Es blieb Tamara nichts anderes übrig, als Lady Hamilton mitzuteilen, dass sie die Postkutsche verpasst hatte. Mylady was not amused!
„Hast du eine klare Anweisung bekommen, was diese wichtige Briefsendung betrifft?“ Lady Hamiltons eisiger Blick verursachte einen sofortigen Schauer, der Tamara dazu brachte, ihre Augen gen Boden zu senken. „Ja Mylady. Es tut mir so leid, dass ich die Postkutsche nicht mehr erreicht habe.“ „Ich will den Grund wissen, Tamara. War es der junge Thomas, der es darauf anlegte, dich mal wieder von deinen Pflichten abzuhalten?“ Tamara wusste, dass eine Lüge schlimme Folgen nach sich ziehen würde. „Ja, ich habe ein Glas Wasser in der Schankstube getrunken, weil es so heiß war. Darum habe ich es nicht mehr rechtzeitig geschafft, um den Brief dem Kutscher mitzugeben.“ „Deine Ehrlichkeit ehrt dich, Tamara. Ich werde dich dennoch bestrafen, da du meine Anordnungen missachtet hast!“ Agnes und Sophie verfolgten das Gespräch mit gespitzten Ohren. Die 19jährigen Kammerzofen rechneten damit, dass Tamara eine ähnliche Strafe wie Christel erhalten würde. Diese hatte noch immer mit den Nachwirkungen ihres Povoll zu kämpfen, wodurch sie nächtelang auf dem Bauch schlafen musste. „Sophie! Hol Christel dazu. Ich möchte, dass ihr alle seht, wie ich mit solchen Nachlässigkeiten umgehe.“ Sophie fand ihre Kollegin beim Bettenausschütteln. „Komm schnell mit, Christel. Die Lady will, dass du in den Salon kommst, um Tamaras Bestrafung beizuwohnen. Stell dir vor. Sie hat gebummelt und dafür wird sie nun Haue beziehen!“ Christel empfand Mitleid mit ihrer Kollegin, freute sich jedoch insgeheim, dass sie Tamaras Schmach mitansehen durfte. Hatte diese doch auch zugeguckt, als sie selbst den nackten Po vollbekommen hatte.
Lady Hamiltons Dienstmädchen
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Lady Hamiltons Dienstmädchen
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