Die Laufmasche

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Die Laufmasche

Die Laufmasche

Anita Isiris

Suzee raffte ihren Rock, suchte noch nicht mal die Garderobe, und liess für den Bruchteil ihrer Sekunde ihr Hinterteil blitzen, um eine blaue Strumpfhose mit silbernen Einsprengseln anzuprobieren. Sie trug einen dunkelgrünen Slip. Tony sah nur diese monströsen Arschbacken, und für ihn weihnachtete es sofort – obwohl Weihnachten erst zwei Wochen später stattfand. Man schrieb den 10. Dezember 2010.

Suzee fackelte nicht lange und kaufte die smaragdgrünen, kobaltblauen und die rostroten. „Good taste“, murmelte Tony. „Good lord“, dachte er. „I have to fuck her somehow.“

Einen Tag später stand Suzee wieder an Tonys Verkaufstresen. „I have to show you something.“ „Yes, please?“, gab sich Tony amtlich, obwohl sein Herz beinahe zersprang. Suzee stellte ihr linkes Bein auf einen Stuhl. Ihr Rock fiel zurück. Da sah Tony die Laufmasche. Sie reichte bis in Suzees Schritt. „It leads to my crotch“, sagte sie lachend. „Can you give me another one? Is there any guarantee on it?“ Unter den Strümpfen war Suzee nackt. Zweifellos. Mit geweiteten Augen sah Tony schwarzes Schamhaar. Sie trug nichts drunter? Bei dieser Schweinekälte?
„I do not feel cold“, sagte sie, so, als könnte sie Tonys Gedanken lesen. „I rather feel hot. So hot.“ Sie schob die linke Hand zwischen ihre Schenkel. „See that? Like, what you see?“

Das Geilste an diesem Anblick war die Laufmasche, die sich Suzees fettem Oberschenkel entlang zog. Auch wenn die Medien täglich eine völlig andere Frauenästhetik vermittelten: Die entfesselte Urkraft der meisten Männern richtet sich an die wirklich grossen, kräftigen Frauenärsche.

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