Jomes Erinnerungen

TIMEA – Die Abenteuer einer geraubten Prinzessin - 15. Teil

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Jomes Erinnerungen

Jomes Erinnerungen

Peter Hu

Wesen, so bleich wie der Tot selbst. So hässlich, dass sie ihre Leiber unter wallenden Tüchern verbargen.

Sofort griffen die Jungmänner zu ihren Speeren und griffen die Ungeheuer tapfer an.
Aber gegen die Waffen und Rüstungen der Dämonen, waren sie einfach machtlos. Diese bärtigen Ungeheuer schlachteten sie einfach mit blitzenden Stahlklingen nieder. Nicht einer der jungen Burschen überlebte den Tag…

*

Und während Jome ihre Geschichte noch flötete, fand sie auch plötzlich dank Knorzens letzter Zauberhandlung ihre eigene Stimme wieder. Ihre Worte wurden immer deutlicher, um so mehr sie sich dem Grauen stellte…

*

...„Mein Entsetzen war übermächtig. Mein Geliebter lag tot im Gras, ...unter all seinen erschlagenen Freunden. Aber ich fasste mich, griff das schreiende Kind meiner Schwester, presste es an meine Brust und rannte, was meine Kräfte noch her gaben.
Doch weit kam ich nicht. Schon bald dröhnte das Stampfen eines Dämonentieres hinter mir. Plötzlich traf mich ein harter Schlag im Rücken. Aber es war kein Schwert. Nur ein Stock war mir über die Rippen gefahren, dass mir der Atem aus der Brust gepresst wurde. Ich ließ das Kind los, stieß es aber ins hohe Gras, in der Hoffnung man würde es in all dem Chaos übersehen; ...und Überlebende meines Dorfes würden es vor den Raubtieren finden. ...Dann wurde mir auch schon schwarz vor Augen...

Als ich wieder zu mir kam, fand ich mich mit meinen überlebenden Gefährtinnen an Armen und Beinen gefesselt. Die Dämonen entpuppten sich als Menschen. Hässliche, brutale Menschen. Sklavenjäger aus dem Norden. Ich hatte davon gehört. Die Ältesten hatten uns immer wieder vor ihnen gewarnt. Aber was hätten wir denn gegen sie ausrichten können? In unseren jungen Gemütern handelte es sich dabei ohnehin nur um Märchengestalten.
Aber das Schauermärchen ist wahr geworden; ...übertraf meine Vorstellungskraft bei weitem...

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@ganode

schreibt PeterHu

Danke Dir für Deine freundlichen Zeilen und den ersten Kommentar. Das pinselt die Seele… Statt Quote, mache ich hier lieber weiter Sparte. Wollte ich Auflage, müsste ich nur mehr in den „Saft“ gehen ;-) ...dann könnte ich mir wohl auch ein Lektorat leisten. Aber nein, da schiebe ich doch lieber noch was überarbeitetes aus dem Archiv nach. Da liegt noch so ein erotisches Märchen unterm Staub… Gruß P. Hu.

Kopf hoch, Peter!

schreibt ganode

Hätte ich gewusst, dass dies dein Erstlingswerk war, hätte ich es sicher von vornherein mit ganz anderen Augen gelesen. So nach und nach erklärt sich aber einiges. Da hatte ich also die ganze Zeit nur einen ungeschliffenen Diamanten vor mir. Und du hast ja nicht zuletzt mit Melanos, Nefret, Dr. P. Orn und diversen anderen bewiesen. dass du dicht nicht nur verbessern. sondern sogar perfektionieren kannst. Du hast ein Niveau erreicht, das viele andere Erozuna-Autoren erst noch entdecken müssen, sowohl in Breite als auch in Länge, und in erotischer Tiefe. Schon dafür zeihe ich dir ewigen Dank! Mach einfach weiter so — und vergiss den ganzen Quatsch mit Quoten, Auflage und Lektorat.

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