leib geschrieben