Es gab ein nur wenig erhöhtes Podium, auf dem einen Fuß vom Rand entfernt ein mannshoher Pfahl errichtet war. Der Pfahl endete oben in einer der männlichen Eichel nachempfundenen Form, so dass er als Ganzes einem erigierten Glied nicht unähnlich sah.
In das Holz des Pfahls waren eindeutige Symbole von weiblichen und männlichen Geschlechtsorganen geschnitzt.
Vor dem Podium war eine große freie Fläche, die sicher zum Tanzen genutzt werden konnte. Weiter hinten im Raum waren Tische und Sessel gruppiert. Fenster gab es nur in etwas über zwei Meter Höhe. Es waren runde Fenster mit bunten erotischen Glasmalereien, durch sie fiel nur Dämmerlicht in den Raum.
Gegenüber dem Pfahl auf dem Podium standen am Rand des Tanzparketts zwei weitere Pfähle in der Form von Phalli, ebenso reich mit sexuellen Symbolen verziert wie der erste. Etwa ein Dutzend Frauen standen schwatzend und wartend herum, sie kamen nacheinander auch zu mir, begrüßten mich freundlich und wechselten ein paar unverbindliche Worte mit mir.
Sie trugen alle das Bundesemblem in Silber an einer Kette, am Hals oder manche auch um die Taille. Fein ziseliert konnte man einen Phallus mit einer wohlgeformten Eichel erkennen, dessen Schaft unten von zwei dicken Hoden begleitet ist, eingebettet in eine stilisierte blütenförmige offene Vulva.
Endlich kam Heiba, die ich bei dem Aufnahmegespräch kennengelernt hatte, aus einer Tür im Hintergrund des kleinen Saales. Sie war wie alle anderen Frauen nackt bis auf die obligatorische Kette mit dem Phallus-Vulva-Emblem, das sie als einzige in Gold um den Hals zwischen ihren wohlgeformten Brüsten trug. Wie ich wusste, war sie schon lange die unangefochtene Erste Freundin dieser Gruppe. Hinter ihr kam ein großer, kräftiger Mann etwa im Alter von Phalu, ebenfalls nackt und bereits mit hoch aufgerichtetem steifen Glied. Ihm folgten zwei weitere Männer, etwas jünger, mit muskulöser sportlicher Figur. Sie waren gut bestückt mit halbsteifen gut aussehenden Schwänzen. Heiba wandte sich an die wartenden Frauen: »Heute wird unser liebes Glied Phenis der von uns verehrte Priapos sein.«
Die Frauen, die sich Heiba und den drei Männern zugewandt hatten, applaudierten, begleitet von freudigen Ausrufen wie »Ohh!«, »Toll!« und »Prima!«.
Heiba fuhr fort: »Priapos freut sich darauf, bei unserer Kandidatin Kritana Aufnahme zu finden und ihr seinen heiligen Saft zu schenken. Für den zweiten Teil der Initiation Kritanas in unserem Bund stehen unsere Glieder Randi und Horni bereit.«
Ich schaute mit großem Interesse auf die beiden Spermaten, wusste ich doch, dass ich mit ihnen eine besondere Aufgabe zu erfüllen hatte. Sie gefielen mir und ich bekam jetzt schon Lust auf sie.
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