Kissenschlacht

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Kissenschlacht

Kissenschlacht

Anita Isiris

Aber was sich hier abspielte, war für Sven kaum erträglich.

Dann zog Sirit ihr orangefarbenes Top aus, streifte die Jeans ab und stand in Sloggi-Unterwäsche vor Joaquin. Dieser schien es ruhig angehen zu wollen – und er drückte Sirit erneut an sich. Sven stand unter Hochspannung. Einerseits fühlte er sich fehl am Platz, als Zeuge kommender intimer Spielchen, andererseits brodelte in ihm ekelhafte, verwerfliche Lust. Lust am Zuschauen. Wenig später entledigte sich auch Joaquin seiner Cordhose, und er schlüpfte aus seinem weissen T-Shirt. Es handelte sich bei ihm um einen sehr gut gebauten Mann, mit geschmeidig glänzender Haut, und weisse Zähne zierten seinen lachenden Mund. Dann hörte Sven die Buschtrommeln. Sirit hatte afrikanische Musik aufgelegt, womöglich eine Schallplatte, die Joaquin ihr geschenkt hatte. Dann tanzten Sirit und Joaquin eng ineinander verschlungen zum Rhythmus dieser Trommeln. Sirits Gesicht war feuerrot, ihre Locken klebten ihr in der Stirn. Wollust pur. „Wollust, ja, Wollust“, murmelte Sven das antiquierte Wort. Dann musste er zusehen, wie Joaquin Sirits Sloggi-Slip zwischen deren Arschbacken hochzog. Und ihr mit der Flachen Hand auf die linke Pobacke klatschte. Das Geräusch drang bis zu Sven hinaus in die Winternacht. Dann saugte Sirit sich an Joaquin, der ihr an Grösse deutlich überlegen war, fest. Sie biss ihn in den Oberarm. Das Spiel wurde inniger, die Musik schneller. Blitzschnell zerriss Joaquin Sirits Slip, hob die Kreischende hoch und reizte mit der Zungenspitze ihre nackte Vulva. Joaquin musste sehr kräftig sein – er sah nicht nur sportlich aus, sondern war es auch. Sirit bog sich nach hinten, Joaquin hatte wohl ihr Innerstes geöffnet. Er leckte sie noch eine Weile und drehte sich dabei um die eigene Achse, so, als wollte er Sven, der draussen in der Kälte stand, seine Trophäe präsentieren.

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