„So ein trotziges Mädel habe ich selten erlebt! Wir werden sehen, ob ich dich zur Einsicht bringe.“
Charlies Po kitzelte arg. Sie fürchtete sich vor dieser Strafe, die sie doch noch nie bekommen hatte.
Zuvor kam Tina an die Reihe. Klaglos beugte sie sich über die Schreibtischplatte. Es war ja nicht das erste Mal, dass sie auf diese Weise bestraft wurde. Frau Doktor hob ihr den Rock hoch. Es dauerte nicht lange, bis auch das Höschen aus dem Weg geräumt war. Frau Doktor prüfte mit ihrem Daumen die Elastizität des Fellkitzlers. Tinas Po zuckte in angstvoller Erwartung. Sex mit jungen Männern kam gleich nach Alkohol und Zigaretten, wurde ebenso streng geahndet. Dabei konnten die Gymnasien nicht selbst entscheiden, wie sie den Tabakkonsum der Oberschüler regelten. Ruteberg lag in der Nähe von Hannover, war somit dem niedersächsischen Regierungspräsidium unterstellt. Dieses erließ ein generelles Rauchverbot an allen Schulen des Landes. Käthe Mayens Popo konnte ein bitteres Lied davon singen. Aber nun ging es um Tinas Kehrseite, der ähnlicher Ärger drohte. Der Rohrstock durchschnitt die Luft, ehe er sirrend sein Ziel fand. Tinas rechtes Bein schlug nach hinten aus, als sie der erste Hieb traf. Frau Doktor schlug nur unwesentlich schwächer zu als bei Käthe. Tinas Allerwertester war nicht ganz so gut gepolstert, deshalb hielt sich die Direktorin ein bisschen zurück. Die Hiebe platzierte sie auf je eine Backe, wechselte dabei immer wieder ab. Nach dem sechsten Streich prangten sechs blutunterlaufene Striemen auf Tinas Hinterteil, die sie eine Weile an ihren Regelverstoß erinnern sollten. Frau Doktor Streich schickte sie nun in die Ecke, in der sie über den Sinn ihrer Strafe nachdenken sollte. Dann wandte sie sich an Charlie, die alles mit angesehen hatte. Das Mädel war froh, nicht dieselbe Behandlung wie Tina erdulden zu müssen. Charlie schämte sich aber auch, weil sie sich feige vorkam.
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