Klitoral-Experten

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Anita Isiris

Sie stöhnte immer lauter, dann warf sie ihren Kopf nach hinten und schrie derart lauthals, dass der Kanarienvogel von Frau Müllerthaler im oberen Stock nahezu vom Holzstängel fiel, auf dem er den ganzen Tag über verharrte. Lisas ansehnliche Brüste blieben verborgen, denn Tobi und Christine waren einzig und allein an ihren Klitorisspielchen interessiert, die sie so ausgiebig zelebrierte. Vermutlich ist es sogar so, dass eine Frau sich vor Fremden wohler fühlt, wenn sie sich nicht gänzlich entblössen muss. Also nur die Mitte, die Vulva, die Labien, das Liebesloch und die kleine, süsse Perle, Gegenstand von Tobis und Christines zu erlangender Expertise.

„Ich bin gekommen. Und jetzt?“ Die Kunststudentin hatte offenbar mehr erwartet, wenn sie vor zwei Klitoral-Experten masturbierte, aber die beiden wollten wirklich nichts anderes als den Frauen „dabei“ zuschauen. Sie boten der noch immer etwas atemlosen Lisa einen Drink an, verharrten eher wortkarg und verabschiedeten sich von der jungen Frau mit festem Händedruck. Leicht verwirrt machte Lisa sich auf den Heimweg, während Tobi und Christine verständlicherweise übereinander herfielen. In Sekundenschnelle hatten sie sich gegenseitig die Klamotten vom Leib gefetzt, und da standen sie einander gegenüber, die dralle, hängebrüstige Christine, mit wild verstrubbeltem Haar und unwiderstehlichem Knuddelbauch, der sich weiter unten in einem hübschen, dunklen Haardreieck fortsetzte. Der athletisch gebaute Tobias, der mit seinem an der Eichel leicht gekrümmten Schwanz jede Frau in Ekstase versetzen konnte. Im Grunde „kaufen“ Frauen ja immer die Katze im Sack respektive den Schwanz in der Hose, und erst zuhause im eigenen Bett oder beim Lover auf der Couch kommt an den Tag, worüber der Mann verfügt.

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