Noch etwas nach Atem ringend schaute sie mich ernst an. Mein Blick blieb an ihrem Mund hängen und als sie mit ihrer Zunge ihre Lippen befeuchtete, konnte ich nicht anders. Ich legte eine Hand in ihren Nacken und zog sie zu mir runter und küsste sie.
Anfänglich zuckte Mona noch etwas zurück, ließ sich dann aber immer mehr auf den Kuss ein. Nach einer Gefühlten Ewigkeit trennten wir uns und rappelten uns auf. Etwas betreten schauten wir uns an, aber keiner sagte etwas.
Mona holte Bettwäsche aus einem der Umzugskartons und gemeinsam zogen wir noch das Spannbetttuch über. Während Mona die Bezüge überzog, ging ich ins Bad. Der Spiegelschrank sollte noch aufgehängt werden.
Ich war froh, einen Moment allein sein zu können, denn dieser Kuss hatte bei mir etwas ausgelöst. Ich empfand ein wunderbares Glücksgefühl und wäre am liebsten zurück gegangen, um erneut von ihren Lippen zu kosten.
Ich zeichnete die Bohrlöcher an, bohrte die Löcher für die Haken und als ich die drin hatte hängte ich den Schrank auf. Noch die Kabel mit der Eingebauten Beleuchtung verbinden, fertig.
Auf einmal verspürte ich Hunger, ein Blick auf meine Uhr sagte mir, dass Mittag schon fast vorbei war. Mona war immer noch im Schlafzimmer und räumte ihre Garderobe in den Schrank, als ich eintrat.
Als sie mich sah, schaute sie mich sehr ernst an, sagte aber nichts.
„Was hältst du von einer Pizza? Ich habe noch eine im Tiefkühler, könnte sie uns warm machen?“, fragte ich sie und schaute in ihre etwas traurigen Augen.
„Du machst schon so viel für mich, ich kann das gar nicht wieder gut machen. Und jetzt willst du uns auch noch was zu essen machen, ich weiß nicht?“
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