Lebenslänglich

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Mar, Sascha del

Es war gegen 2 Uhr morgens als er hochschreckte. Ein Geräusch hatte ihn geweckt, was ihn irgendwie beunruhigte. Noch ehe er richtig wach wurde und registrieren konnte was geschah, spürte er plötzlich mehrere Hände an seinem Gesicht. Jemand drückte ihm den Mund zu, während seine Hände brutal mit Handschellen auf seinen Rücken gefesselt wurden. Er wollte schreien, doch man hatte ihm mittlerweile mit Pack-Klebeband den Mund zugeklebt und stülpte nun eine Art Sack über seinen Kopf. Grobmaschiges Gewebe. Er sollte anscheinend noch die Möglichkeit haben, weiter atmen zu können. Was sollte das? Dann rissen sie plötzlich an seiner Hose und zerrten sie herunter. Jetzt bekam er Panik. Die anderen Häftlinge? Verdammt, wie waren die aus ihren Zellen gekommen?
Dann roch er weibliches Parfüm.
Die Wärterinnen!
Scheiße!
Sie drehten ihn auf den Bauch. Er hörte leises hämisches Lachen. Voller Hass.
Dann raunte eine Stimme an seinem Ohr. Unschuldig. Wie von einem zarten Geschöpf. Die Stimme sprach mit polnischem Akzent.
„Das ist für die Mädchen aus Warschau, Du dreckiger Hurensohn!“
Dann spuckte jemand auf sein Arschloch und im selben Moment drang etwas riesiges, hartes in ihn ein. Er schrie unter dem verklebten Mund und rasselte mit seinen Handschellen. Doch sie drückten seinen Körper mit den Knien auf die Pritsche, während ihn eine Wärterin mit einem Gummipenis, den man mit Hilfe eines Gürtels umschnallen konnte, gnadenlos seine Rosette auseinanderdrückte.
„Na gefällt Dir das, Du Arschloch?“ raunte die Stimme wieder direkt an seinem Ohr. Dieselbe Stimme mit dem polnischen Akzent. Derselbe hasserfüllte Unterton.

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