Klassentreffen

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Klassentreffen

Klassentreffen

Sven Solge

Endlich Feierabend, der Montag war wie immer sehr hektisch verlaufen, weil Jürgens Chef am Wochenende immer die Besten Einfälle hatte, die er dann sofort umgesetzt haben wollte. Das führte dann meistens dazu, dass die ganze Planung vom Freitag für die Katz war und neu konzipiert werden musste.

Jürgen schloss die Haustür auf und wollte schon die Treppe zum ersten Stock nehmen, als sein Blick auf den Briefkasten fiel. Für gewöhnlich bekam er am Montag keine Post, aber in den kleinen Löchern an der Unterseite der Briefkastentür blitzte etwas weißes. Er öffnete den Briefkasten und zog einen länglichen Brief hervor und schaute auf den Absender.

Dagmar Büttner

Der Name kam ihm zwar bekannt vor, aber woher, konnte er im Moment nicht sagen. In seiner Wohnung legte er den Brief vorerst beiseite, zog die Jacke aus und bereitete sich etwas zu Essen.

Erst am Abend als er ins Bett gehen wollte entdeckte er den Brief wieder und öffnete ihn.

Einladung zum 1. Klassentreffen

Jetzt fiel es Jürgen wie Schuppen von den Augen, woher er den Namen Dagmar Büttner kannte. Dagmar war die ehemalige Klassensprecherin und das wohl hässlichste Mädchen auf dem Gymnasium gewesen, die sich aber immer sehr selbstbewusst um alles gekümmert hatte. Ihr Aussehen war ihr damals sowas von Egal und deshalb hatte es sie nie interessiert was andere über sie dachten.

Das Treffen sollte schon in vier Wochen, im Heimatort von Jürgen stattfinden, wo sich auch das ehemalige Gymnasium befand.

Dagmar schlug vor, sich im Hotel zur Post ein Zimmer zu buchen, da sie dort für den besagten Zeitpunkt den Konferenzsaal gemietet hätte.

-*-

Die nächsten Wochen vergingen sehr zäh. Immer wieder ließ Jürgen seine ehemaligen Mitschüler Revue passieren, schaute sich alte Fotos an und schwelgte bei so mancher Mitschülerin in erregender Erinnerung.

Ein Mädel hatte es ihm damals besonders angetan. Maren Wegner war wohl das hübscheste Mädchen gewesen und alle Jungs waren verliebt in sie, so auch Jürgen. Er hatte es sogar geschafft, ein kurzes Techtelmechtel mit ihr zu haben, dass aber von ihr plötzlich abgebrochen wurde. Er hatte nie erfahren, woran es gelegen hatte.

Er hatte sich ein Zimmer im Hotel zur Post gebucht, wobei er auch bei seinen Eltern hätte wohnen können, hielt es aber für sinnvoller im Hotel zu wohnen.

Das Treffen sollte am Freitag mit einem kleinen Wiedersehensumtrunk, wie Daggi sich ausdrückte, beginnen.

Jürgen machte sich früh auf den Weg, um vorher noch seine Eltern zu begrüßen. Er hatte sich eine Woche Urlaub genommen und sich gegen seinen Chef durchgesetzt, der ihm sogar mit Kündigung gedroht hatte. Doch Jürgen ließ sich nicht beirren, weil er wusste, dass die Firma ohne ihn, den Bach runter ging.

Von seiner Mutter erfuhr er dann, dass Daggi seine Adresse von ihr hatte und sie ihn schon viel früher erwartet hatten. Erst als er ihnen Mitteilte, dass er die Woche im Ort bleiben würde waren sie zufrieden. Gegen 14 Uhr machte er sich auf den Weg zum Hotel, da er erst um diese Zeit über sein Zimmer verfügen konnte.

Ausschau nach bekannten Gesichtern haltend betrat er die Lobby und checkte ein, doch er konnte niemanden entdecken. In seinem Zimmer machte er sich erst einmal frisch und begab sich dann wieder nach unten.

Plötzlich vernahm er einen lange nicht mehr gehörten Namen: „Jabba?“

Er drehte sich um und hinter ihm stand eine wunderschöne junge Frau, die er beim besten Willen nicht einordnen konnte.

„Jabba, bist du es wirklich!“ Kam erneut die Frage und dieses Mal eindeutig von der Frau die jetzt lächelnd auf ihn zu kam. „Ich bin´s, Daggi!“ Mit ein zwei Schritten war sie bei ihm und umarmte ihn stürmisch. Küsste ihn links und rechts auf die Wange, bevor sie ihn um Armeslänge von sich hielt: „Mein Gott Jabba, dich hätte fast ich nicht widererkannt! Du hast dich aber zu deinem Vorteil verändert!“

„Daggi?“, fragte Jürgen fassungslos. „Was ist mit dir passiert? Du siehst ja aus wie der fleischgewordene Männertraum, ich kann es nicht fassen?“, fügte er noch hinzu, um sich dann noch mal vorzubeugen und ihr ebenfalls einen Kuss auf die Wange zu geben. Der Duft ihrer Haut benebelte seine Sinne und er hätte liebend gerne noch länger seine Lippen auf ihrer Wange gedrückt.

„Verzeih meine Ausdrucksweise, aber dich hätte ich im Leben auch nicht wiedererkannt. Du bist ja eine Schönheit! Danke für die Einladung und dass du auf die Idee gekommen bist meine Eltern zu fragen, wo ich abgeblieben bin!“ Jürgen war immer noch fassungslos, über die Veränderung, von dem hässlichen Entlein zur Schönheitskönigin.

Daggi, die früher immer rumlief wie eine wandelnde Altkleidersammlung, war jetzt top gesteilt. Schlank, mit langen blonden Haaren und einer Figur, die bei Jürgen Reaktionen hervorrief, die er schon lange nicht mehr gespürt hatte.

Daggi nahm ihn bei der Hand und zog ihn mit zu einer Sitzgruppe. Nachdem sie sich gesetzt hatten, fragte Daggi ihn: „Jürgen erzähl, wie ist es dir in den letzten 10 Jahren ergangen? Du siehst toll aus, ab sofort ist den Spitzname „Jabba“ verboten.“ Sie lachte ihn an und meinte dann: „Du hast mir damals immer so leidgetan, weil deine Eltern nicht auf deine Ernährung geachtet haben. Heute kann ich es ja sagen, du warst ein richtiger Fettkloß. Daher dein Spitzname! Aber das weist du ja sicher selber!“

Jürgen lachte zurück: „Ja, ich war richtig fett. Habe das erst abgelegt, als mich ein Studienfreund zum Sport überredet hat!“

Jürgen erzählte seinen Werdegang und als er geendet hatte, fragte er Daggi: „Und was ist mit dir passiert? Du bist ja nicht wieder zu erkennen.“

Daggi schien etwas verlegen zu sein, eine leichte Röte überzog ihr Gesicht, bevor sie antwortete, schaute sie eine Weile auf ihre Hände: „Ich weiß, es war damals für mich nicht einfach. Aber als Jüngste von sechs Geschwistern, musste ich die Sachen meiner älteren Schwestern und Brüder auftragen. Meine Eltern waren einfach zu arm, um neue Sachen kaufen zu können. Deshalb habe ich mich gegen Kinder gewehrt, die mich verspottet haben.

Nach dem Abi habe ich dann Modedesign studiert und an der Uni einen Fotografen kennen gelernt, der mir gezeigt hat, wie ich mich kleiden sollte. Er hat mich total verändert und das Ergebnis siehst du heute. Du hattest ja auf dem Gymnasium ähnliche Probleme wie ich, deshalb habe ich immer versucht dich etwas zu beschützen, aber ich glaube, dass hast du nie bemerkt, oder?“

Jürgen schaute sie erstaunt an: „Du warst das? Ich habe mich immer gefragt, woher diese kleinen Hilfen kamen. Wenn ich mal Stress mit einem Mitschüler hatte, kam er eine Stunde später zu mir und entschuldigte sich. Ich konnte den Sinneswandel oft nicht verstehen, aber jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Ich habe dich immer um dein Durchsetzungsvermögen beneidet. Ich habe mir mein Selbstwertgefühl mühsam erarbeitet und das wurde erst besser, als ich als Sportler Erfolg hatte.“

„Bei drei älteren Brüdern, lernt man schnell sich durchzusetzen. Ich habe so manche Prügel einstecken müssen, bevor ich mich gewehrt habe. Aber heute habe ich die besten Geschwister der Welt!“ Daggi strahlte ihn an und fuhr fort: „Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich damals bewundert habe, mit welcher Ruhe und Gelassenheit du die kleinen Gemeinheiten über dich hast ergehen lassen? Und wenn ich dich jetzt so ansehe, bist du mit dir völlig im Reinen! Du strahlst eine Ruhe und Gelassenheit aus, da kann deine Frau sich sehr geborgen fühlen.“

Jürgen schaute ihr unverwandt in ihre hellblauen Augen und wollte gerade etwas erwidern, als sie plötzlich von anderen Mitschülern unterbrochen wurden.

Ein großes Hallo brach los, Küsschen hier und Hände schütteln dort, sodass Jürgen irgendwann den Überblick verlor. Es wurde ein lustiger Abend.

Allerdings fehlten zwei. Maren Wegner und Torben Petersen.

In einem ruhigen Moment fragte er Daggi nach den beiden.

„Von Maren hatte ich auch keine Adresse und habe aber von ihrem Vater erfahren, dass sie die Einladung an sie weitergereicht haben, sie hat sich aber nicht gemeldet. Torben hat mich angerufen und mir erzählt, dass er nicht kommen könne, da er vor kurzem einen schweren Autounfall hatte und sich noch in der Reha befände. Es gehe ihm aber gut!“

Daggi lehnte sich an ihn und freute sich diebisch über das bisher erfolgreiche Wiedersehen. Wie selbstverständlich hatte Jürgen einen Arm um ihre Taille gelegt und sie leicht an sich gezogen. Eine unglaubliche Wärme durchströmte ihn, als er ihren Körper so nah an sich spürte und sie ihre Blicke über die schnatternden Mitschüler streifen ließen.

Auf einmal löste sich Daggi von ihm und eilte auf eine dickliche Frau zu, die etwas hilflos an der Tür stand. Als die beiden sich herzlich umarmten, konnte es nur eine ehemalige Mitschülerin sein, aber wer?

Jürgen versuchte trotz des großen Abstands zu den beiden Frauen, herauszufinden wer es war, doch dann traf ihn die Erkenntnis, >Maren<! Das konnte nicht sein, die wunderschöne Maren seiner Erinnerung, konnte unmöglich die dickliche Person an der Seite von Daggi sein. Langsam näherte er sich den beiden. Und auf einmal entdeckte Maren ihn und wollte sich impulsiv umdrehen und zum Ausgang gehen. Sie wurde aber von Daggi daran gehindert, die sie Arm gepackt hatte und wieder umdrehte. Maren hatte die Hand vor dem Mund und schaute mit entsetzten Blick zu Jürgen. „Jabba?“, kam es überrascht von ihren Lippen. Sie schüttelte den Kopf und sagte leise zu Daggi: „Ich sollte gehen!“

„Nein das solltest du nicht! Wir haben uns alle verändert, die einen mehr die anderen weniger! Steh dazu und erkläre den Freunden, was dir geschehen ist.“

Jürgen hatte die beiden erreicht und ohne etwas zu sagen, nahm er Maren in die Arme und drückte sie an sich. Dann küsste er sie links und rechts auf die Wange. „Hallo Maren, ich freue mich, dass du es doch noch geschafft hast zu kommen!“

Daggi und Jürgen nahmen sie in die Mitte und führten sie zu den anderen. Wo Maren mit großem Hallo begrüßt wurde. Wenig später war von Marens Ängsten nichts mehr zu sehen, sie war schon wieder so, wie sie in ihrer gemeinsamen Schulzeit gewesen war, Mittelpunkt.
Es wurde ein feucht fröhlicher Abend, bis der Wirt sie bat für heute Schluss zu machen, am Samstag könnten sie so lange bleiben, wie sie wollten, da hätte er für gesorgt!

Es folgte eine stürmische Verabschiedung und alle verschwanden auf ihren Zimmern. Dagmar und Jürgen waren die Einzigen, die ihre Zimmer in der dritten Etage hatten. Leicht beschwipst gingen sie Hand in Hand den langen Flur entlang und blieben vor Daggis Zimmer stehen.

Daggi fummelte leise kichernd ihre Schlüsselkarte aus der Handtasche, steckte sie aber immer wieder verkehrt herum in den Schlitz. „Das Ding ist kaputt, passiert mir immer wieder!“, stellte sie mit einem Seufzer fest.

„Lass mich mal!“, sagte Jürgen und nahm ihr die Karte aus der Hand. Sofort ging das grüne Licht an und die Tür ließ sich öffnen, als er die Karte richtig rum reinsteckte.

„Männer finden den Schlitz immer!“, sagte sie sehr zweideutig.

Jürgen beugte sie vor und gab ihr einen Kuss auf die Wange: „Schlaf gut!“ Er drückte ihr die Schlüsselkarte in die Hand und wollte sich umdrehen und zu seinem Zimmer gehen, doch Daggi hielt ihn fest.

„Bleibst du heute Nacht bei mir?“ Dabei schaute sie ihn von unten herauf an. „Ich möchte nicht alleine sein!“

„Findest du, dass das eine gute Idee ist? Wir sind beide nicht mehr ganz nüchtern.“

„Ich will keinen Sex, du sollst nur bei mir sein und mich im Arm halten.“, sagte sie mit einem koketten Augenaufschlag.

Jürgen zögerte, sagte dann aber: „Ok, aber nur so lange bis du eingeschlafen bist, dann gehe ich ganz leise!“

Daggi schien damit einverstanden zu sein, denn sie nahm wieder seine Hand und zog ihn in das Zimmer. Jürgen schloss die Tür und als er sich umdrehte hatte sich Daggi ihres Kleides entledigt und stand nun nur mit BH und Höschen vor ihm. Ihm fielen fast die Augen aus dem Kopf, als er diese Schönheit sah. Daggi hatte wirklich eine Traumfigur. Ihre langen blonden Haare fielen ihr über die Schultern. Ihr schmales Gesicht mit den blauen Augen, die ihn erwartungsvoll ansahen. Ihre herrlichen Brüste, nur von einem weißen Spitzen-BH gehalten, versprachen ihm sinnliche Stunden und dann die perfekte Taille, die sich leicht zu ihren Hüften weitete, um ihm einen Blick auf ihr heiliges Zentrum zu gewähren, dass nur von dem weißen Slip bedeckt war.

Jürgen spürte deutlich die Enge seiner Hose, doch er widerstand dem Drängen. Er ging auf Daggi zu, doch bevor er sie daran hindern konnte, hatte sie ihren BH abgelegt.

Sie hatte wirklich herrliche Brüste, die kaum der Schwerkraft folgten. Nicht zu groß, was Jürgen entgegen kam, da er kein Freund von großen Titten war.

Doch bevor Daggi sich auch ihres Slips entledigt hatte, war er bei ihr und hinderte sie daran.

„Komm, ab ins Bett!“ Er schlug die Bettdecke zurück und nötigte sie sich hinzulegen, was nicht so einfach war, da Daggi immer wieder versuchte ihn küssen. Doch schließlich hatte er es geschafft. Die Berührung ihrer Haut, als er sie zum Bett dirigierte, brachte ihn fast um den Verstand.

Doch wie sollte er sich jetzt verhalten? Ausziehen kam nicht infrage, aber angezogen würde sie nicht akzeptieren. Also entschied er sich sein T-Shirt auszuziehen, behielt aber seine Hose an. So legte er sich neben sie und nahm sie in die Arme. Mit einem Seufzer legte Daggi ihren Kopf an seine Brust und streichelte zärtlich die Haare, die seine Brust zierten. Sie hatte ihr linkes Bein über ihn gelegt und drückte nun heftig auf sein erigiertes Glied, was ihn die Zähne zusammen beißen ließ. Nur mühsam beherrschte er sich, immerhin war er auch nicht ganz nüchtern, aber um nichts in der Welt würde er diese Situation ausnutzen und mit Daggi Sex haben, das ging einfach nicht.

Der Duft ihrer Haare, in die er sein Gesicht vergraben hatte, war betörend, doch er gewann auch diesen Kampf.

Nach kurzer Zeit spürte er an ihrem gleichmäßigen Atem, dass sie eingeschlafen war. Doch unter ihrem Körper raus zu kommen, schien vorerst unmöglich zu sein.

Plötzlich schreckte er auf. War er doch tatsächlich eingeschlafen. Ein Blick auf seine Armbanduhr zeigte ihm, dass es schon sechs Uhr in der Früh war. Daggi lag immer noch halb auf ihm. Er konnte die sanfte Rundung ihrer Brust spüren und sofort meldete sich sein Schwanz wieder. Er musste dringend unter ihr raus kommen, ohne dass sie erwachte. Vorsichtig schob er seinen Körper seitwärts und schaffte es schließlich, ohne dass Daggi erwachte.

Er zog sich sein T-Shirt über, schnappte sich seine Schuhe, öffnete leise die Tür und versuchte, sie so leise wie möglich wieder zu schließen, was leider nicht möglich war. Das einschnappen des Riegel, kam ihm wie ein Pistolenschuss vor. Er hastete zu seinem Zimmer und setzte sich mit rasendem Herzen erst mal auf sein Bett.

Wie hatte er es nur geschafft, dieser Versuchung zu widerstehen?

Sein Penis schmerzte etwas, war der Druck doch immens gewesen. Doch dann gab er sich einen Ruck. Jetzt noch wieder hinzulegen brachte nichts, da er noch viel zu aufgewühlt war. Er zog sich aus und duschte ausgiebig, dann zog er sich eine Jeans an, ein T-Shirt und darüber ein leichtes Sweatshirt. Da sie sich mit den Klassenkameraden erst für 9:00 Uhr zum Frühstück verabredet hatten, beschloss er noch eine kleinen Spaziergang zu machen.

Hinter dem Hotel gab es einen kleinen Park, den er jetzt aufsuchte, um die Gedanken an Daggi etwas zu verscheuchen. Die frische Luft tat gut, es war jetzt Anfang Mai schon angenehm warm, sodass meine keine Jacke brauchte. Der schmale Weg führte an einem kleinen Teich vorbei, der von mehreren Trauerweiden umsäumt war.

Jürgen sog tief die Luft ein und war froh, sich zu diesem Spaziergang entschlossen zu haben. Langsam verblasste die Erinnerung an die letzte Nacht etwas, wobei er sich in der Nähe von Daggi ausgesprochen wohl gefühlt hatte, sie hatte etwas in ihm zum Klingen gebracht.

Der Weg machte eine leichte Biegung und entfernte sich etwas vom Wasser. Als er um die Ecke kam, sah er die einsame Person auf der Bank sofort.

Es war Maren.

Gedankenverloren starrte sie auf den Teich und bemerkte Jürgen erst als er schon dicht vor ihr stand.

„Maren, was machst du schon so früh hier draußen?“, fragte er überrascht.

„Hallo Jabba, guten Morgen! Ich konnte nicht mehr schlafen, weil der gestrige Abend mir sehr viel abverlangt hat.“, sagte sie mit etwas Traurigkeit in der Stimme.

Jürgen setzte sich zu ihr und fragte: „Wieso hat dir der Abend viel abverlangt? Wir haben uns doch alle sehr gefreut dich zu sehen!“

Maren holte tief Luft, bevor sie antworten konnte: „Schau mich doch an, ich bin fett geworden und daran hat mein Mann Schuld. Ich habe gleich nach dem Abitur meinen damaligen Freund geheiratet, weil ich schwanger war. Inzwischen habe ich drei Kinder und mein Mann mästet mich, weil er immer etwas in der Hand haben möchte, wie er sagt. Er mag die dünnen Dinger nicht.“

„Aber als er dich kennen gelernt hat, warst du doch auch schlank und warst das hübscheste Mädchen in der Schule. Wie kann er seine Meinung denn so ändern und den Menschen, den er angeblich liebt, zu einem anderen Lebewesen machen zu wollen, das verstehe ich nicht?“

„Du hast recht! Aber damals war ich in ihn verliebt und wollte so sein, wie er mich möchte und heute komme ich nicht von ihm los.“

„Aber das ist ja Egoismus und schon fast Körperverletzung. Liebst du ihn denn noch?“

Maren Nickte. „Ja, ich liebe ihn noch!“

„Dann solltest du mit ihm zur Eheberatung gehen, damit ihm mal klar gemacht wird, was er dir antut. Und wenn er das nicht will, solltest du dir einen Anwalt nehmen und ihn zu einer Beratung zwingen. Das liegt natürlich in deinem eigenen Interesse und du musst es wollen.“

Jürgen schaute auf seine Uhr und meinte dann: “Wir sollten zurück gehen, es ist gleich Zeit für unser Treffen zum Frühstück!“

Sie erhoben sich beide und gingen langsam zurück zum Hotel, doch bevor sie es erreichten, sagte Jürgen noch: „Würdest du mich bitte nicht mehr Jabba nennen, es erinnert mich zu sehr an meine fülligere Zeit!“

Beide lachten herzlich über diesen Ausdruck und Maren versprach ihn nicht mehr so zu nennen.

Im Speisesaal saßen schon einige der Klassenkameraden und nach einer herzlichen Begrüßung, begaben sie sich zum Buffet und nahmen sich das was sie am liebsten aßen.

Jürgen roch Daggi eher als er sie sah. Er drehte sich um. Sie stand etwas verlegen hinter ihm und schaute ihn mit ihren blauen Augen an. „Danke!“ , hauchte sie leise. „Kann ich dich nachher mal alleine sprechen?“ Jürgen nickte leicht mit dem Kopf, zu sehr war er schon wieder von ihrer Schönheit geblendet.

Nach dem Frühstück hatte Daggi für die Gruppe eine Stadtrundfahrt organisiert und anschließend ein Mittagessen in einer urigen Kneipe. Immer wieder suchte Daggi seine Nähe, versucht mehrmals ihn zu berühren, was Jürgen sehr entgegen kam, hatte er doch das dringende Bedürfnis sie in die Arme zu ziehen und zu küssen.

Beim Essen saßen sie wie zufällig nebeneinander und als Jürgen mal kurz seine Hand auf seinen Oberschenkel legte, ergriff sie seine Hand und drückte sie zärtlich. Es war unbeschreiblich, welche Gefühle Jürgen durchliefen. Die letzte Nacht hatte ihn schon sehr gefordert, aber was er jetzt empfand, war kaum noch auszuhalten.

Das Essen war beendet und viele hatten sich noch eine Kaffee oder ein Dessert bestellt und warteten nun darauf.

Jürgen erhob sich, um zur Toilette zu gehen und erledigte dort sein Geschäft. Nachdem er sich noch ausgiebig die Hände gewaschen hatte, machte er sich auf den Rückweg zum Restaurant. Plötzlich wurde er auf dem schummerigen Flur gepackt und in eine kleine Abseite gezogen. Zwei weiche Lippen pressten sich auf seinen Mund und der Geruch, der ihm schon in der Nacht fast die Sinne geraubt hatte, ließen ihn erkennen, wer ihn in der Dunkelheit küsste. Wie von selbst legten sich seine Arme um diesen schlanken Frauenkörper und sein Mund küsste zurück.

Daggi löste sich von ihm: „Danke für diese wunderschöne Nacht und deiner rücksichtsvollen Art. Ich habe schon gemerkt wie erregt du warst und bewundere dich dafür. Würdest du heute Abend wieder bei mir übernachten? Ich verspreche dir, ich werde keinen Tropfen Alkohol anrühren.“
„Ich komme gerne wieder zu dir!“, sagte Jürgen. Küsste sie kurz und meinte dann: „Ich denke wir sollten zurück gehen, bevor die uns suchen kommen!“

-*-

Der Tag endete am Abend wieder in dem Konferenzsaal des Hotels. Hier wurde noch mal fürstlich gespeist und anschließend zur Musik sogar noch etwas getanzt. Auch Daggi und Jürgen genossen die Nähe des anderen beim Tanz. Erst spät am Abend suchten alle ihre Zimmer auf, nachdem man sich wieder für den nächsten Morgen um 9:00 Uhr zum Frühstück verabredet hatte.

Vor Daggis Zimmer angekommen, reichte sie ihm die Schlüsselkarte und bat Jürgen die Tür zu öffnen, was er natürlich mit einem Lächeln gerne tat.

Nachdem er die Tür geschlossen und sich umgedreht hatte, war Daggi verschwunden. Überrascht machte er die wenigen Schritte bis zum Ende des Flurs und schaute um die Ecke auf das breite Bett.

Daggi saß nackt, mit angezogenen Knien und verschränkten Armen, auf dem Bett und schaute Jürgen etwas verlegen an. Auf seinen fragenden Blick hin, sagte sie: “Ich bin heute etwas gehemmt, mir fehlt der kleine Schwips von gestern.“

Nun machte Jürgen etwas, womit sie nicht gerechnet hatte. Er fing an, sich langsam auszuziehen. Mit toternstem Gesicht zog er zuerst seine Schuhe aus. Dann öffnete er bedächtig Knopf für Knopf sein Oberhemd. Zog theatralisch erst den einen Ärmel vom Arm dann den anderen. Sein T-Shirt ging etwas schneller. Bei der Hose war zuerst der Gürtel dran und als er gerade den Reisverschluss öffnen wollte, kam Bewegung in Daggi.

Jede Scham war verflogen, als sie plötzlich zur Bettkannte krabbelte und fragte: „Darf ich das machen?“ Dabei hatte sie sich aufgerichtet und zeigte ihm ohne Hemmungen ihre herrlichen Brüste, mit den hervorstehenden Knospen. Da sie breitbeinig vor ihm kniete, konnte Jürgen auch einen Blick auf ihre glattrasierte Scham erhaschen. Was ihm ja am Tag zuvor verwehrt geblieben war.

Jetzt schwang Daggi ihre schlanken Beine über die Bettkannte und setzte die von Jürgen begonnene Arbeit fort. Nachdem auch der Reisverschluss seinen Widerstand aufgegeben hatte, schob sie seine Jeans über die Hüften und legte die große Beule frei, hinter der sich sein mächtiges Glied verbarg. Um seine Hose an den Beinen weiter runter zu schieben, musste sie von der Bettkannte runter rutschen und kniete nun auf Augenhöhe vor seiner Schwellung. Aber zuerst musste die Jeans von seinen Beinen geschoben werden, was ihr mit zappelnden Bewegungen von Jürgen, schließlich gelang.

Als sie sich wieder aufgerichtet hatte, steckte sie rechts und links von Jürgens Unterhose einen Finger hinter den Bund und zog den Slip langsam über seinen Hüftknochen und den Po. Sein steifer Penis aber, wirkte wie ein Haken, sodass Daggi ihn mit den Händen freilegen musste. Zuerst lugte nur seine purpurne Eichel über den Gummizug hinaus, doch dann wippte auf einmal sein erigierter Schwanz vor ihrem Gesicht auf und ab. Sie vergas den Slip, legte sofort eine Hand um sein hartes Teil und hauchte einen Kuss auf die Spitze.

Jürgens Muskeln im Gesäß verhärteten sich, bei dieser Berührung. Er hatte seine Hände auf ihren blonden Haarschopf gelegt und hätte am liebsten seinen Penis in ihren Mund gedrückt, doch das wäre dann doch etwas zu voreilig gewesen beim ersten Mal Sex, mit dieser zauberhaften Frau.

Doch Daggi schien seine Gedanken erraten zu haben, denn auf einmal öffnete sie ihren Mund und stülpte ihre Lippen über seine Eichel. Behutsam umrundete ihre Zunge den empfindlichen Rand, sodass bei Jürgen im Kopf die Gefühle verrücktspielten. Besonders, wo seine Erregung von der letzten Nacht, noch nicht ganz abgeklungen war.

Eine ganze Weile genoss er diese Liebkosungen, doch dann griff er Daggi unter die Achseln und zog sie hoch. Mit einem leisen Plopp flutschte sein Schwanz aus ihrem Mund. Willig ließ sie sich hochziehen und wurde mit einem intensiven Kuss von Jürgen begrüßt. Er presste seinen steifen Penis zwischen ihre Schenkel, indem er beide Hände auf ihren kleinen, runden Po gelegt hatte und sie nun mit fickenden Bewegungen verrückt machte. Sein Liebespfeil scheuerte über ihre Spalte und ließ sie leise in seinen Mund stöhnen. Doch dann drängte er Daggi ans Bett und nötigte sich hinzulegen. Ihre Beine hingen über die Bettkannte und als Jürgen sich jetzt über sie beugte und ihre Brustwarzen in den Mund nahm und sie kurz stimulierte, stöhnte sie laut auf. „Warum hast du das gestern nicht schon gemacht?“, knurrte sie. „Ich war so geil auf dich und nun habe ich einmal Sex mit dir verloren!“

„Das holen wir alles nach!“, flüsterte Jürgen, ohne sich groß von den Knospen zu lösen. Links und rechts von ihr hatte er sich abgestützt und sich zwischen ihre geöffneten Schenkel gestellt. Sein harter Schwanz berührte hin und wieder ihre Vagina und erzeugte kurze, elektrische Schläge in ihrem Unterleib.

Plötzlich trennte Jürgen sich von ihren Brüsten, ließ sich auf seine Knie nieder und bedeckte ihre feuchte Spalte mit leichten Küssen. Bei jeder Berührung zuckte Daggi kurz zusammen und stieß heftig die Luft aus. Dann drückte er ihre beiden Beine hoch, indem er unter ihre Kniekehlen fasste und sie etwas nach außen wegdrückte, so präsentierte sie ihm ihre Vulva, die er jetzt mit seiner Zunge öffnete.

Daggi hatte ihre Beine seitlich abgelegt, sodass Jürgen mit den Fingern ihre Schamlippen teilen konnte, um ihren Kitzler mit der Zunge verwöhnen zu können.

Die kleine, rosa-weißliche Perle, empfing seinen Zunge und ließ ihre Schenkel erzittern. Zu mächtig war dieser direkte Kontakt. Seine Daumen hielten Die Schamlippen geöffnet, sodass er in gleichmäßigen Zügen darüber hinweg lecken konnte.

Daggi glaubte noch nie etwas ähnliches erlebt zu haben. Ihr ganzer Körper bebte und mit jedem Zungenstrich schob sie sich weiter auf das Bett hinauf, sodass Jürgen ihr folgen musste. Als sie es dann nicht mehr aushielt, legte sie ihm beide Hände an den Kopf und hob ihn hoch: „Bitte!“, sagte sie und schaute ihn flehend an. „Bitte, ich möchte dich endlich in mir spüren. Würdest du mich bitte, bitte richtig ficken! Ich werde sonst verrückt!“

Jürgen stoppte kurz, ließ seine Zunge noch einmal intensiv über ihre Spalte gleiten, kniete sich dann zwischen ihre Schenkel, nahm seinen Schwanz in die Hand und steuerte ihn ihre Liebeshöhle.

Daggi hatte ihren Kopf angehoben und sah nun zu, wie sein Penis langsam in ihr verschwand. „Das sieht schön aus!“, sagte sie ergriffen. „Und es fühlt sich noch schöner an!“ Als Jürgen anfing sie zu ficken.

Er machte es mit so einer aufreizenden Langsamkeit, dass Daggi ihm ihren Unterleib heftig entgegen warf. Sie schaute ihn mit weit aufgerissenen Augen an, als der Orgasmus urplötzlich über ihr zusammen brach. Sie hielt sich die Hand vor den Mund und versuchte den Schrei zu unterdrücken, den sie ausstieß. Was ihr aber nur zum Teil gelang. Ihre Erregung war so heftig, dass sie nicht mitbekam, wie Jürgen sein Sperma in sie pumpte. Ermattet von diesem Liebesspiel huschten sie unter die Decke und Jürgen hörte wenig später an ihren gleichmäßigen Atemzügen, dass sie auf seiner Brust eingeschlafen war.

Als Jürgen am Morgen erwachte, stand Daggi, nackt wie Gott sie schuf, vor dem Fenster und schaute in den Park. Leise trat er hinter sie und presste seinen Körper gegen ihr Gesäß. Mit einer Hand bedeckte er eine ihrer festen Titten, die andere legte er über ihre Vagina und schob einen Finger vorsichtig zwischen ihre Schamlippen. „An was denkst du gerade?“

„Ich dachte gerade darüber nach, wie es mit uns weiter geht? Ich möchte nicht, dass es aufhört. Aber ich weiß so wenig von dir und du weißt nichts von mir.“ Sie legte ihren Kopf zurück und atmete deutlich schwerer, weil die Streicheleinheiten an ihrer Vulva zunahmen und sein Schwanz sich einen Weg durch ihre Pobacken bahnte. Unwillkürlich beugte sie sich nach vorne und stützte sich auf der Fensterbank ab.

Jürgen nahm diese Einladung gerne an. Er legte seine Hände auf ihre Hüften und wie von selbst fand sein steifes Glied den Eingang. Ihrer Beider Blick war auf den Park gerichtet und ein neugieriger Spaziergänger hätte sicherlich erkennen können, was sie hier trieben, aber die Gefühle waren schon wieder so stark, dass es ihnen egal war, eventuell beobachtet zu werden. Das Gefühl ihren Po an seinem Becken zu fühlen war so erregend, dass er immer heftiger seinen Schwanz in sie rammte. Mit jedem Stoß stöhnte er auf. Seine Gedanken waren nur auf Befriedigung ausgerichtet, sein Schwanz juckte derartig, dass nichts ihn hätte davon abhalten können sein Sperma abzuschießen und als der Orgasmus ihn überrollte, presste er seinen Penis tief in ihre Liebeshöhle und verharrte dort minutenlang, nach Atem ringend.

Als sein erschlaffender Schwanz aus ihr raus flutschte, drehte er Daggi um und küsste. „Entschuldige, dass ich dich nicht mitgenommen habe!“

„Warum entschuldigst du dich? Ich fühlte mich noch nie so begehrt wie eben, das war unglaublich schön für mich:“ Sie küsste ihn sanft und lächelte ihn glücklich an.

Ich bin dir noch eine Antwort von Gestern schuldig, ich wurde da leider von unseren Klassenkameraden dran gehindert.“

„Was für eine Antwort?“, fragte Daggi etwas ratlos.

„Du hattest gestern gesagt, dass meine Frau sich bei mir sehr geborgen fühlen müsste. Das stimmt so leider nicht, da ich weder Verheiratet bin noch jemals war. Es hat bei mir nie gepasst! Und wie ist es bei dir? Bist du verheiratet, oder habe ich dich zu einem Seitensprung verführt?“

Daggi lachte kurz auf. „Ich glaube, wenn ich in einer festen Beziehung oder sogar verheiratet wäre, hättest du mich nicht ins Bett bekommen. Ich hatte mal eine kurze Liaison mit einem etwas älteren Mann, den ich auch sehr gemocht habe. Es stellte sich aber heraus, dass er nur Sex wollte ohne Bedingungen. Deshalb habe ich es nach einigen Monaten beendet. Das hat meinen Glauben an die Männerwelt stark erschüttert.“

„Und konnte ich dir den Glauben etwas zurück geben?“

„Ja, dein Verhalten letzte Nacht, hat mir gezeigt, dass du Rücksicht auf deine Partnerin nimmst und der Sex bei dir nicht an erster Stelle steht! Obgleich ich deutlich gemerkt habe, wie geil du warst, hast du mich an deiner Brust einschlafen lassen und bist erst gegangen als ich schlief. Ich habe überhaupt nicht gemerkt, wann du mich verlassen hast. Musstest du lange warten?“
„Nein, ich habe wunderbar mit dir im Arm geschlafen!“

„Was soll das heißen, du hast mit mir im Arm geschlafen?“ Daggi schaute ihn fragend an.

„Ich bin erst gestern Morgen kurz vor sechs mit dir im Arm aufgewacht und bin erst dann in mein Zimmer gegangen. Habe kurz geduscht und bin danach etwas im Park spazieren gegangen. Dort traf ich auf Maren und habe mich mit ihr Unterhalten. Ihre Gewichtzunahme wird von ihrem Mann gefördert!“ Jürgen erzählte ihr, was er ihr geraten hatte.

„Oh, ich glaube ich muss mich etwas um sie kümmern. Sie bleibt noch bis morgen, hat ihrem Mann erzählt, dass das Klassentreffen erst morgen endet. Aber davon was sie dir erzählt hat wusste ich nichts. Hattest du nicht in der Schule mal ein kurzes Intermezzo mit ihr?“

„Kurzes Intermezzo ist gut, sie hat mich lächerlich gemacht, als ich versucht habe sie zu küssen. Ich war für sie nur so etwas wie Mittel zum Zweck, um andere Kerle Eifersüchtig zu machen. Und ich Idiot bin darauf reingefallen. Aber ich bin ihr nicht böse deshalb, ich glaube sie hatte schon damals kein schönes Leben.“

„Wann fährst du eigentlich nachhause? Gleich nach dem Frühstück, oder bleibst du noch den Tag über hier?“

Jürgen küsste ihren Haaransatz und presste seinen Unterleib gegen ihren. Daggi spürte seine Härte und schaute ihn erstaunt an.

„Ich bleibe noch die ganze Woche hier. Habe meine Eltern in den letzten Jahren etwas vernachlässigt.“

Überrascht umarmte Daggi ihn: „Ich auch, vielleicht können wir noch etwas unternehmen, oder du kommst zu mir in meine Wohnung, ich wohne hier ganz in der Nähe und habe auch Woche Urlaub genommen.“

Jürgen zog sie mit zum Bett, komm wir kuscheln noch etwas, wir haben noch über zwei Stunden Zeit bis zum Frühstück.“

„Du bist ja ein richtiger kleiner Nimmersatt!“ Dabei stupste sie ihn leicht auf die Nase, schlüpfte dann aber leise kichernd unter die Bettdecke, die er für sie hochhielt. Eng aneinander gepresst, begaben sich Jürgens Hände sofort auf Wanderschaft. Zuerst küsste er ihre Brustwarzen, mal die eine dann die andere, immer im Wechsel, damit keine zu kurz kam. Aber sein Hauptziel war ihre Vagina, die bei dem geilen Fick vor dem Fenster, etwas zu kurz gekommen war. Gekonnt öffnete er ihre Schamlippen und tauchte seinen Finger in ihre Feuchtigkeit und fand wenig später ihre harte Perle. Mit gleitenden und ab und zu trommelnden Schlägen auf ihre Klitoris, brachte er Daggi zum Stöhnen. Auch wenn sie eine Hand um sein steifes Glied gelegt hatte und ihn leicht massierte, so machte Jürgen keine Anstalten in sie einzudringen. Und irgendwann vergas sie das Streicheln, hielt ihn nur noch umklammert, weil ihre eigene Erregung sie in ihren Bann zog.

Jürgen hatte wohl ein Gespür dafür, wie weit sie war, denn je näher ihr Orgasmus kam umso langsamer wurden seine Streicheleinheiten. Kurz bevor die Wellen über ihr zusammen schlugen, hörte er sogar ganz auf. Was bei Daggi eine Zornesader auf die Stirn zauberte und sie heftig aufstöhnen ließ.

Doch in dem Moment, als sie glaubte der Orgasmus wäre verloren, klopfte sein Finger zwei, dreimal auf ihre Klitoris und die Erlösung schlug mit einer Macht über ihr zusammen wie ein Tsunami. So etwas hatte sie noch nie erlebt. Ihr Unterleib zuckte konvulsivisch und unkontrolliert gegen seine Hand und nur ein röcheln war aus ihrem Mund zu hören.

Zärtlich streichelte Jürgen sie weiter, ohne aber ihre überreizten Stellen zu berühren. Sie hatte sich in seine Arme geworfen vor Lust und Jürgen hielt sie nur fest, bis sie sich beruhigt hatte.

Jürgen fühlte sich unglaublich wohl. Mit so einer schönen Frau im Arm und perfektem Sex könnte es nicht besser sein. Er war mit keiner großen Erwartung zum Klassentreffen gegangen. In erster Linie wollte er die Gelegenheit nutzen, seine Eltern zu besuchen. Im Stillen hatte er gehofft, Maren etwas näher zu kommen, doch die Veränderung, die mit ihr geschehen war, hatte ihn erschreckt. Wie konnte ein Mann so etwas von einer schönen Frau fordern. Er nahm sich vor, zusammen mit Daggi, Maren ihr Selbstbewusstsein zurück zu geben.

Und dann Daggi? Was für eine Veränderung? Aus dem unscheinbaren, frechen Mädchen war eine wunderschöne Frau geworden. Er suchte ja schon lange nach einer Lebenspartnerin, es schien so, als hätte er sie gefunden.

Die Verabschiedung nach dem gemeinsamen Frühstück, war herzlich und natürlich sehr laut. Aber nach einer gewissen Zeit, waren nur noch Maren, Daggi und Jürgen übrig.

Sie verbrachten den Tag mit Maren und beknieten sie, etwas mit ihrer Ehe zu unternehmen. Sie versprach es und würde Daggi auf dem Laufenden halten. Jürgen gab ihr noch seine Handynummer, für den Fall, dass sie von ihm Hilfe brauchte.

Als sie sich am späten Nachmittag von ihr verabschiedeten, flüsterte Maren Jürgen ins Ohr: „Ich wünsche dir viel Glück mit Daggi! Verzeih mir, dass ich dich damals so mies behandelt habe. Ich war eine richtige, kleine Hexe!“

Jürgen konnte dazu nichts sagen, er hatte nicht erwartet, dass sie ihr damaliges Fehlverhalten überhaupt bewusst gemacht hatte.

Plötzlich wurde Daggi und Jürgen klar, dass sie jetzt nur noch sich hatten. Etwas verlegen standen sie sich gegenüber und Daggi tastete nach Jürgens Hand. „Was machen wir jetzt? Willst du mit zu mir kommen?“, fragte sie mit leicht geröteten Kopf.

Jürgen zog sie an sich und küsste sie: „Ich komme gerne mit zu dir, aber ich muss vorher zu meinen Eltern. Ich habe ihnen versprochen nach dem Treffen zu ihnen zu kommen und nun ist schon fast der ganze Tag vergangen. Tust du mir einen Gefallen und kommst mit zu meinen Eltern?“

„Wow, ist das sonst nicht immer andersherum, dass die Auserwählte ihren neuen Lover den Eltern vorstellt?“ Daggi schaute ihn mit einem verschmitzten Lächeln an. „Ich komme gerne mit zu deinen Eltern, freue mich auf sie!“

Seine Eltern waren sichtlich überrascht über den Besuch und hatten volles Verständnis, dass sie schon nach kurzer Zeit wieder gingen. Sie ahnten etwas.

Als Daggi ihre Wohnungstür aufschloss, war es für Jürgen ein beklemmendes Gefühl in ihren privaten Bereich einzutreten. Sie wussten so wenig voneinander, waren aber schon so weit gegangen.

Daggi hatte eine schöne Wohnung. Hell, freundlich und typisch junge Frau eingerichtet. Aber nicht so, dass ein Mann sich hier nicht wohl fühlen konnte. Natürlich wurden die Schuhe schon vor der Tür ausgezogen.

Daggi küsste ihn kurz und sagte dann: „Ich würde jetzt gerne duschen, hast du nicht Lust mitzukommen? Die Dusche ist sehr geräumig, da passen wir beide rein.“

Bevor Jürgen überhaupt was sagen konnte, hatte sie seinen Gürtel geöffnet und den Reisverschluss runter gezogen. Sie schob die Jeans runter und Jürgen brauchte nur noch rauszusteigen. Im nächsten Augenblick flog sein T-Shirt auf den Boden. Nur noch mit Slip und Strümpfen stand er jetzt vor ihr und war etwas verlegen. Noch nie hatte eine Frau ihn entkleidet. Aber Daggi half ihm über diesen kurzen Moment hinweg, indem sie eine Hand von ihm nahm und sie sich auf die Brust legte.

Behutsam drückte er die kleine Köstlichkeit, bevor er ihr das T-Shirt über den Kopf zog. Er drehte sie um, öffnete ihren BH, legte beide Hände über ihre Rundungen und zog sie seufzend an sich. Sein Penis hatte schon wieder eine beachtliche Größe angenommen, den presste er jetzt an ihren Po. Auch wenn er seine Unterhose noch an hatte, so spürte Daggi deutlich seine Härte.

Jürgen machte sich daran auch ihre Hose zu öffnen und schob sie dann über ihre Hüften. Dabei kniete er sich hinter sie und half ihr die enge Hose über ihre Füße zu schieben.

Der runde Po, der jetzt genau vor seinen Augen war, erregte ihn sehr, sodass er ihren Slip runter zog und die zarte Haut küsste.

Daggi hielt ganz still, sie genoss diese Zärtlichkeiten, hatte sie in den letzten Jahren davon nur sehr wenig bekommen.

Als Jürgen sich endlich erhob, zog sie ihn mit ins Bad. Die Dusche war wirklich sehr geräumig. Bevor sie unter die Dusche gingen, setzte sich Daggi aber noch eine Badehaube auf und entschuldigte sich damit: „Es dauert fürchterlich lange, bis ich die wieder trocken habe.“

„Das verstehe ich!“, erwiderte Jürgen und zog seinen Boxershorts aus. Als Daggi sein steifes Glied sah, lächelte sie: „Ich scheine dich irgendwie anzumachen, oder?“ Beherzt legte sie ihre kleine Hand um seinen Schwanz und zog ihn damit vorsichtig unter die Dusche.

Diese Berührung ließ bei Jürgen alle Glocken klingeln. War er doch schon die ganze Zeit sehr erregt, seit sie die Wohnung betreten hatten. Besser gesagt, ließ seine Erregung kaum nach, solange Daggi in seiner Nähe war. Er hatte immer das Gefühl sie unentwegt anfassen zu müssen und ihr die Kleider vom Leib zu reißen.

Die Dusche war ein Prunkstück. Nicht nur eine Regendusche, sondern an zwei Seiten, waren in unterschiedlichen Höhen, Körperduschen angebracht, die Daggi jetzt nach und nach in Aktion setzte. Anfangs nur der Regen von oben, nachdem sie sich gegenseitig mit Duschgel eingeseift hatten, stellte sie auch die Körperduschen an.

Beide kümmerten sich intensiv um die erogenen Zonen des anderen und bereiteten sich die schönsten Gefühle.

Während Jürgen seine Finger immer wieder durch ihre Schamlippen zog, massierte sie seinen Schwanz. Beide standen in dem prasselnden Regen, der durch Daggis Haube recht laut war und küssten sich. Doch dann ging Daggi plötzlich in die Hocke und stülpte ihren Mund über seinen harten Penis. Irre Empfindungen schossen durch Jürgens Körper, als ihre Zunge seine Eichel streichelte. Er war kurz vor dem Orgasmus und wollte sie hochziehen, um sein Glied in ihre Vagina zu stoßen, doch das ließ sie nicht zu. Und plötzlich schoss sein Sperma in ihren Mund.

Die Nacht und auch die folgenden Tage, waren erfüllt mit Gesprächen, sich kennen lernen und endlosen Sex. Beide hatten das Gefühl genau den Menschen gefunden zu haben, der zu ihm passte. Natürlich war es vorerst eine Fernbeziehung, doch Jürgen zog es zurück in seine Heimatstadt und als sein Chef ihm verkündete dort eine Zweigstelle eröffnen zu wollen, war der Weg zu Daggi geebnet.

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