Jaja, die schauen ja nur. Als Eliane sich hinter den mächtigen Friseurstuhl stellte, um ihrem Kunden Haarfestiger einzumassieren, konnten die drei Krampusse sie im Profil bewundern. Die schweren Brüste! Elianes reizvolles Bäuchlein. Die kräftigen Oberschenkel. Hans-Erwin, der Mittlere, röchelte vor lauter Geilheit. Donnerwetter, das würde ein Nikolaustag werden am Samstag, literweise würde er heissen Honigwein in sich hinein leeren, Brezeln verdrücken und die “böse Frisöse”, wie er sie im Geist nannte, übers Knie nehmen – mit nacktem Hintern, versteht sich, und seine grosse schwere Bauernhand immer wieder auf sie herniedersausen lassen… im Beisein seiner drei Komplizen. Denn ohne Kameradschaft macht derartiges doch überhaupt keinen Spass, nicht wahr… Mit einem Augenzwinkern komplimentierte Edgar den Alten Hans auf einen leeren Stuhl, um Hans-Erwin kümmerte sich Melissa. Ihr neckischer Ausschnitt liess des Krampus’ Hals fast ganz austrocknen. Er hustete und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. Zudem ahnte er, dass Melissa unter ihrer engen Hose einen String trug. Diese modernen Frauen aber auch! Die Unterbekleidung würde eines Tages wohl ganz verschwinden. Er erinnerte sich an die dicken Leinenunterhosen seiner Jugend, welche die Mutter stets zum Trocknen in den Dachboden gehängt hatte. Unterhosen wie Zelte waren das; seine Mutter hatte an die 100 Kilo gewogen, als sie dann unvermittelt an einer Lungenentzündung starb. Ja, in den Siebzigern war die weibliche Unterbekleidung dann etwas knapper geworden, in den Achtzigern noch knapper… und jetzt eben diese Strings, die kaum mehr etwas verbargen und schon gar nicht warm gaben. Also warum nicht gleich nackt? Lüstern schielte er nach Eliane, die sich anschickte, den Langen Bertl zu rasieren. Welch ein Aaaarsch! Was für leckere Pfannkuchentitten, zwischen denen er am Nikolaustag seinen Schwanz abreiben würde!!
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