Sie drückte das Kreuz durch, und Joaquin spuckte gezielt auf ihren Anus. Sven hatte im wahrsten Sinne des Wortes den Fensterplatz und schaute mit geweiteten Augen zu, wie der Schwarze seine Geliebte auf den wohl ersten Analverkehr in deren Leben vorbereitete. Zuerst schob er den Zeigefinger rein, dann den Daumen, so, als wollte er Sirits Poloch vordehnen. Dann rutschte er noch näher an sie heran, von hinten, und drückte ihre Schultern zu Boden. Gleichzeitig schraubte er seinen Schwanz in Sirits Löchlein. Sirit keuchte erst, dann schrie sie. „Sünde, verdammt...“, keuchte auch Sven, der Vikar. Er hatte gelernt und gelehrt, dass es Sünde war, eine Frau zu sodomisieren, respektive sie von hinten zu nehmen. Aber Sirit schien das Spiel zu geniessen und gab sich ihrem Lover komplett hin, so lange, bis dessen Sperma ihr Kreuz zierte.
In der Zwischenzeit war auch Sven, der Vikar, gekommen. Zwei Männer über Sirit, sozusagen. Gut, wusste sie nichts davon. Ihr war schwindlig vor Lust, als sie aufstand und von Joaquin einen weiteren innigen Kuss verlangte. Dann verliessen die beiden Liebenden das Schlafzimmer.
Sven hatte sich längst in Position gebracht. Entweder es geschah an diesem Abend, oder nie. Er hielt sich zwischen zwei entfernt voneinander stehenden Strassenlampen in einem Gebüsch versteckt. Er spürte, dass Joaquin nicht der Typ war, der bei den Frauen übernachtete. Und tatsächlich. Eine halbe Stunde später quietschte das Gartentor, und eine dunkle, mit einer Kappe bewehrte Gestalt machte sich auf Richtung Stadt – dem Fluss entlang.
Sven nutzte den Überraschungsmoment. Er war von wesentlich schwächerer Konstitution als Joaquin, aber er war schnell. Blitzschnell. Schnell genug, um Sirits Lover ins schwarze Wasser zu stossen, wo er von einem Wirbel erfasst wurde und gurgelnd versank.
Joaquin mochte ein freundlicher Marronenverkäufer sein.
Joaquin mochte ein exzellenter Liebhaber sein.
Aber Joaquin konnte nicht schwimmen.
Kissenschlacht
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