Lesestunde

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Alnonymus

… Doch da war noch ein anderes Gefühl: Er hatte irgendwie noch nicht genug von ihr. Ganz in seinem Inneren war die Sehnsucht, sich erneut mit ihr zu vereinigen, … diese unbändige Lust zu genießen, die sie in ihm auslöste.“
Ich mache eine Pause und warte ab, doch Vivien reagiert nicht. So erzähle ich weiter: „Aber er wollte sie nach diesen lustvollen gemeinsamen Stunden auch nicht überfordern, wollte sich und ihr Zeit geben, denn sie hatten ja Zeit, … oder zumindest hoffte er das. … Er wünschte sich, dass es mehr sein würde als nur eine Nacht, … doch er konnte eben nur hoffen, dass sie ebenso dachte.“ Wieder entsteht eine Pause, während Vivien beginnt mich mit den Fingern ihrer rechten Hand zu streicheln. Leise höre ich ihre Stimme: „Sie konnte einfach in seinen Armen einschlafen und träumen, doch in ihr war immer noch ein Verlangen, das sie so eigentlich nicht kannte. … Sie sollte zutiefst befriedigt sein, denn sie hatte an diesem Nachmittag ausgiebigen lustvollen Sex gehabt, den ersten seit etlichen Monaten, aber sie wollte ihn nochmals spüren, so ganz tief in sich. … Doch überforderte sie ihn damit nicht, verlangte sie nicht zu viel? Gedankenverloren streichelten ihre Finger über seine Haut, hinterließen ein unsichtbares Muster. … Sein bestes Stück ruhte dabei erschlafft auf seinem Bauch, … und sie vermied es tunlichst ihn zu berühren, denn sie wusste, dass sie sich dann nicht mehr zurückhalten könnte. … Doch wie gerne würde sie diese Männlichkeit berühren. …“

Ich kann nicht anders, muss Vivien unterbrechen: „Ihre Finger glitten über seinen Körper, lösten ein Gefühl des Wohlbefindens aus, doch wie gerne hätte er mehr, … würde sie doch einmal seine Eier in ihre kundige Hand nehmen, nur einmal zärtlich über seinen Lümmel streichelllllllln. ... Aaaaa … soooo.“ Vivien tut nun genau das und nutzt mein Stöhnen um weiterzuerzählen: „Egal.

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