Latzhosenboden

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Andreas

„Der Horst ist ein klasse Mensch, aber sehr konservativ in gewisser Hinsicht. Verärgere ihn bloß nicht, Andi! Horst ist nicht so geduldig wie ich. Der kann richtig ungemütlich werden. Denk bloß daran…“

Andrea beschlich großes Unbehagen. Was wollte der Chef von ihr? Bisher lief doch alles easy…

„Wissen sie denn, was der Boss von mir will?“ Andreas Unsicherheit wuchs mit jedem Schritt. Erika zuckte mit den Achseln, ehe sie eine etwas kryptisch klingende Antwort gab. „Ich könnte mir vielleicht denken, dass er mit ihnen bespricht, wie sie ihre betriebliche Leistung verbessern können.“
Andrea strich sich über den Hosenboden des Blaumanns, als wolle sie dessen korrekten Sitz überprüfen. Die drei oberen Knöpfe ihres Baumwollhemds standen offen, ließen den BH darunter hervor blitzen. Erika fand so ein Verhalten unmöglich. Die gut ausgestattete Blondine setzte auf ihre optischen Reize, die ihr bisher immer geholfen hatten. Erika ließ ihr den Vortritt, als sie die Tür zu Herrn Günthers Büro öffnete. Andrea trat ein, machte die Tür hinter sich gleich wieder zu.

Horst Günther stand am Fenster, das er eben erst geschlossen hatte. Erika wollte hinausgehen, aber der Chef bat sie, bei der Unterredung dabei zu bleiben. Andrea wurde unruhig. Wieso wollte er Erika dabei haben? Sie konnte sich keinen Reim darauf machen. Horst betrachtete die junge Frau in dem knapp sitzenden Blaumann. Selbst in der Latzhose wirkte sie unheimlich sexy! Sein Unmut steigerte sich noch, da er spürte, dass Andi ihn weichkochen wollte. Ihre geschürzten Lippen sprachen eine eindeutige Sprache. Horst fand, dass er mit dem Mädchen lange genug nachsichtig war. Er sah ihr in die großen Augen, die ihm blau und harmlos zublinzelten. Andrea brauchte jetzt eine klare Ansage:

„Fräulein König! Es gibt Beschwerden über sie. Einige Kollegen monieren ihre Arbeitsleistung, bezeichnen sie gar als faul.

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