Mir erging es so, wie es mir immer erging wenn eine Prüfung bevor stand. Mein Magen grummelte, ich hatte Schweißausbrüche und etwas Angst. Doch dann gab ich mir einen Ruck. Ich kaufte noch einen Kasten Pralinen und einen Strauß Rosen, um ihr zu zeigen, dass ich nicht ganz so unerfahren war, wie sie vermutete.
Für die Strecke bis zu Ediths Haus, brauchte ich gut eine halbe Stunde mit meiner kleinen „Knutschkugel“ einem Fiat 500. Als ich dann die Auffahrt hinauffuhr, war ich mit meinen Nerven am Ende. Ich wusste ja was mir jetzt bevor stand, aber der Gedanke diese reife, schöne Frau gleich nackt zu sehen und berühren zu dürfen, ließen bei mir den Angstschweiß ausbrechen.
Doch es half nichts, entschlossen nahm ich die Blumen, wickelte sie aus dem Papier und ging mit den Rosen und dem Pralinenkasten in der Hand zum Eingang.
Um Punkt 19:00 Uhr drückte ich auf den Klingelknopf.
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ich Schritte hörte und Edith die Tür öffnete.
Edith sah umwerfend aus! Sie hatte ein hellblaues, geblümtes Sommerkleid an, das ihre Figur hervorragen zur Geltung brachte. Eine Reihe Knöpfe vom Dekolleté bis zum unteren Saum des Kleides, verhießen freudige Erregung, beim Öffnen. Aber das registrierte ich nur im Unterbewusstsein, denn der Duft, der mir in die Nase stieg, als sie mich mit einem Küsschen auf die Wange begrüßte, benebelte meine Sinne.
„Hallo Vito, ich freue mich, dass du meiner Einladung gefolgt bist!“ Sie schloss die Tür hinter mir und ich überreichte ihr die Blumen und die Pralinen.
„Das ist genau das Richtige, immer aufmerksam gegenüber Frauen sein, toll, dass du daran gedacht hast!
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