Leben ohne Lügen

Verloren in einer Welt aus Liebe und Sex - Teil 44

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Leben ohne Lügen

Leben ohne Lügen

Jo Diarist

Der Blick, den ich erntete, ging mir bis ins Mark, denn er war voller Sehnsucht.
„Schön zu sehen, dass es dir gut geht“, waren ihre ersten Worte.
„Und dir?“
„Lilly, gehst du mal zu Papa und sagst ihm, das ich dort drüben auf der Bank sitze, weil ich mit dem Mann was besprechen muss.“
Die Kleine flitzte los und ich ging mit Emmelie zu der Festzeltgarnitur, die gerade frei geworden war.
„Ich lebe noch fast das gleiche Leben wie damals. Es ist ein bisschen besser geworden und doch habe ich das Gefühl, Andy ist noch nicht ganz mein. Vielleicht ist es aber nur Einbildung, denn deine Frau kann’s nicht mehr sein, sie ist ja schon vor einem halben Jahr weggezogen.“
Dass Gina in Frankfurt lebte, wusste ich, und wenn Andy immer noch den gleichen Job hatte, vermutete ich, dass sie ihr Gefühl nicht trog.


„Das tut mir leid, kann ich etwas für dich tun? Dir irgendwie helfen?“, fragte ich nach.
„Du bist jetzt doch mit Ginas Tochter zusammen und die Kinder sind deine?“, fragte Emmelie und nickte in Richtung der Frauen.
„Es ist komplizierter“, antwortete ich und erzählte, was seitdem geschehen war.
Emmelie schwieg eine ganze Weile und ich traute mich nicht, ihre Gedanken zu unterbrechen.
„Und das funktioniert?“, fragte sie schließlich nach.
„Ja, sehr gut sogar. Es gibt keine Eifersucht. Alles läuft harmonisch ab und selbst Leas Schwangerschaft, war der Wunsch von Susi.“
„Dann kannst du nichts für mich tun und ich freue mich sehr für dich.“
„Das hört sich so an, als würdest du doch Hilfe brauchen?“
„Du kannst sie mir nicht geben, denn ich würde damit dein Glück zerstören. Ich lebe für meine Kinder. Hatte insgeheim gehofft, du schaffst den Absprung nicht und ich kann dich zu mir holen. Als du plötzlich weg warst, ist einiges in mir zerbrochen, doch jetzt habe ich mich einigermaßen gefangen. Sieh dir an, wie liebevoll er mit den Kindern umgeht, das baut mich auf.

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