Keine O

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Keine O

Keine O

Andreas

„Spanking. Ich weiß nicht, wieso ich dir gegenüber so offen sein kann. Vielleicht, weil du mir sehr sympathisch bist und ich das Gefühl habe, dass du ein offener Mensch bist. Ja, es hat mir gefallen, wenn Robert mir den Po versohlt hat. Deswegen ließ ich mich auf ein Treffen mit ihm ein. Ich hatte gehofft, dass er sich ändern könnte, aber das entpuppte sich als Trugschluss, Gestern spürte ich dann, dass ich diese Leidenschaft nicht mehr mit ihm teilen möchte. Robert ist viel zu besitzergreifend. Er denkt, dass ich eine Art Sklavin sei, seine O wie in diesem bekannten Film, aber so ticke ich einfach nicht. Ich möchte nur einen Mann, der mich übers Knie legt. Nicht mehr und nicht weniger!“

Johan sah sie ungläubig an. Er hatte mit vielem gerechnet, aber dieses Geständnis überraschte ihn dann doch.
„Ich bin so dumm! Robert denkt, dass ich noch immer Interesse an ihm habe. Dafür gehört mir der Arsch versohlt!“ Johan begann zu schwitzen. Konnte diese Frau seine Gedanken lesen? Er gehörte doch selbst zu den Spankos. Jenen Menschen, die Freude an geröteten Pobacken empfinden. Seine Augen nahmen Kontakt auf, wie es unter Gleichgesinnten üblich ist.
„Ja, du warst leichtsinnig. Ich sehe es wie du, Maja. Du solltest dringend übers Knie gelegt werden! Zuerst möchte ich jedoch wissen, wieso du nicht mehr mit Robert spielen möchtest. Magst du mir erzählen, was die wahren Gründe sind?“ Maja zupfte an ihrem dicken Pullover.
„Ich habe mich von Robert getrennt, nachdem er von mir verlangt hat, einen sogenannten Ring der O zu tragen. Als reines Schmuckstück hätte ich kein Problem damit gehabt, aber Robert wollte mich als seine Sklavin vorführen. In aller Öffentlichkeit auf irgendwelchen BDSM-Events. Darauf hatte und habe ich jedoch keine Lust. Dann traf ich ihn zufällig wieder.

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