Der Kuss

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Der Kuss

Der Kuss

Yupag Chinasky

Die Finger dringen in die Öffnungen ein, dann wandert die Hand schräg vorne hinab, in Richtung ihres Busens. Er spürt ihren festen BH, er fühlt ihre harte Brustwarze durch den leichten Stoff. Er drückt und streichelt, sie stöhnt und das Gewühle in seinem Mund wird noch einen Tick heftiger. Dann wird auch seine linke Hand aktiv. Sie fährt auf ihrem Rücken umher, findet die Träger und den Verschluss des BHs, wandert tiefer, bis zu den beiden recht voluminösen Hinterbacken und endet auf dem Hocker. Dann findet auch diese Hand ihre andere Brust und nun werden beide gedrückt und leicht geknetet. Sie reagiert erneut. Küsst noch heftiger, lutscht noch wilder, saugt noch intensiver. Er hat ein wenig Angst, dass Knutschflecken entstehen, die man sehen könnte, am nächsten Tag, daheim. Er reibt und drückt, sie stöhnt und saugt und ihre Zungen vollführen immer aufs Neue ihren endlosen Tanz in den aufeinander gepressten Mündern. Sie hält ihn, je länger nun der Kuss schon andauert, um so fester am Kopf und will ihn absolut nicht loslassen, keinen Moment sollen sich die Münder trennen, keine Sekunde die Zungen mit ihrem Spiel aufhören.

Er überlegt, was er machen soll. Er müsste nach Hause. Er kommt nie besonders spät nach Hause. Seine Frau wartet zwar nicht, bekommt aber meistens mit, wann er kommt. Mit etwas Mühe schaut er auf seine Uhr. Kurz vor zwölf. Was für ein Kuss, was für eine Ewigkeit. Er löst sich vorsichtig und fragt sie, ob er sie irgendwo hinbringen könne. Sie reagiert nicht. Doch sie reagiert. Sie rutscht, nachdem das innige Anschmiegen unterbrochen ist, auf einmal von ihrem Hocker und sinkt, fast wie in Zeitlupe, auf den Boden. Sie ist nicht ganz leicht. Er kann sie nicht festhalten.

Das Gleiten kam zu überraschend. Er versucht sie wieder hochzuhieven und hinzusetzen. Sie ist schwer. Zwei Männer helfen ihm und dann sitzt sie wieder auf ihrem Hocker.

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