Lang unterdrückte Begierde

Je oller umso doller - Teil 18

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Lang unterdrückte Begierde

Lang unterdrückte Begierde

Jo Diarist

Holger stimmte zu und ich kleidete mich an. Dann rückte er den Sessel so, dass wir uns bei dem Gespräch ansehen konnten. Ich wählte die Couch, weil mir von den letzten Minuten doch einiges schmerzte und ich die Beine hochlegen wollte.
Mit den gefüllten Gläsern in der Hand schwiegen wir uns eine Weile an und ich begann, in seinem Mienenspiel zu lesen. Er befürchtete, wirklich zu weit gegangen zu sein. Auch wagte er nicht den ersten Schritt und ich fragte schließlich:
„Erkläre mir noch einmal genau, warum du das heute so mit mir gemacht hast.“
Holger holte tief Luft, sah auf seine Hände und begann mit leiser Stimme:
„Jedes Mal, wenn du das Geld genommen hast, konnte ich sehen, wie es dich erregt. Es ist ein großer Reiz für dich. Der Kitzel als Frau, die jahrzehntelang ein anständiges, vielleicht auch verklemmtes Leben geführt hat, etwas Unanständiges, Anrüchiges zu tun. Das, was du jetzt auf einmal machst – ich gehe davon aus, dass es erst kurzzeitig geschieht – krempelt deine Gefühlswelt komplett um. Du merkst, was dir all die Jahre gefehlt hat, und willst es nachholen, bevor es zu spät ist. Ob das richtig oder falsch ist, musst du selbst entscheiden. Aber, dass Sex – auch ausgefallene Liebeskunst – kein Neuland für dich ist, merkt man gleich. Deine Art einen Blowjob zu geben ist genial und mir noch nie untergekommen. Analverkehr mit Arsch zu Mund nichts Neues für dich, also gehe ich davon aus, dass alles nur eingeschlafen war und jetzt mit Macht erwacht. Du bist devot, bis zur Selbstaufgabe, kannst aber auch manchmal ein klein wenig dominant sein, eine hervorragende Mischung. Und du bist noch sehr attraktiv, erregst mich mit Aussehen und deinen Handlungen ungemein.
Bei der letzten Session konnte ich erkennen, wie es dich aufgeilt, wenn du dich ausgeliefert fühlst. Es befriedigt dich enorm, gedemütigt zu werden. Ich sehe das nicht negativ und will es auch nicht ausnutzen. Ich möchte es zum gegenseitigen Vorteil mit dir ausleben, denn dich zu dominieren, tut meinem kleinen Freund sehr gut. Für mich war es genauso reizvoll dich zärtlich zu verwöhnen, wie dir den unverhofften Schmerz zuzufügen, der aber nur der Stimulierung dienen sollte. Und das Angebot, was ich dir unterbreitet habe, ist genau das, ein Angebot und du entscheidest, ob Ja oder Nein. Ich hatte nur den Verdacht, dass es genau das Begehren ist, was du tief in dir drin vergräbst. So, und jetzt sag ehrlich, was du denkst.“
Mit jedem seiner Worte hatte sich mein Erstaunen gesteigert, ich zögerte einen Moment, doch dann fragte ich:
„Wie ist es möglich, dass du all das gesehen hast, denn ich gestehe, du hast mit allem recht.“
Holger schmunzelte und wagte es, mich wieder anzublicken.
„Du weißt, dass ich in meinem Job gut bin. So gut, dass ich den Einkauf für unsere Filialen mit übernehmen musste. Was glaubst du, woran das liegt?“
Ich konnte den Stolz in seiner Miene sehen, als er die Frage selbst beantwortete:
„Der Grund dafür ist, dass ich Menschen sehr gut einschätzen kann. Wenn ich Preise oder Lieferbedingungen aushandele, mache ich das immer im persönlichen Gespräch, wie dir bekannt ist und das aus gutem Grund. Ich beobachte meinen Geschäftspartner genau. Sehe an der Mimik, wie er auf mich reagiert, erkenne an der Atmung, wenn Grenzen erreicht sind. Die Gestik spielt genau so eine Rolle und noch vieles mehr. Ich erkenne also, wie weit ich gehen kann, ohne den Partner zu verprellen und hole das Beste raus. Das mache ich aber so, dass dem Gegenüber kein Nachteil entsteht, denn ich lege Wert auf dauerhafte Geschäfte, das merken sie und es gedeiht zu beiderseitigem Vorteil.
Bei dir ist das ebenso. Wenn ich dich eine Hure genannt habe, ging ein Zittern durch deinen Körper und die Atemfrequenz stieg. Also wusste ich, es erregt dich. Und so war es mit vielen anderem, was deine Körpersprache mir verriet. Einmal warst du kurz davor abzubrechen, doch als ich dich versöhnlich beim Namen nannte, konntest du dich erneut fallen lassen. Die Unterbreitung des Angebotes hat dich regelrecht erbeben lassen und ich weiß, dass es wirklich eine heimliche Fantasie von dir ist, die aber von Verstand und Gewissen verhindert wird. Deswegen habe ich gesagt, es ist deine Entscheidung und ich werde sie in jeder Form respektieren.“
Ich hatte schon immer Hochachtung vor ihm, doch jetzt stieg sie noch mehr, denn ein klein wenig Menschenkenntnis hatte ich auch und konnte erkennen, dass er es ehrlich meinte.
„Als Erstes zu deinem Angebot, ich sage jetzt weder ja noch nein, tendiere aber zum Nein und das auch, wenn du noch zweihundert drauflegen würdest, weil es eine gewisse Grenze überschreitet. Was du in Bezug auf meinen Mann gesagt hast, ist wahr, ich betrüge ihn und mir ist bewusst, dass ich bald eine Entscheidung treffen muss. Ich werde das auch tun, aber es fällt mir unsagbar schwer und vielleicht geschieht es erst, wenn schon alles zu spät ist, doch das soll nicht deine Sorge sein. Unsere Treffen würde ich gerne fortsetzen, bis wir Erfolg haben, wovon ich fest überzeugt bin. Auch die Art, die du angeschlagen hast, kann ich jetzt ohne Wenn und Aber akzeptieren, weil ich die Hintergründe nun kenne. Aber eins sollte dir klar sein, es wird jetzt nicht mehr so einfach für dich, weil mir das, was du mir erklärt hast, immer bewusst sein wird.“
„Dann habe ich eine Herausforderung, und ich liebe es diese zu meistern“, meinte er auflachend.
Wir sprachen noch einige Zeit über alles und zum Abschluss gab ich ihm einen weiteren Blowjob, bei dem sein Glied schon wesentlich besser reagierte.
Als ich mich verabschiedete, ließ ich bewusst das Geld liegen, denn zum ersten Mal, schämte ich mich dafür, doch Holger rief:
„Rosi halt! Nimm es, ich habe nichts von all dem gesagt, um dich zu kritisieren. Die Bezahlung sollte einen gewissen Abstand schaffen und genau das möchte ich beibehalten. Ich gebe es dir gerne und  … deine Therapie schlägt doch schon ein bisschen an, also ist es verdient.“
Ich drehte mich um, griff danach und stellte fest, dass ein Zwanziger dazu gekommen war.
„Wofür ist das?“, fragte ich.
„Für das jetzt eben, oder ist es zu wenig?“
„Das hat auch zur Sitzung gehört“, meinte ich angefressen und ließ aus welchem Grund auch immer, den Schein auf den Tisch zurückfallen.

Unter der Dusche ließ ich den Abend in Gedanken Revue passieren und überdachte noch einmal Holgers Hinweis betreffs Norbert. Keine Ahnung, ob die vier Gläser Wein, die ich getrunken hatte mir die Furcht nahmen, jedenfalls entschloss ich mich, das Gespräch mit meinem Mann zu suchen.
Ich fand ihn in seinem Arbeitszimmer, aber er wirkte sehr angespannt. Vielleicht lag es an der Sexseite, die er schnell wegklickte, jedenfalls antwortete er auf meine Frage; ob wir noch etwas Reden, oder ins Bett gehen wollten, abwesend und sehr kurz angebunden.
Wie immer in solchen Fällen, machte ich genau das Gegenteil von dem, was richtig gewesen wäre, schaltete auf stur und ging allein zu Bett. Ach, wenn meine Gedanken dort wieder wild durcheinanderwirbelten, durch den Alkohol fand ich schnell Schlaf.
Am nächsten Tag plagte mich das schlechte Gewissen und ich fragte mich, warum jedes Mal etwas dazwischen kam, wenn ich meine Sünden offenbaren wollte.
Holger verhielt sich auf Arbeit wie immer, das heißt, nichts ließ das Geschehen vom Vorabend erahnen.
Kurz vor dem Mittag drängte ein Ereignis meinen Beichtentschluss wieder komplett in den Hintergrund.
Der Drucker fing an zu spinnen und gab die Seiten nur noch im ASCII-Zeichencode aus. Nach kurzen eigenen Reparaturversuchen gab ich auf und rief bei der EDV-Abteilung an. Und wer kam? Udo.
Die Tür zu Holgers Büro stand offen und ich wusste gar nicht, was ich vor Verlegenheit tun sollte. Udo warf mir auch einen betretenen Blick zu, kümmerte sich dann jedoch intensiv um das Computerproblem. Ein Anruf für Holger erlöste mich dann von der Anspannung, denn der Chef schloss die Tür, um ungestört reden zu können.
Als wäre ein Schalter umgelegt, blickten Udo und ich auf.
„Hi Rosi, lange nicht gesehen“, waren seine ersten Worte.
„Stimmt“, gab ich knapp zurück.
„Ich muss immer wieder an die Weihnachtsfeier denken und … und wollte fragen, ob du immer noch willst …?“, flüsterte er und wirkte dabei wie ein gehemmter Jungspund.
Bei mir fiel ein Schalter um, das Bild von seinem Schwanz tauchte in meinem Kopf auf und die Geilheit antwortete:
„Ja, ich will.“
„Am Freitagabend bei mir?“
„Ich werde es irgendwie einrichten“, antwortete ich schnell, womit die Konversation auch schon beendet war.
Udo schob mir noch einen Zettel mit seiner Adresse zu und hatte mein Computerproblem auch schnell beseitigt. Ein Treiberupdate von Windows hatte einen nicht richtig funktionierenden Druckertreiber installiert und er hatte es rückgängig gemacht.
Um eine haltbare Ausrede für den Freitag zu bekommen, weihte ich Heike und Melle ein. Ein Mädelsabend wurde vorgeschoben, den die beiden aber allein, in ihrer Lieblingskneipe verbringen würden. Sollte einer der Männer anrufen, war ich dabei.
Norbert fraß die Ausrede emotionslos und ich verbrachte auch den nächsten Tag aufgeregt wie ein Teenager vor dem ersten Date, aber am Abend hätte ich beinahe alles wieder gekippt.
Ich wurde von Norbert in sein Arbeitszimmer gerufen, musste mich seitlich hinter den Schreibtisch stellen, damit ich den Bildschirm nicht sehen konnte und er forderte:
„Ausziehen!“
Für einen Moment wollte ich mich weigern, konnte es in Erinnerung an die letzten geilen Spiele mit ihm dann doch nicht. Wieder einmal, wie so oft in letzter Zeit, stand ich nackt vor einem Mann … meinem Mann. Der starrte gebannt auf seinen Bildschirm, klickte einige Male mit der Maus und griff dann nach unten. Mit einem langen Seil kam er danach auf mich zu.
Ich hatte zwischenzeitlich diese Display-Haltung – so nannte er sie jedenfalls – eingenommen und meine Erregung stieg schlagartig beim Anblick des Seils.
„Na Rosi, freust du dich schon darauf, dass wir etwas Neues ausprobieren?“, fragte er.
„Ja Herr“, antwortete ich unterwürfig, weil wir dieses Spiel neuerdings gerne trieben.
Meine Gedanken rasten aber und fragten sich was er damit wohl vorhaben würde.
Norbert nahm es doppelt, legte es unter meinen Titten um den Körper und zog die zwei Enden durch die Schlaufe, die entstanden war, als er zusammengelegt hatte. Er zog es straff, blickte mich prüfend an und nickte zufrieden, weil ich nicht murrte. Dann ging er zwischen meinen Brüsten nach oben und legte es noch einmal um meinen Körper. Diesmal zog er die beiden Enden an der Stelle durch, wo er zwischen den Titten hochgekommen und nach der Seite abgeschwenkt war.
Auch hier zog er straff und hatte somit zwei Doppelseilringe um meinen Körper geschlungen, mit einer Verbindung zwischen meinen Brüsten. Jetzt ging er mir dem doppelten Seil über mein Genick und zog es anschließend wieder durch die Schlaufen des oberen Ringes. Wie genau konnte ich aus meinem Blickwinkel nicht sehen, aber die Führung über mein Genick wirkte wie ein Träger.
Nachdem Norbert kurz auf seinen Bildschirm geblickt hatte, begann er die Seilenden aufzusplitten und jeweils eins, um jeden Brustansatz zu schlingen. Recht straff, wie ich fand und ich konnte ein leises Jammern nicht unterdrücken.
„Was ist Rosi, gefällt dir unser Spiel heute nicht“, fragte Norbert mit süffisantem Unterton.
`Der legt neuerdings eine Art an den Tag … aber irgendwie gefällt sie mir´, dachte ich, sagte aber laut:
„Ich weiß noch nicht, ob es mir gefällt Herr.“
„Komm schon Rosi, das halten deine Titten schon aus“, meinte er und sah erneut auf den Bildschirm.
Anschließend zog er die Seilenden durch den oberen und unteren Ring, der um meinen Körper lief, und zurrte sie zusammen. Der Zug um meine Brüste verstärkte sich und ich konnte einen leisen Schmerzenslaut nicht verhindern. Dabei ließ ich die Arme sinken, was mehreres zur Folge hatte.
Durch die andere Körperhaltung wurde die Seilführung lockerer und die rechte Titte rutschte ganz aus den Schlingen. Norbert begann leise zu schimpfen, holte schon mit der Hand aus um mich zu strafen, besann sich aber und sagte:
„Mein Fehler, wir müssen es halt nochmal machen, doch diesmal lässt du die Arme unten.“
Norbert wiederholte die gesamte Prozedur und diesmal klappte es besser. Vor allem bereitete es diesmal auch kaum Schmerzen, weil er den Bogen mit dem Binden besser raus hatte. Er zog das Seil auch nicht nach wie beim ersten Mal, sondern legte es gleich straff um die Brüste. Meine Titten waren eng abgebunden und sahen aus wie zwei Ballons. Sie glänzten und hatten mehr Halt als mit BH.
Norbert betrachte sein Werk, blickte zum Vergleich noch einmal auf seinen Bildschirm und schaltete dann den PC aus.
„Komm Rosi, wir gehen ins Schlafzimmer, damit du dich im Spiegel betrachten kannst“, forderte er und ich folgte ihm.
Der Anblick gefiel mir, weshalb ich sie auch unbedingt in die Hand nehmen wollte.
„Huiii“, entfuhr es mir, als ich die Brustwarzen berührte.
Die zarte Berührung meinerseits zog sich durch meinen ganzen Körper und ich sog die Luft tief ein.
„Ist es ein geiles Gefühl Rosi?“, fragte Norbert.
„Ja Herr.“
„Sehr schön, dann nimm die Hände weg, bleib aber so stehen“, lautete seine Anweisung.
Norbert stand schräg hinter mir und betrachtete mein Spiegelbild. Seine rechte Hand, in der er die Pfauenfeder hielt, die ich zur Deko an der Flurgarderobe angebracht hatte, näherte sich meinen Titten. Schon dieser Anblick ließ mich erzittern.
„Hände auf den Rücken und Haltung bewahren“, wies er barsch an.
Kaum hatte ich seinen Befehl umgesetzt, strich er mit der Feder wie ein Hauch über meine Brustspitzen.
Mühsam musste ich den Zwang unterdrücken, auf die Zehenspitzen zu gehen, verfiel aber in ein leises Wimmern. Das Gefühl war unbeschreiblich. Als würden tausend Ameisen von der Brustwarze bis in die Muschi krabbeln und mich unterwegs überall zwicken. So empfindlich waren meine Titten noch nie gewesen.
Immer im Wechsel verwöhnte Norbert meine Brüste, wobei er ständig über den Spiegel den Blickkontakt suchte. Er beobachte meine Reaktionen genau und ging geschickt auf jede Regung meinerseits ein. Damit trieb er mich in Höhen, die ich sonst nur bei einem guten Fick erreichte.
„Du weißt, dass du nur mit Erlaubnis kommen darfst?“, fragte er nach.
„Ja Herr“, antwortete ich bebend.
Norbert verließ mit der Feder meine Titten und umspielte mit ihr den Bauchnabel.
Mein Kopf war leer. Nur noch dieses Kribbeln, Ziehen und Prickeln in meinem Körper beherrschte mich. Ich zog den Bauch ein, weil mich die Berührung so erregte, dass ich fast gekommen währe, doch genauso zart wie der Kontakt mit der Feder, erklang Norberts Stimme an meinem Ohr:
„Haltung Rosi, nicht ausweichen“, und dann hauchte er mir zarte Küsse auf Schulter und Genick.
Schlagartig hatte ich am ganzen Körper Gänsehaut und klapperte mit den Zähnen wie beim Schüttelfrost. Die Feder wanderte weiter über den Venushügel, bis zum Spaltenansatz und ich fühlte, wie mir der Saft die Schenkel hinablief.
Norberts Atem auf meinem Rücken, die zarten Küsse auf meiner Haut und die Feder, die erneut meine überempfindlichen Brüste umspielte, brachten alles in mir zum Beben. Es gab nur noch den Wunsch, Erlösung in einem Orgasmus zu finden und mit flehendem Blick versuchte ich das Norbert über den Spiegel mitzuteilen, als er wieder einmal hineinblickte.
„Was ist Rosi, du willst doch nicht etwa schon Kommen?, fragte er.
„Bitte Herr, bitte“, flehte ich.
„Noch nicht Rosi, aber bald.“
Das machte mich fast wahnsinnig und auch wenn ich versuchte es zu unterdrücken, ich begann zu zappeln.
All das half nicht. Norbert zeigte erst Minuten später Gnade und sagte:
„Jetzt Rosi.“
Wie die Eruption eines Vulkans brach es, mit einem verhaltenen Schrei, aus mir heraus. Mein Körper krümmte sich zusammen und erlösende Wellen durchzogen ihn. Kräftige Arme umfingen mich, verhinderten, dass ich zusammenbrach, und verstärkten mit der Berührung mein Beben.
Noch während ich zuckte, hob er mich hoch, legte mich aufs Bett, packte sich seine Zudecke unter die Knie und drückte mir sein Glied in die Muschi. Wann er sich der Hosen entledigt hatte, war mir entgangen. Norbert begann mich zu stoßen und ich schloss die Augen. Alles in mir schien überreizt. Sein Schwanz in mir war noch nie so deutlich zu fühlen gewesen. Jeden seiner Stöße quittierte ich mit einem dumpfen Ton beim Ausatmen. Ohne es bewusst zu wollen, legte ich meine Hände auf die Brüste, bäumte mich auf bei der Berührung und verfiel in lautes Jammern.
Als könne er meine Gedanken hören, sagte Norbert unter Keuchen:
„Wann immer du willst Rosi, lass dich gehen“, und schon überrollte mich die nächste Welle.
Norbert rammelte einfach weiter, brauchte aber auch nicht mehr lange und entlud sich kurz darauf in mir.
Nach Atem ringend versuchte ich meinen wilden Herzschlag zu beruhigen und begegnete Norberts mildem Blick. Er griff meine Hände, wir falteten die Finger ineinander und für kurze Zeit hatte ich das Gefühl wieder zwanzig zu sein, denn die Zuneigung in seinen Augen, war meine.
„Rosi, jetzt bist du dran und sollst deine Wünsche äußern.“
`So etwas hat es schon ewig nicht mehr gegeben. So eine Leichtigkeit. So ein Gefühl der innigen Verbindung und das er mich fragt, was ich will. Ob ich meine schon immer unterdrückte Begierde kundtue?´, dachte ich.
„Würdest du ..?“
Ich brach ab und wagte es doch nicht auszusprechen, doch Norbert ermunterte mich mit einem herzlichen Kopfnicken.
„Würdest du mich jetzt lecken?“, fragte ich nun doch und blickte gleich darauf verlegen zur Seite.
Wortlos zog er sich aus mir zurück und ging ohne Zögern zwischen meine Schenkel. Seine Zunge fuhr durch meine Spalte, umspielte kurz meinen Kitzler, nur um gleich darauf in mein durchgeficktes Loch einzutauchen.
Norbert leckte und saugte, was das Zeug hielt. Ohne die geringste Scheu verwöhnte er mich und nahm dabei auch sein Sperma mit auf.
„Press alles raus“, forderte er bei einem kurzen Heben des Kopfes und brachte mich mit seinen Handlungen dem nächsten Orgasmus näher.
Lange brauchte er nicht mehr, um mich zum dritten Abgang in Folge zu treiben. Ich griff mir seinen Kopf und presste ihn in Ekstase auf meine Muschi. Drückte die Oberschenkel zusammen und erschrak im nächsten Moment über meinen Ausbruch.
Norbert nahm’s gelassen und leckte zärtlich nach, bis ich mich beruhigt hatte. Dann legte er sich an meine Seite und küsste mich, wobei er mir einiges von dem Ausgeleckten in den Mund schob. Unsere Zungen spielten damit und unter leidenschaftlichem Knutschen, strich seine Hand sanft über meine Brüste, was mir noch einen Orgasmus bescherte.
Völlig fertig lag ich mit geschlossenen Augen da und spürte kaum, wie Norbert das Seil löste. Vorsichtig entfernte er die Verschnürung. Unter Kribbeln und Ziehen setzte die Durchblutung wieder ein. Ein wahnsinniges Gefühl.
Ganz sanft, voller Zärtlichkeit massierte mein Mann die Brüste und meine Gedanken begannen zu rasen.
Was ist nur auf einmal los? So hat er sich noch nie verhalten. Solche Dinge noch nie mit mir gemacht. Sein eigenes Sperma aus mir heraus zu lecken, hatte ich in jungen Jahren einmal erbeten, doch er vehement abgelehnt und jetzt ohne Zaudern getan. Der Sex mit ihm ließ zurzeit keine Wünsche offen, gerade jetzt, wo ich erfüllenden Sex, anderswo gesucht und gefunden hatte. Wie sollte das nur enden?
Ich genoss seine Zärtlichkeiten und die Scham über meinen Verrat an ihm wollte mich zum Geständnis treiben und doch brachte ich es nicht über mich, diesen wunderschönen Augenblick zu zerstören.

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