Dann wandte sich Langfinger seiner Beute zu. Er konnte sich gar nicht satt sehen. Endlich würde eine leibhaftige Prinzessin seinen Harem zieren. Und dazu noch eine so junge und schöne. Auch für Marie hatte er sofort eine Verwendung. Sie war das ideale Geschenk für einen guten Geschäftspartner. Denn bekanntlich erhalten kleine Geschenke ja die Freundschaft. Doch fürs Erste wollte Leon nicht ans Verschenken denken. Timea und Marie waren auch im Set ein geiles Gespann. Damit es ihm nicht heimlich davon trabte, schenkte er den Schönen ein paar rostige Fußeisen, kettete sie aneinander, ...und lud sie ein, noch ein wenig gemeinsam Kutsche zu fahren…
Mit schnaubenden Rossen ging es in den tiefen Wald...
...Als die Räuber ihr Lager erreicht hatten, wurde natürlich ein großes Fest gefeiert. Über großen Feuern schmorten zahlreiche Wildschweine. Aus hölzernen Fässern sprudelte Wein und Bier im Überfluss.
Die übermütigen Zecher verlangten bald nicht mehr nur nach Wildbret und gebratenen Ferkelchen. Frisches Weiberfleisch stand mit jedem Tropfen höher im Kurs.
Bald wurden die ersten Räuberbräute über Tische und Bänke gezogen. Ihr lüsternes quieken erfüllte schnell den Wald.
Aber immer mehr Raubbuben litten nun der Brunft, so dass die Räubermädchen bald nicht mehr genügten. Aber man hatte ja schließlich Gefangene gemacht. Und bevor man sie verkaufte; ...“Jungfräulichkeit“, konnte die neue Herrschaft jedenfalls nicht erwarten…
Des Hauptmanns Drohung war also schnell vergessen, ...und auch die schöne Marie nur eine Dienstmagd.
Marie war nicht unerfahren, ...und auch die Räuber schließlich nur Männer. Sie fürchtete weder Hexen noch Kellermeister. Und warum aus der Not keine Tugend machen. Warum die Peitsche riskieren und die schöne Haut ruinieren? Lieber machte sie den ersten Schritt. Schon tanzte sie auf den Tischen und löste die Schnüre des Mieders. Pralle Brüste sprangen ins Freie, ...und schon bald fand die langbeinige Tänzerin ihre ersten Fans...
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