Karawane

Amazonengeschichten - Im Land des Nordens - Teil 3

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Stayhungry

Diesen muskulösen, schlanken, perfekten Knackarsch sah Emet als Erstes, als die Strahlen der aufgehenden Sonne sie weckten. Marus stand vor der Spiegelkommode und schabte sich mit seinem Dolch die Haare aus dem Gesicht. Bei dieser löblichen Tätigkeit wollte Emet ihn nicht stören und so widerstand sie der Versuchung, ihre Finger zwischen diese prächtigen Backen führen und seinen Anus zu kitzeln. Fasziniert betrachtete sie das Spiel seiner Rückenmuskeln, wenn er nur seine Arme für die Rasur bewegte, und nach dem Liebesakt gestern Abend und der wunderschönen Nacht in seinen Armen erwachten in ihr jetzt wirklich alle Sinne. Marus schloss seine Tätigkeit ab und wusch sich das Gesicht. Dazu beugte er sich vor und Emet konnte zwischen seinen Backen sein Poloch und zwischen seinen Beinen seine Hoden sehen, das Glied schien nicht zu hängen. Was gab es da noch abzuwarten? Lautlos erhob sich die Raubkatze und schlich ihre Beute an. Als Marus den Kopf hob und sein Gesicht mit dem Tuch trocknete, schob Emet sich zwischen ihn und die Kommode und küsste ihn sanft.

Guten Morgen, mein Liebhaber! Bist du ein wenig empfänglich für eine liebesdurstige Amazone so früh des Morgens? Ich habe schon bemerkt, wie du mich beobachtet hast, behauptete Marus zur Rettung seiner Ehre als wachsamer Krieger. Aber seine Männlichkeit beantwortete Emets Frage sehr direkt. Emet zog sich hoch an ihm und schlang ihre Beine um seine Hüften, während er sein Glied in sie einführte. Oh, wie schön, seufzte Emet! Ich könnte endlos mit dir ficken! Marus nahm ihre Schenkel hoch, indem er seine kräftigen Arme unterhakte und begann sie auf der Kommode zu stoßen. Emet wimmerte und.die Kommode wackelte zunehmend. Die Stellung war sinnlich äußerst anregend, die Aussicht auf zerstörtes Inventar weniger. Emet wollte runter, drehte sich um und stützte sich auf die Kommode vor dem Spiegel. Marus drang von hinten in sie und nun war alles perfekt. Er krallte sich in ihren Arschbacken fest und stieß härter. Er konnte Emets Hintern, Hüften, Rücken, Haare und im Spiegel ihre Brüste, ihre verzückten Augen und ihren sinnlichen Mund betrachten, während sich sein Unterleib ohne akrobatischen Aufwand frei bewegen konnte. Als er kam, hatte Emet die Augen fest geschlossen und stöhnte lustvoll unter seinem Höhepunkt. Keuchend hielt er sie umfangen, dann schob sie sich auf die Kommode, zog ihre Schenkel nach oben und bat Marus zur Kür. Und er wusste, wie er guttun konnte. Seine kundige Zunge und seine leidenschaftlichen Lippen jagten sie hoch zur Ekstase.

Die Kommode überlebte die außergewöhnliche Nutzung unversehrt, bis auf einen kleinen Fleck aus Emets Saft und Marus Samen, der in das ausgetrocknete Holz einzog und manchen späteren Nutzer vielleicht rätseln ließ.

*

Es waren viele Gründe, die Emet immer wieder hinaustrieben. Am stärksten waren wohl ihr Freiheitsdrang, diese Abenteuerlust, der Wind in Gesicht und Haaren, der Blick auf neue, unbekannte Landschaften, die Begegnung mit fremden Menschen, das Gefühl, mit jeder Faser ihres Körpers, mit jedem Atemzug das Leben zu spüren. Emet drückte sich aber auch vor der Verantwortung. Sie hatte eine flinke Zunge, konnte Menschen, ob lange Zeit bekannt oder soeben kennengelernt, mit ihrem Charme begeistern und beeindruckte durch hohe Begabung in der Analyse komplexer Probleme, deren Lösung nicht nur ihrem scharfen Verstand, sondern auch einem verlässlichen Instinkt entsprangen. Genau mit diesen Eigenschaften war sie auf dem Turnierplatz wie auf dem Schlachtfeld eine geachtete und gefürchtete Gegnerin. Welches Ungemach drohte einer solch starken und klugen Frau bei ihrem eigenen Volk, das fast in paradiesischen Zuständen lebte? Immer wieder schon war sie trotz ihres jugendlichen Alters aufgefordert worden, sich in den Rat der Stadt wählen zu lassen, von den Jungen sowieso, doch auch der Rat selbst wünschte sich Vertreter aller Altersschichten, um gute Entscheidungen treffen zu können. Nichts fürchtete Emet mehr, als im Rathaus über Akten, Plänen und Steuerlisten zu versauern. Sollten jene das machen, denen für Jagd, Abenteuer und Feldarbeit der Rücken schon zu sehr schmerzte! Sie wollte ihr wildes Leben genießen, so lange es irgendwie ging. Selbst wenn sie mit ihrem Gefährten Hartil zusammen endlich eine Familie gründen könnte, wollte sie noch ungestüm über die Steppe jagen und sich durch den Urwald kämpfen, frei und ungebunden. Hartil war viel besonnener als sie, ihm läge so eine Aufgabe wesentlich mehr als ihr. Doch auch er stahl sich davon mit seinen Händlerkarawanen. Er liebte es, in jeder Richtung des Windes viele Bekannte und Freunde zu haben und gute Geschäfte zu machen zum Nutzen aller als ehrlicher Kaufmann, dessen Wort mehr galt als geschriebene Verträge. Und war sein Tross in Gefahr, so war er trotz seines gutmütigen Wesens als Krieger ein ernst zu nehmender Gegner. Doch seine Routen führten meist durch sichere Gegenden. Mit ihm eine Karawane zu begleiten, war Emet einfach zu langweilig. Lieber zog sie alleine los. So oft und lange sie auch getrennt waren, ihm gehörte ihr Herz und es spielte keine Rolle, wann sie sich wiedersahen. Es war immer, als wären sie nie getrennt gewesen.

*

Das Gelände war unwegsam und führte durch eine bewaldete Schlucht hinauf zu einem Pass. Wie Emet erfahren hatte, gab es in dieser Gegend keine stabile Ordnungsmacht wie auf Hartils Handelsreisen. Vorsicht vor Wegelagerern, unlauteren Ortsansässigen und machtbewussten Kriegsherren war also mehr als angebracht. Eine bedrückende Stimmung legte sich über den Tross und was als Langeweile erscheinen mochte, war tatsächlich eine lähmende Ungewissheit. Sogar die Muskelprotze versuchten, in den Wald hinein zu horchen und die spürbare Gefahr auszumachen. Emet hatte da ihre Zweifel hinsichtlich einer Begabung dieser klassischen Kämpfer in der Funktion als Waldläufer, aber in einer Schlacht würden sie sich wohl mutig und risikofreudig schlagen. Dass Emet mit solchen Typen immer so leicht fertig wurde, lag zum einen natürlich an ihren außerordentlichen Nahkampfkünsten, aber eben auch daran, dass eine junge Frau wie sie einfach per se unterschätzt wurde. Die streitlustigen Geplänkel der ersten Tage hatten sich schnell gelegt mit dem Erreichen gefährlichen Terrains.

Emet bildete die Vorhut zusammen mit Rittan, einem alten, sehnigen Fährtenleser mit zerzausten grauen Haaren und stoppeligem Bart im zerfurchten Gesicht, der mehr als nur Muskeln zwischen den Ohren hatte. Sie hatte Marus bald davon überzeugt, dass die meisten seiner Schutztruppe nur das Haudrauf beherrschten, aber ansonsten den Wald vor lauter Bäumen nicht sahen. Marus war in seiner stillen, hellhörigen Art wohl der Einzige hier, der es an Umsicht und Instinkt mit Rittan und ihr aufnehmen konnte. Mit klarer Autorität befahl sie Halte, um mit Rittan die Sicherheit des vor ihnen liegenden Weges zu erkunden. Das war wieder die spannende Waldläuferaktivität, die Emet so liebte, zusammen mit einem verlässlichen Kameraden, der keine Worte brauchte, um sich mit ihr zu verständigen. Und nun war es so weit, tatsächlich lag hier eine kleine Schar Hungerleider auf der Lauer und gedachte wohl, den Zug auszurauben. Emet und Rittan fanden, es reiche, ihnen einen ordentlichen Schrecken einzujagen. Ich mach das! entschied Emet mit diebischem Lächeln kategorisch. Nur zu! meinte Rittan großzügig und lehnte sich grinsend zurück.

Emet schlich lautlos den Hang rechts des Hohlweges hinauf und kletterte auf einen überhängenden Baum. Sie hangelte sich einen Ast entlang, bis sie über den Wegelagerern hing und ließ sich in die Mitte der Runde fallen. Sie achtete darauf, federnd zu landen, damit sie sich nichts brach oder verstauchte und rollte sich ab. Mit gezogenen Kurzschwertern und verzerrter Fratze kreischte sie: Fort mit euch oder wir töten euch alle! Wir ziehen euch die Haut ab und braten euch über offenem Feuer! War es der Inhalt der Drohung oder einfach die Tatsache ihres bloßen unvermittelten Erscheinens in ihrer Mitte, die armselige Räuberbande nahm Reißaus. Nun, nicht alle, ein paar lagen einfach zitternd am Boden und hofften auf einen schnellen Tod! Emet musste sich echt zusammenreißen, um nicht laut loszulachen und weiter die Furie zu mimen. Nach ein paar Augenblicken der Schockstarre waren dann alle fort und Rittan schlug ihr amüsiert vor: beim nächsten Mal spazierst du einfach rein und sagst sie sollen abhauen. Wenn sie dich sehen, kriegen sie auch so eine Heidenangst! Emet war einverstanden, aber beiden war klar, das nächste Mal konnte genauso gut wirklich gefährlich werden.

Da die Sache so reibungslos über die Bühne gegangen war, zog sie ihn noch unter einen Felsvorsprung. Rittan erwiderte sanft ihren drängenden Kuss und schmunzelte melancholisch. Nicht jede meiner Waffen kann ich in meinem Alter noch gut führen, bedauerte er. Emet strahlte ihn an: abwarten, auch der Herbst hat heiße Tage! Und so kam es. Emets Mund bedeckte seine Haut und sein Geschlecht und dieses war sehr empfänglich und nicht annähernd so bedenkenvoll. Sie rollte sich auf den Rücken, öffnete ihre Reithose im Bereich des Schrittes und ließ ihn eindringen. Sie zog ihre Schenkel weit auseinander und wenn Rittans Glied auch nicht so fest war wie sie es von den jungen Liebhabern gewohnt war, so spürte sie ihn doch sehr angenehm in ihrer Vagina. Und anders als so mancher junge Rammler wusste er sehr genau, wie einer Frau gutzutun war. Emets Beckenboden wiederum gab sich Mühe, den Liebhaber kraftvoll zu umfangen und tatsächlich brach Rittans Erregung nicht weg, sondern er kam mit einer schnellen Folge von harten Stößen. Danke, hauchte Emet. Mein Schoß hatte mir bedeutet, von einem Mann mit deinem Charakter möchte ich etwas mitnehmen. Ein weiser Rat, nickte Rittan zustimmend und vergrub sein Gesicht in ihrem Haar.

*

Kalt und regnerisch war es, als die Karawane über den Pass zog. Der Abstieg gestaltete sich schwierig und das Gelände war unübersichtlich, so dass es erst erkundet werden musste. Der Tross machte Halt auf einer Lichtung und Emet und Rittan liefen los. Nach einer Strecke, für die die Pferde und Maultiere eine Stunde benötigen würden, weitete sich der Weg und führte ans Ufer eines kleinen Bergsees. Der Regen hatte aufgehört und die Sonne brach durch die Wolken. Die traumhafte Idylle wurde nur getrübt durch den Trupp gut gerüsteter Soldaten, die dort lagerten. Gegen die hätten weder sie mit Rittan noch die Karawane insgesamt eine Chance, ungeachtet der Muskelprotze. Emet erhob sich aus dem Versteck und meinte mit traurig treuherzigem Blick zu Rittan: Ich geh jetzt Krieger erschrecken! Es sind zwar viel zu viele, aber ich habe mein Wort gegeben! Es war schön mit dir, Rittan! Sie werden mich gefangen nehmen, in Ketten legen und in die Sklaverei führen, aber du machst ja gar keine Anstalten, mir mit deinem Bogen Feuerschutz zu geben! So ziehe ich also tapfer hin und du lässt mich im Stich!
Rittan grinste nur. Mädchen, du siehst wie ich die Wappen und die halbwegs ordentlichen Männer. Das sind Wachen, die die Grenze sichern. Da kann jeder von uns hinspazieren. Ach, du wirst schon sehen, maulte Emet, ich bin so mutig und du nimmst mich nicht ernst! Drehte sich um und stapfte auf die etwas überraschten Soldaten zu. Sie erschraken sie sich nicht allzu sehr. Routiniert brachten sie ihre Lanzen in Position, jedoch sie zeigten keine Anzeichen von Aggression. Emet konnte schnell in Erfahrung bringen, dass sie nun tatsächlich schon im Bereich der Stadt Cogi waren und damit in Sicherheit. Siehst du! triumphierte sie kindisch. Ich allein gegen zwanzig Männer! Und ich hab sie einfach im den Finger gewickelt! Du hast sie einfach nach dem Weg gefragt! erwiderte Rittan unbeeindruckt. Aber ihr mädchenhaftes Gebaren auf ihrem letzten gemeinsamen Einsatz bewies ihm, dass auch viel Fröhlichkeit in ihr wohnte und sie nicht nur auf raufen und kämpfen aus war. Sie würde ihm fehlen, gerade nach ihrem Schäferstündchen war sie ihm sehr ans Herz gewachsen.

Nicht nur ihm. In den Tagen der Reise mit der Karawane war Emet wie selbstverständlich Marus Gespielin im Nachtlager geworden. Haut an Haut drängten sie sich im engen Zelt und Marus glitt in sie wann immer seine Männlichkeit von ihrem Duft, ihrem Haar, der Berührung ihrer Brüste, ihrer Scham angeregt wurde, also des Abends, in der Nacht und am Morgen. Oder sie liefen Hand in Hand ins Gebüsch, um ein wenig Schamhaftigkeit vorzugeben, wobei Emet nie allzu leise war beim Genießen und jede und jeder im Tross wissen musste, wie lüstern sie war. Die Muskelprotze hatten sich mit den Marketenderinnen zusammen getan und so gab es keine Hahnenkämpfe mehr. Eine Amazone ließ auch schwerlich Männer um sich kämpfen, das begriffen alle schnell.

Ihre Karawane schlug das Lager auf vor der Stadt, wo morgen dann Markt gehalten würde. Emet erhielt ihren Lohn und verbrachte noch eine Liebesnacht mit Marus. Am Morgen hieße es Abschied nehmen und Emet ahnte, er würde ihm schwerer fallen als er zeigen wollte. Still war er, zart, unstillbar sehnsüchtig. Mehr noch als die vielen Male der letzten Tage überhäufte er sie mit Zärtlichkeiten und Finger, Hände, Lippen, Zunge verwöhnten sie himmlisch. Emet gab sich dieser, sie verzweifelt zu halten versuchenden Sehnsucht ganz hin und ließ ihn gewähren, was immer sein Herz begehrte. Endlos erkundete seine Zunge alles an ihr und schließlich verwöhnte er ausgiebig ihren Anus. Emet ließ sich ganz fallen und musste sich eingestehen, dass es schon ein angenehmes, schönes Gefühl war, wenngleich sie dabei nicht mehr wollte. Marus wollte sie nur ganz erkunden, all ihren Geschmack erkosten, als wäre es möglich, sie in der Erinnerung bewahren zu können. Seine beachtliche Manneskraft ließ ihn wieder und wieder den kleinen Tod sterben und er war stumm und Emet war es mit ihm.

*

Markt war gehalten, die mitgebrachten Waren fanden ihre Abnehmer, und neue Ware, überwiegend Edles aus Metall und Edelmetall wurde auf die Pferde und Maultiere geladen. Die Karawane zog von hier aus zurück. Emet Aufgabe endete also. Sie erhielt ihren Lohn und musste Ausschau halten nach einer Gelegenheit, ihre Reise fortzusetzen. Jetzt aber wollte sie sich einfach erholen, mit einigen Bädern pflegen und dann überlegen, wie es weiterginge. Marus wollte sich nicht anmerken lassen, ob ihm der Abschied von Emet noch schwer fiel. Dass er intensiv darum warb, sie möge auch für den Rückweg mit all dieser teuren Ware den Begleitschutz stellen, war in der Sache verständlich. Doch seine traurigen Augen bezeugten, es war nicht der einzige Grund, dass sie bleiben sollte. Emet kannte diesen Blick der Männer, wenn sie weiterzog. Marus war ihr ans Herz gewachsen und nicht nur ansprechender Liebhaber aus nüchternem Anlass.

Sei nicht traurig, Krieger! Wenn Isa will, werden sich unsere Wege wieder kreuzen! So muss ich wohl zu deinem Gott beten, erwiderte Marus leise. Es hatte ihn also erwischt! Emet küsste ihn noch und das mehr freundschaftlich, drückte Rittan und bat ihn: pass auf ihn auf! Versprochen, Kriegerin! Und du auf dich selbst!
Dann schwang sie sich in den Sattel, gab Irtan lachend die Sporen und galoppierte in die Stadt.

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