Es dauert eine Ewigkeit, bis sich endlich eine Kabine öffnet. Auch wenn wir die dann für uns allein haben, widerstehe ich dem Drang, sie sofort in die Arme zu nehmen und wild zu küssen. Ich vermute, bei Escort-Dates geht es auch etwas förmlicher zu, zumindest bis die Paare auf ihren Zimmern oder in ihren Suiten angekommen sind.
Auch Lenia bleibt perfekt in der Rolle. Sie ist etwas kühler zu mir als sonst bei unseren Dates, und gleichzeitig irgendwie anziehender. Als wir unser Zimmer betreten, biegt sie sofort ins Bad ab. „Ich muss mich kurz frischmachen. Bereiten Sie bitte schon mal alles weitere vor.“
Dass die Mädels immer von „frischmachen“ reden, wenn sie pinkeln müssen... Und was soll ich vorbereiten? Haben wir für diesmal etwas ausgemacht, woran ich mich jetzt nicht erinnere? Das wäre blöd, Lara hasst es, wenn ich nicht richtig zuhöre und dann die Hälfte vergesse. Verunsichert krame ich unserem Koffer herum, den ich gleich bei meiner Ankunft aufs Zimmer bringen ließ. Aber da sind nur die üblichen Sachen drin, die wir sonst auch dabeihaben: Schlafanzüge, frische Wäsche, Sportklamotten, ein wenig Sexspielzeug. OK, das kann ich ja schon mal rausholen. Zur Sicherheit schaue ich auch nochmal in die Schränke und Schubladen, vielleicht findet sich da ja noch ein Hinweis. Aber das ist natürlich Unfug, wie sich schnell herausstellt. OK, dann improvisiere ich halt.
Die Spülung geht und kurz darauf ist Lenia zurück. Sie hat sich tatsächlich die Nase gepudert und ihr dezentes Makeup aufgefrischt. Sie schaut sich um, als suche sie etwas. Dann sagt sie, mehr zu sich selbst „Gut, dann eben andersrum“. Und zu mir, etwas lauter und in strengem Ton:
„Setz dich!“
OK, neue Wendung. Mit „Du“ hat mich Lenia bei den bisherigen Dates nie angeredet. Ich gehorche.
„Nicht aufs Bett. Auf den Stuhl“. Sofort bin ich dort.
„Mach die Hose auf.“
„OK, wenn du...“ beginne ich zaghaft.
„Still jetzt!
Lenia
Lustvolle Begegnungen
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Lenia
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