Julia

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Julia

Leif Larsson

In der Vorfreude auf das intime Treffen verließ der Cherusker die Taverne, wobei er sich an einem der niedrigen Deckenbalken den Kopf stieß. Den Schmerz verwünschend lief er um das Gebäude herum und betrat den mit allerlei Plunder vollgestellten Hof. Servilia stand unter dem rundbogigen Tor und winkte ihm zu. Sie zog ihn an der Hand in den halbdunklen Lagerraum, in dem Dutzende von Weinamphoren in eigens dafür in den gestampften Lehmboden eingelassenen Vertiefungen standen. Der süßlich-dumpfe Geruch von Vergärung erfüllte die kühle, feuchte Luft.
In einer halbdunklen Ecke, zwischen aufgestapelten Holzkisten, riss er sie an sich. Das Mädchen legte seine gertenschlanken Arme um seinen Nacken und bot ihm seine halb geöffneten, sinnlichen Lippen zum Kuss. Stürmisch nahm er das Angebot an, während seine großen Hände ihren grazilen Leib erkundeten. Amüsiert ließ er seine Zungenspitze durch ihre Zahnlücke gleiten.
„Du bist so groß, so stark, Herr …“, hauchte sie und schlang die Beine geschmeidig um seine Hüften. An seinem Hals hängend erwiderte sie seine glutvollen Küsse. Längst hatte sich unter seiner Tunica etwas im rechten Winkel abgespreizt. Entschlossen packte er Servilias Pobacken und hob sie an, als sei sie eine Strohpuppe. Sie raffte ihr Gewand hoch und zerrte an der Montur des großen Mannes, damit sich seine stoßbereite Lanze gebieterisch auf ihren Schoß richten konnte. Doch noch verwehrte sie dem Baum von einem Mann das Eindringen in ihre schwüle Liebesgrotte. Wie ein Tier an einem Schubjack rieb sie ihre schwellende Vulva an dem mächtigen Stutzen, bis sich ihre Säfte mit den seinen vermischten.
„Bist du soweit?“, stieß Arminius auf das höchste erregt hervor.
„Ja, Herr. Nimm mich jetzt, Herr!“
Er setzte sie auf einen Kistenstapel, damit sich Schlüssel und Schloss auf gleicher Höhe befanden. Bereitwillig spreizte sie ihre Beine. Servilia stützte sich mit den Füßen auf seinen Oberschenkeln ab.

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Gedichte auf den Leib geschrieben