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Juan roch gut, immer. Stets lässig gekleidet erschien er in der Tangobar wie aus dem Ei gepellt, frisch geduscht mit angenehm riechendem Deo und Rasierwasser. Und wenn er dann beim Tanzen zu transpirieren begann, so roch sein frischer Schweiß schlicht nach Mann. Das machte mich einfach nur geil und ich musste mich echt zusammenreißen, um ihm meine Nase nicht in die Achseln zu drücken und die glitzernden Perlen von seinem Hals und seiner Stirn zu lecken. Er hatte es mir angetan, mit Haut und Haar.
Der Knebel spreizte meine Kiefer schmerzhaft. Und mit weit geöffneten Beinen und nach vorne gebeugtem Körper gefesselt zu sein, war auch für eine junge, sportliche Frau wie mich qualvoll. Jetzt musste ich auch noch pissen, ein Teil rann meine Beine hinunter in meine Strümpfe und es wurde mir noch kälter. Eine Blasenentzündung war mir jetzt schon sicher! Plötzlich hörte ich Schritte hinter mir, sehr leise, aber in den Mörtelresten auf dem Boden knirschten die Schuhe. Ich mümmelte unverständlich in meinen Knebel, wollte Juan wütend meinen Protest kundtun und hatte keine große Lust mehr, dass er noch irgendwas an mir machte. Dann erstarrte ich vor Entsetzen! Juan roch gut, immer – der Mensch hinter mir stank nach wenig frischem Schweiß, lang getragener Kleidung und üblem Mundgeruch! Verzweifelt zappelte ich in meinen Fesseln, da hatte der Kerl mich schon gefasst, an meinen Brüsten, an meiner Vulva, krächzte hämisch, dass mir das alles nicht helfen würde. Er stopfte mir seinen Schwanz grob in die Vagina und stieß einfach zu, ohne Rhythmus und Einfühlung. Seinen stinkenden Kettenraucheratem keuchte er an meinen Hals gepresst ins Gesicht, während er meine Brüste knetete und meiner Perle wehtat. Einen Gummi hatte das Schwein nicht übergezogen und er spritzte schnell ab in meiner verkühlten, verkrampften Möse. Ich weinte, Tränen der Ohnmacht und Tränen der Wut! Ermattet zog er seinen schlaffen Schwanz aus mir und ich hoffte so sehr, dass Juan erscheint und mich losmacht, da setzte plötzlich lautes Klatschen und vielstimmiges Lob für den groben Stecher ein. Panik überfiel mich! Zu Recht, denn schon machte sich der nächste über mich her und der übernächste und so weiter!
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