Lady Hamiltons Dienstmädchen

15 9-14 Minuten 0 Kommentare
Lady Hamiltons Dienstmädchen

Lady Hamiltons Dienstmädchen

Andreas


Es sollte dann auch drei Monate dauern, ehe es zu einem erneuten Rückfall in punkto Nachlässigkeiten kam. Die vier Frauen nutzten ihren freien Tag für einen Ausflug. Lady Hamilton zeigte sich auch in diesem Punkt generös. Sie erlaubte den jungen Frauen den Besuch der Gutsschenke, in der Thomas nach wie vor seinen Dienst verrichtete. Lady Hamiltons Mädchen genossen ein köstliches Mahl, das aus gebratenem Huhn, gedünsteten Kartoffeln und rotem Wein bestand. Der kluge Thomas hatte vorab drei gute Freunde informiert, dass vier hübsche Damen in der Schankstube saßen und speisten. Tamara reagierte zwar zunächst etwas unwirsch, als Thomas ihr Glas auffüllte. Schließlich hatte sie ihm den Povoll zu verdanken, der ihr eine Woche lang zu schaffen machte. Seine Schmeicheleien vertrieben schnell ihren Groll und als die Stimmung der Frauen immer besser wurde, rief Thomas seine Freunde herbei. Er stellte den Damen Konrad, Hubert und Bert vor, die allesamt einen guten Eindruck hinterließen. Dies lag nicht zuletzt an der gelösten Stimmung, die durch den Weingenuss noch verstärkt wurde. Bald darauf fanden sich die Pärchen zusammen. Agnes fand an Bert Gefallen, Sophie wandte sich Konrad zu und Christel mochte Huberts lustiges Wesen, das sie zum Lachen brachte. Tamara saß schon auf Thomas‘ Schoß, der diese Gunst mit einem langen Kuss belohnte. Christel kamen Myladys Worte in den Sinn. Sie erinnerte ihre Kammerzofe daran, an ihren guten Ruf zu denken. Christel solle auf sich und die Mädchen achtgeben, da sie mit ihren 21 Jahren die Älteste sei. Christel dürfe nicht vergessen, dass Mylady kein Turteln dulden würde. Sollte sie herausfinden, dass die Damen ihren freien Tag für solche Dinge missbraucht hätten, würde dies strenge Konsequenzen nach sich ziehen. „Wir sollten vorsichtig sein!

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 1872

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben