Flüchtig berührten sich ihre Hände als er bezahlte. Näher kamen sie sich nicht. Auch an diesem Abend nicht. Aber als er – Stunden später – im Bett lag – wie meistens: allein – und sich selbst befriedigte, da dachte er an sie: stellte sich ihren jugendlichen Körper vor, nackt, weich und warm; stellte sich vor, wie sie über ihn kam, ihre Brüste an ihm rieb, wie sie seinen Schwanz in den Mund nahm und an ihm saugte, wie dabei ihre Haar seine Lenden kitzelte; stellte sich vor, wie sie sich auf ihn setzte, bevor er kam, wie ihr Schoß – eng und feucht – ihn tief in sich aufnahm, wie sie auf ihm ritt, dabei ihre Brüste streichelte, wie ihr Atem schneller ging und immer schneller – bis sie zum Höhepunkt kam und er sich in ihr verströmte.
Und als sie in dieser Nacht nach Hause kam – wie immer in eine leere Wohnung – und unter der Dusche stand, da wünschte sie sich, dass er bei ihr wäre. Sie stellte sich vor, wie seine erfahrenen Hände sie liebkosten, ihre Brüste massierten, ihre Haut streichelten; wie seine geschickten Finger ihre Schamlippen teilten, ihre Klitoris suchten und fanden und sie mit sanftem Druck zum Glühen brachte. Sie stellte sich seine Küsse vor, überall, auf ihren Schultern, ihren Brüsten, ihrem Bauch, in ihrem Schoß, der längst überfloss durch die Lust, die sie quälte und die sie doch genoss. Und als sie dann auf ihrem Bett lag, weit offen, die Beine gespreizt, und sich selber zum Höhepunkt streichelte, da war ER in ihren Gedanken, da spürte sie seine Männlichkeit in ihrem Schoß, groß und hart und heiß, fühlte, wie er sie – langsam aber sicher, mit seiner ganzen Erfahrung und Selbstbeherrschung – an den Rand der Besinnungslosigkeit vögelte – und darüber hinaus. Und sie ließ sich – willenlos – von einem überwältigenden Orgasmus hin und her werfen, glaubte zu spüren, wie er sein Sperma in ihr verspritzte, wie sie gemeinsam den Gipfel der Lust erreichten, um dann – erschöpft aber befriedigt – in- und beieinander zu liegen, sie in seinen Armen, er in ihrem Schoß.
Sie waren zwei Königskinder ...
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