Leben ohne Lügen

Verloren in einer Welt aus Liebe und Sex - Teil 44

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Leben ohne Lügen

Leben ohne Lügen

Jo Diarist

Lea und Susi hatten mich gebeten, so weinig wie nur irgend möglich, mit ihr zu reden, ich brachte das allerdings nicht fertig, weil immer noch ein bisschen Liebe zu ihr, in mir steckte.
„High“, begann sie zaghaft und rechnete offensichtlich mit einer schnellen Abfertigung.
„Hallo Gina. Wenn ich das so sagen darf; es sieht nicht so aus, als würde es dir besonders gut gehen.“
Sie verzog das Gesicht und ich erwartete schon Tränen, doch erfolgreich schluckte sie die herunter.
„Nein, geht es auch nicht, aber ich bin selbst schuld, das ist mir mittlerweile klargeworden. Ich hätte ein glückliches Leben mit dir haben können, hab’s aber versaut. Darüber brauchen wir auch nicht reden, denn auch wenn ich das Rad zu gerne zurückdrehen würde, ich habe keine Chance mehr, stimmt’s?“
Ich holte tief Luft und gestand:
„Tief in mir ist immer noch etwas, was mich drängt, dich in den Arm zu nehmen, zu küssen und zu trösten. Du hast mich damals aber so sehr verletzt, dass ich dieser Aufwallung keinesfalls nachgeben werde. Außerdem lebe ich jetzt mit deinen Töchtern zusammen und werde bald noch einmal Vater. Ich bin sehr glücklich mit ihnen und gefährde unsere Familie auf keinen Fall.“
„Lea ist also doch zu euch gezogen? Ich dachte Tom verarscht mich, als er das am Telefon sagte.“
„Ja, sie ist bei uns und im September kommt unser gemeinsames Kind, was du als Oma, allerdings nie zu Gesicht bekommen wirst. Die zwei haben vollkommen mit dir gebrochen und das du dich bis jetzt daran gehalten hast, rechne ich dir hoch an.“
„Weißt du, was mir Susi geschrieben hat, als sie dich mitnahm?“
„Nein“, gestand ich.
„Dann werde ich dir das auch nicht wiedergeben. Jedes Wort beinhaltete eine berechtigte Ohrfeige, und auch wenn es mich fast zerreißt, ich halte mich an die Regel, die Susi aufgestellt hat. Sag ihr das bitte. Nur eins möchte ich noch loswerden: Ich kam mit dem festen Vorsatz zurück, unser altes Glück zurückzuerobern.

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