„Du musst dich nicht rechtfertigen, Verena! Das ist völlig okay. Ich habe nicht den Eindruck gehabt, dass du Maria misshandelt hast. Ich finde es toll, dass ihr eure Streitigkeiten auf diese Art löst. E stimmt ja auch: Pünktlichkeit ist eine Kernkompetenz für ein erfolgreiches, glückliches Leben! Man muss es ja nicht übertreiben, aber ein gewisser Zeitrahmen sollte schon eingehalten werden…“
Verena war froh, dass Bernhard sie verstand. Sie plauderten noch ein bisschen, um sich dann für den Kinoabend zu verabreden. Bernhard schlug vor, dass sie sich kurz vor 20 Uhr vor dem großen Kino treffen sollten. Verena war einverstanden. Bernhard sagte ihr, dass er sie lieb hatte. Verena erwiderte sein Geständnis, ehe sie sich voneinander verabschiedeten. Sie fühlte sich toll an diesem Abend. Maria schmunzelte, als ihre Mama wie ein junges Mädchen strahlte. Ria gönnte es ihrer Ma, auch wenn die ihr heute ganz schön eingeheizt hatte. Marias Popo sah ziemlich rot aus und fühlte sich auch so an. Das Mädchen wusste, dass sie morgen ein Sitzkissen brauchte. Ria strich sich seufzend übers Hinterteil. Verena sah es aus den Augenwinkeln. Nun kam sie zu ihrem Mädchen. Verena brachte Maria auf ihr Zimmer, wo sie ihr sorgsam den Popo eincremte. Ria fand das sehr lieb.
Sie sprach ihre Mama auf Bernhard an, während die ihre Bäckchen einsalbte. Verena klapste ihr Mädchen, als sie an den Nachmittag bei Tante Inge dachte. Hatten die beiden da was eingefädelt? Verena gab zu, dass sie Bernhard Venske sehr mochte. Er verkörperte den Typ Mann, der Marias Mutter gefiel. Bernhard war ein tatkräftiger Mann, der aber dennoch sehr viel Empathie ausstrahlte.
Das traf auch auf Paul Berger zu, der am folgenden Tag seine Deutschstunde abhielt. Maria saß schweigsam neben Alina, was auch an dem peinlichen Kissen lag, das sie sich unterlegen musste. Rias Po war doch empfindlicher, als sie gedacht hatte.
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