Kollateralschaden der Lust

Auszug

2 4-7 Minuten 0 Kommentare
Kollateralschaden der Lust

Kollateralschaden der Lust

Sabrina Loos

Dann sieht sie mich an, mit ihren Augen, die mich verschlingen wollen. Ich schwör´s, diese Blicke spüre ich direkt auf meiner Eichel. Sie packt mich, und schwupps!, zerrt sie mich in die Badewanne. Das Wasser schwappt heraus und macht die Fliesen nass, aber das ist mir egal, mittlerweile.
Mein Penis ist dick geschwollen. Mühelos gleite ich in sie. Ihre Vulva empfängt mich feucht und warm. Für dieses Gefühl würde ich glatt fünf Jahre meines Lebens hergeben. Mein Leben ist eh nichts wert.
Irgendwann ist es Nacht und ich schlafe ein, eine Hand auf ihrem unglaublichen Busen. Wenn ich wach werde, was meistens passiert, wenn die Wirkung des Alkohols nachlässt, dringe ich federleicht in sie ein. Stets erwartet mich einladend ihr lüsterner Leib. Wie unglaublich das ist, in sie einzutauchen. Ganz ohne Gleitgel, einfach so. Ich habe Sabrinas Möse nie anders als feucht erlebt. Natürlich war es mit Linda auch unglaublich. Ihre Brüste waren größer als Sabrinas und fester. Dass sie aus Silikon waren, spielt keine Rolle für mich. Die Enge ihrer Po-Öffnung hat mich wahnsinnig gemacht.
Sabrina würde mir nie erlauben, die Hintertür zu benutzen. Hat sie gleich gesagt. Ich hab sie nur ein einziges Mal gefragt. So was bräuchte ich bei ihr nicht probieren. Naja. Dafür habe ich mit ihr den Himmel auf Erden.
Jeden Morgen gehe ich zum Kiosk. Ich fahre mit dem Fahrstuhl nach unten, laufe bis zur Ecke und überquere den Zebrastreifen. Auf der anderen Seite ist ein Juwelier, der gehört einem Russen. Während der Öffnungszeiten patrouilliert Wachschutz vor der Tür, auch Russen. Aber jetzt ist niemand da. Es ist ja erst sechs Uhr. Sabrina habe ich gesagt, ich hole Zeitungen. Dieses dumme, warme Schaf glaubt alles, was ich sage.
Der wahre Grund, warum ich in aller Herrgottsfrühe die Straße betrete ist, ich brauche Nachschub. Man könnte sagen, ich bin Alkoholiker, aber ich habe die Sache im Griff. Im Restaurant trinke ich meist alkoholfreies Bier. Dann sage ich zu Sabrina, ich gehe Zigaretten holen, verschwinde im Kiosk nebenan und kaufe einen Flachmann Wodka. Den trinke ich zur Hälfte aus und platziere ihn diskret im Jackett. Sabrina merkt davon nichts. Wie gesagt, ich habe die Sache im Griff. Blöderweise habe ich das dralle Weibsstück im Moment nicht so recht im Griff.

Sie können dieses Buch bei Amazon kaufen.2,99 € als E-Book oder 5,99 € als Taschenbuch

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 10861

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben