“ „Besten Dank“ antwortet sie und geht auf den alten Fahrstuhl zu. Schon für zwei Personen ist er erstaunlich klein. Das scheint sie nicht zu stören. Sie drängt sich an ihn. Er spürt ihre Wärme und die Spitzen ihrer Brüste. Mit ihrer Hand fährt sie nach unten und stellt vergnügt fest: „Er reagiert, wie ich es mag.“ Im zweiten OG steigen sie aus. Über einen flauschigen Teppich biegen sie nach rechts ab. Vor einem Zimmer bleibt sie stehen, schließt auf und lässt ihn eintreten. Das Licht im Raum ist gedämpft, im Hintergrund läuft dezent klassische Tanzmusik. Auf einem Tischchen sieht er einen Sektkühler und zwei Gläser. „Kannst du den öffnen?“ Sie hält ihm die Flasche hin. Er öffnet die Flasche, schenkt sein. „Auf uns und einen schönen Abend zusammen!“ haucht sie ihm ins Ohr. „Mach‘s dir bequem. Ich muss erst einmal ins Bad“. Er zieht seinen Mantel aus und deponiert ihn an einer Garderobe neben der Tür. Er lässt sich in einen Sessel fallen. Alles hier hat sicher schon Jahre hinter sich, aber dennoch unaufdringlichen Stil. Es wirkt gepflegt. Er zieht seine Schuhe aus und – einem Impuls folgend - auch seine Strümpfe. Barfuß läuft er über den weichen Teppich zum Fenster. Man hat einen eindrucksvollen Blick auf die Stadt und ihre Lichter. „Gefällt es dir hier?“ Er hat gar nicht bemerkt, dass sie zurückgekommen ist. Was er sieht, haut ihn um: Da steht diese Frau, schlank und groß gewachsen in bourdeauxfarbenen Dessous vor ihm. Statt eines BHs eine Hebe, die mehr zeigt als verhüllt. An ihren Ute-Lemper-langen Beinen wunderbare dunkle Strümpfe. Ein hauchzarter Strapsgürtel umspielt ihre knabenhafte Hüfte. Ihr Slip ist ein Hauch von nichts und vor allem: vorne offen! Sein Blick fällt auf eine getrimmte Muschi mit einladenden Lippen. Alles an diesem Geschöpf hat Eleganz.
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