" begann Stefan zu dozieren, währenddem das Kaminfeuer leise vor sich hin knisterte. "Ich muss mal", unterbrach Fabiana ihn prosaisch. Stefan hatte ein Problem: Er hätte unmöglich aufstehen können, um ihr einen zweiten Drink zuzubereiten, zu sehr schmerzte ihn die Erektion. Und doch kämpfte er sich in die Küche. Dort mixte er eine weitere Pina Colada. "Scheiss-Mathe!" fluchte Fabiana etwas später. "Viel lieber würde ich mich etwas zu Dir setzen und dem Kaminfeuer zuschauen. Vielleicht lerne ich dabei etwas über Entropie. Auch so n Thema. Darf ich?" Ohne zu zögern setzte sie sich auf Stefans Schoss. Irgendetwas, ganz tief drinnen, verband sie mit ihm. Da war dieses Urvertrauen, kombiniert mit einem hauchzarten Schuss Erotik. Zögernd legte ihr Stefan die Hände auf den nackten Bauch. Wo hätte er sie sonst hintun sollen? Er ertastete ihr Piercing. "Du wirst Dein Abi schon schaffen". Stefans Stimme vibrierte in Fabiana; sie räkelte sich auf seinem Schoss und öffnete ihre Schenkel. "Erzähl mir aus Deinem Leben", verlangte sie. "Irgendwas." Was, um alles in der Welt, hätte dieses 18jährige Mädchen interessieren können? Stefan schilderte eine Reise nach Redmond, die ihn nachhaltig bewegt hatte - und ein Praktikum am CERN in Genf. Seither wusste er, dass es da noch unerforschte Materie gab. Unerforschte Materie war für ihn auch Fabiana, oder, etwas allgemeiner gesagt, der weibliche Körper, wenn er sich das so überlegte. Er verscheuchte den Gedanken aber mit aller Heftigkeit. Dies gelang ihm, bis Fabiana unmerklich mit ihren Hüften zu kreisen begann. Erst glaubte er an Zufall, dann erkannte er die Absicht. "Was tust Du da?". "Ach, weißt Du, ich bin ja Bauchtänzerin. Da muss ich bei jeder Gelegenheit üben", lachte sie. "Magst Du meinen Bauch ein wenig streicheln?". In Stefans Finger kam Bewegung.
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