Frau Schneider vertrieb die frechen Invasoren von Andreas Bäckchen, musste dazu beide Hände benutzen. Als der Popo endlich ameisenfrei war, rieb sie ihn mit einer juckreizstillenden Salbe ein, tröstete obendrein das weinende Mädchen. Andrea erinnerte sich noch heute an das Gelächter ihrer Klassenkameraden, als sie mit hochrotem Kopf zu ihnen zurückkam. Frau Schneider unterband es zwar rasch, aber die Blamage blieb bei Andrea. Nun drohte ihrem Hintern ähnliches Ungemach. Andi stand verlegen vor Herrn Günther, rieb sich verstohlen ihren prallen Latzhosenboden. Ihre Füße wippten nervös auf der Stelle.
Sollte sie nicht doch lieber kündigen? Horst wirkte ungeduldig, wartete wohl auf eine Antwort.
Andi versuchte es mit der Unschuldiges- Mädchen- Nummer. Die wirkte eigentlich immer…
„Aber Herr Günther…sie können mir doch nicht…haben sie denn keine andere Strafe für mich?“
Andrea sah richtig traurig aus, wirkte völlig zerknirscht. Horst war kurz davor, darauf reinzufallen.
Bevor es dazu kam, schüttelte Erika energisch den Kopf. Der Chef hörte auf seine Sekretärin.
„Nein, leider nicht, Fräulein Frech. Bei ihnen hilft nur ein guter, alter Hinternvoll. Das spüre ich.“
Zu Andreas Verunsicherung trug die zunehmende Feuchte bei, die sich in ihrem Unterstübchen ansammelte. ‘Wieso fühle ich mich jetzt gerade so geil?’, fragte sich verwundert ihr inneres Selbst.
Andi war weder naiv, noch ein unerfahrenes Mädchen. Sie hatte eine gesunde Einstellung, was den Sex betraf. Gefiel ihr ein Kerl gut genug, war sie nicht abgeneigt, mit ihm in die Kiste zu steigen. Das einzige, was ihr manchmal fehlte, war ein Mann, der mehr von ihr wollte als reine Körperlichkeit.
Jetzt prickelte es, wie einst nach dem Ameisenüberfall. Andrea Frech kam sich komisch vor, wusste nicht, wie sie diesen Zustand bezeichnen sollte. War sie denn wirklich so ungezogen, wie Herr Günther und Erika behaupteten?
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