Nachdem er fertig ist, legt er das geöffnete Messer auf den Nachttisch und auf einmal hat er ein Feuerzeug in der Hand, ein billiges, rotes Wegwerffeuerzeug. Er macht es ein paar mal an und wieder aus. Ihre Angst springt schlagartig an, steigert sich nochmals. „Nur kein Feuer, lieber Gott,“ betet sie, „nur kein Feuer.“ Sie schreit „Was soll, das jetzt? Spinnst du total?“ Sie ist an das äußerste andere Ende des Betts gerutscht. Schützt immer noch ihre nackten Brüste mit den gekreuzten Armen. „Komm her! Komm näher!“ blafft er sie an. Sie reagiert nicht. Er wird wütend. „Komm sofort her, du Schlampe oder ich werde richtig böse.“ Sie rutscht langsam in seine Richtung. Kaum ist sie in der Reichweite seiner Arme, greift er blitzschnell in ihre Haare. Zieht und zerrt. Sie fällt um, schreit. Brutal zieht er, zieht sie näher an sich heran. Dann schnappt er sich das Messer vom Nachttisch, schneidet ein Büschel Haare ab und lässt sie wieder los. Sie heult auf und rutscht zurück in die sichere Bettecke. Er grinst. Nimmt die Haare, schaut sie genau an, riecht daran. Dann entzündet er das Feuerzeug, hält die Flamme an das Büschel. Es kockelt und stinkt. Das brennende, glimmende Büschel legt er auf die Marmorplatte des Nachttischs.
„Du bist doch nicht ganz dicht“ keift sie, „mach doch, was du machen willst und hau endlich ab.“ „Ich mache doch, was ich will“ entgegnet er und holt einen neuen Gegenstand aus seiner Jackentasche. Ein paar dünne Latexhandschuhe. Er bläst sie auf und beginnt langsam sie überzustreifen. Sie starrt ihn an. „Wozu das?“ Sie ist verunsichert, ihre Stimme ist brüchig. Wie lange soll das noch weitergehen? „Spuren vermeiden. Du hast doch bestimmt schon mal im Film gesehen, wie man Fingerabdrücke vermeidet.“ Er ist fertig. Sie auch. Sie wimmert. Dann hebt er die Reisetasche vom Boden hoch und stellt sie auf das Bett. Kramt herum und holt ein Lederetui hervor, öffnet es.
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schreibt Huldreich