Kim

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Doch schließlich fanden wir dann in einer der hinteren Ecken des großen Küchenstudios das Angebot der Woche. Wir waren beide sofort von der in hellem Holz gehaltenen kleinen Küchenzeile begeistert, die zudem mit allen erforderlichen Elektrogeräten ausgestattet war begeistert. Wir standen beide direkt vor der aufgebauten Küche und diskutierten, ob wir nicht vielleicht doch einen größeren Kühlschrank brauchen würden, als uns eine angenehm sympathische Stimme unterbrach.
“Kann ich euch helfen?”
Wir schauten uns beide um und blickten in ein hübsches weibliches Gesicht. Die Verkäuferin, laut Namensschild handelte es sich um Kim Bender, war etwa in unserem Alter und trug ihre fast schwarzen Haare zu einem strengen Pferdeschwanz nach hinten gebunden. Sie trug einen für meinen Geschmack etwas zu strengen dunklen Hosenanzug, der weder zu ihrem Alter, noch zu ihrer legeren Art, schließlich hatte sie uns mit “euch” und nicht mit “ihnen” angesprochen, passte. Die Figur, die in diesem Hosenanzug stecke, deutete auf viel Sport und bewusste Ernährung hin. Das Nasenpiercing und die Tätowierung die am Ende ihres Blusenärmels am rechten Arm hervorlugte waren weitere Indizien dafür, dass der Hosenanzug und Kim Bender eigentlich nicht zusammengehörten. All das
registrierte ich in Sekundenbruchteilen und während ich noch in ihre tiefblauen Augen blickte wusste ich, dass sie von mir auf einer 10er Skala deutlich über Neun landen würde. Ich musterte sie noch immer als meine Freundin antwortete: “Gerne. Wir interessieren uns für diese Küche.”
Es wurde dann doch ein etwas längeres Gespräch und auch die Küche wurde natürlich teurer als zunächst gedacht. Als wir uns per Handschlag von Kim Bender verabschiedeten, kam es mir vor, als bliebe nicht nur mein Blick etwas länger auf dieser äußerst attraktiven Verkäuferin haften.

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