Hätte Renate gewusst, dass ihre bald 19jährige Tochter bei Käthes und Inges Ausflug ins Dorf zugegen gewesen war, hätte sie Anne wohl sofort die Ohren langgezogen. Stefan riet ihr, energisch durchzugreifen, wenn sich Annegret nicht an die Vereinbarungen hielt. Renate freute es, einen solchen netten Menschen gefunden zu haben. Darüber hinaus verdankte sie Stefan neue erotische Erlebnisse, die sie sich nie hätte vorstellen können. Die sympathische Frau mochte es, wenn er ihr ein wenig den Po wärmte, bevor sie dann zusammen schliefen. Sie kannte solche Freuden gar nicht, die ihr nun unverzichtbar schienen. Manchmal ertappte sie sich bei dem Gedanken, selbst noch erziehungsbedürftig zu sein. Renates Spalte juckte bedenklich, wenn sie sich solche Szenarien ausdachte. Stefan Bühler hätte sicher nichts Schlimmes dabei gefunden. Der noch recht junge Lehrer schätzte es, einer schönen Frau den Po zu versohlen. Das war für ihn auch etwas ganz anderes, als bei einer seiner Schülerinnen. Wenn eines der Mädchen eine Strafe verdiente, entbehrte dieser Vorgang jeglicher erotischen Komponente. Stefan war keiner, der seine Macht missbraucht hätte, indem er sich aus niederen Beweggründen an seinen Schutzbefohlenen vergriffen hätte. Wie seine Kolleginnen auch, legte er ein Mädchen erst dann übers Knie, wenn eine andere Strafe nicht mehr ausreichte. Die Ruteberger Mädels wussten dies auch, weshalb sie bestimmt nicht in Angst lebten.
Es war eher so, dass ihr jugendlicher Übermut Grenzen fand, was sich auf ihre zukünftige Entwicklung sehr förderlich auswirkte. So war es bei Annegret nicht anders als bei Charlotte, Tina, Käthe, Inge und den restlichen Mädchen von Schloss Ruteberg. Nach der Sommerfrische sollten sie sich nicht nur allesamt wiedersehen, sondern auch gemeinsam auf die Hosenböden setzen, um eine gute Abiturnote zu erzielen. Auf die Lehrkräfte wartete genug Arbeit, da nicht alle Mädchen gleichermaßen Fleiß an den Tag legten.
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