Keine O

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Keine O

Keine O

Andreas

Seine Hand strich über die kühle, fast schneeweiße Haut, die ihn an die samtige Glätte eines reifen Pfirsichs erinnerte. „Versohl mir einfach nur schön den Po!“ Majas Stimme klang belegt, als sie ihren besonderen Wunsch aussprach. Johan fiel ein, dass er so etwas schon lange nicht mehr gemacht hatte. Ihm wurde schlagartig bewusst, dass er Maja nicht enttäuschen durfte.
„Wie alt bist du, Maja?“, fragte er sie.
„26 Jahre und 2 Monate.“, entgegnete sie mit einem schnippischen Unterton.
„Dann bist du alt genug für einen ordentlichen Povoll!“ Johans Hand traf unvermittelt Majas linke Backe. Sie sog die Luft ein, da er kräftig zulangte. Seine Hiebe taten ihr gut, halfen ihr dabei, die Geschichte mit Robert zu verarbeiten. Je heißer ihr Popo wurde, desto besser fühlte es sich an. Robert hatte nichts verlernt. Er versohlte sie methodisch, ohne zu überziehen. Er dachte an Frau Moltke, seine Nachbarin. Ob die alte Dame das Klatschen einordnen konnte, das aus seiner Wohnung kam? Es war Johan in diesem Moment ganz egal. Die junge Frau über seinem Schoß benötigte eine solide Abreibung, und die sollte sie auch bekommen. Majas Hintern glühte bereits, als sie das erste Mal um Nachsicht bat. Der zunehmende Schmerz zwang sie dazu.

„Es reicht! Mein Arsch ist so heiß, dass ich den Schnee schmelzen kann, wenn ich mich draufsetze.“ Johann empfand Mitleid, verpasste Majas Backen aber dennoch noch ein paar weitere Schläge. Dann strichen seine Hände über ihre tiefrote Kehrseite. Maja schluchzte, aber er erkannte, dass es Tränen der Erleichterung waren.
„Das habe ich gebraucht. Ich danke dir, Johan!“
„Ich muss dir danken, Maja. Du hast mir ein wundervolles Geschenk gemacht.“
Maja setzte sich vorsichtig auf seinen Schoß, und als sie in Johans Augen sah, küsste sie ihn. Er brachte sie zur Tür, nachdem sie sich wieder angezogen hatte. Es hatte tatsächlich geschneit, was beide zum Schmunzeln brachte. Maja versprach, dass sie sich melden würde, falls es Probleme mit Robert geben sollte. Dabei hätte Johan gar nichts sagen brauchen. Maja wusste, dass sie den älteren Mann nicht so schnell vergessen konnte. Ein paar Tage später traf sie auf Robert. Maja fühlte sich stark genug, um ihm zu sagen, dass es endgültig vorbei sei. Robert reagierte mit Wut, aber Maja ließ sich davon nicht beeindrucken. Sie dachte an Johan, der ihr jederzeit beistehen würde, wenn sie Hilfe brauchte. Ihr selbstbewusstes Auftreten irritierte Robert. Maja war weder eine O noch brauchte sie einen Sir Stephen an ihrer Seite. Ihr genügte ein liebevoller Mann, der sie hin und wieder übers Knie legte und sie danach leidenschaftlich küsste. Nachdem sie Robert hinter sich gelassen hatte, klingelte Maja an Johanns Tür. Er strahlte richtig, als er die junge Frau erblickte.
„Darf ich etwas länger bleiben?“ Johann drückte Maja fest an sich. Sein Lächeln gab ihr die erhoffte Antwort. Maja hatte gefunden, was sie gesucht hatte.

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