Katja und der Blinde

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Katja und der Blinde

Katja und der Blinde

Anita Isiris

Oros hatte ihr in all den Jahren, in denen er mit Katja zusammen war, nie ein ernst zu nehmendes Kompliment zu ihrem Äusseren machen können. Nie ein «wie schön die Sonne in Deinem Haar leuchtet». Nie ein «Deine Schenkel sind das ultimative Naturereignis». Gar nichts Verbales. Aber Oros konnte etwas anderes. Er konnte fühlen. Riechen. Schmecken. Tasten. Er hatte intensive Sinne, ausser, eben, diesen einen.
«Gib mir Deine Augen», sagte Oros in diesem Moment zu Bernd. «Ich gebe Dir meine anderen Sinne». Als wäre Bernd unter Hypnose, machte er sich am Saum von Katjas Kleidchen zu schaffen und schob es ihr über die Oberschenkel. Unter dem Seidennachthemd war Katja nackt. Das würde das Ganze wesentlich vereinfachen. Vorsichtig schob ihr Bernd das Nachtgewand über die Pobacken, über den Bauch und zog es hoch, bis Katjas Riesenbrüste nackt im gedimmten Licht schimmerten. Auch die güldenen Härchen um ihren Nabel korrespondierten mit dem Licht. Nun lag Katja splitternackt zwischen den beiden Männern. Es war magisch.
Als hätte Oros gefühlt, dass Katja von ihrem Nachthemd befreit war, strich er ihr sanft über die Bauchdecke. Bernd empfand keine Eifersucht mehr, nicht einmal Geilheit, er genoss einfach den Moment. Katja tat einen Seufzer und öffnete ihre Schenkel. Einen kurzen Moment hatte Bernd den Verdacht, dass sie aufwachte oder den Schlaf nur simuliert hatte. Aber ihre ruhigen, tiefen Atemzüge und die flimmernden Augenlider belehrten ihn eines Besseren. Katja lag im Tiefschlaf.
Dann erkundete Oros Katjas Körper. Er kniete sich vor sie hin und tastete nach ihren Füssen.

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