Der Spiegel entblösst. Le miroir enthüllt.
Der Spiegel entzaubert. Le miroir verzaubert.
Walter murmelte die Sätze mehrmals vor sich hin, so lange, bis Christine nachfragte. “Was sagst Du da?” wollte sie wissen und schenkte Walter ein unwiderstehliches Lächeln. “Komm mit”, sagte dieser, in der Hoffnung, dass drei Flaschen “Lychee-Eve” Christine zur Entspannung verholfen hatten. “Oh...”, sagte sie bloss, als er ihr seinen Schlafraum zeigte. Es war das erste Mal, dass in Walters “chambre des miroirs” eine Frau widerspiegelt wurde. Christines Haar. Christines Profil. Christines schwarze Strümpfe, durch die ihre vermutlich lackierten Zehennägel zu sehen waren. Christines Arsch. Christines Arsch. Christines Arsch.
“Was zitterst Du so?” Walter zitterte tatsächlich am ganzen Körper, dermassen erregte ihn die Situation. “Oooch... nichts”, wiegelte er ab und räusperte sich. Einmal mehr trug Christine eine enge weisse Hose; darunter verbarg sich ein knapper Slip, der auf dem dünnen Stoff auftrug. Ihre Oberweite war eher bescheiden, wie das bei Frauen mit kräftigem Gesäss oft der Fall ist. Aber um die Oberweite ging es Walter ja nicht.
Lächelnd setzte Christine sich auf die Bettkante. Walter erstarrte. “Hast wohl keine Erfahrung mit Frauen, wie?”, flachste sie und kicherte. Dann ergab eine Handlung die andere. Christine ergriff Walters Hände. Blickte ihn an. Schenkte ihm ein weiteres Lächeln. Brachte ihn dazu, sich neben sie zu setzen. Schenkte ihm einen innigen Kuss. Liess ihn gewähren, als er durchs weisse T-Shirt hindurch ihren BH-Verschluss ertastete. Dann glitten seine Hände langsam ihrem Rücken entlang nach unten, an die Stelle, an der das Steissbein, Os Coccygis, in die fleischige Magie des Arsches übergeht.
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