Lesestunde

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Alnonymus

“ Vivien nickt nur und wir finden uns wieder zu einem Kuss, bei dem sich unsere Zungen in Erinnerung an eben, lustvolle umschlingen, so als wollten sie das, was wir gerade gemacht haben, nachvollziehen. Vivien blättert weiter.

Auf dem linken Bild sitzt ein nackter Mann in einem großen, braunen Ledersessel und vor ihm auf dem Boden sitzt, auf einem Kissen, eine ebenfalls unbekleidete Frau. Mit der Linken stützt sie sich ab, mit der Rechten hält sie seinen harten Speer in Position, dessen Spitze zwischen ihren Lippen verschwunden ist. „Schau mal, wie er lächelt.“ stellt Vivien fest. „Natürlich lächelt er.“ versuche ich die Szene zu interpretieren, „Ich denke, sie ist eine sehr erfahrene Frau, die genau weiß, wie sie ihm mit ihrer Zunge und ihren Lippen unbeschreibliche Lust bereiten kann. … Vielleicht merkt er ja schon, wie sich alles in ihm zusammenzieht. … Und er freut sich, weil er sich gleich in ihrem Mund ergießen darf.“ Vivien schaut mich kurz an, als ob sie prüfen möchte, ob mir sowas auch gefallen würde. Sie traut sich wohl nicht mich direkt zu fragen, sondern widmet sich umgehend wieder dem Buch. „Aber schau hier“, deute ich auf die Fotografie auf der rechten Seite, „wie er sich bei ihr revanchiert.“ Denn nun sitzt die nackte Schönheit mit weit gespreizten Beinen im Sessel, und er kniet auf dem Boden vor ihr, sein Gesicht tief in ihrem Schoß versenkt. Seine Arme umfassen ihre Oberschenkel, während ihr Rücken wie ein Bogen durchgedrückt, und ihr Kopf ganz in den Nacken überstreckt ist. „Er scheint aber auch seinen Spaß daran zu haben.“ grinst Vivien und deutet auf seine deutlich zu erkennende Erektion.

Es ist ein Genuss mit ihr in dem Buch zu blättern, was bei mir daran zu erkennen ist, dass ich, nur durch die Bilder und unsere Unterhaltung, inzwischen fast so einen prachtvollen Ständer habe, wie der Typ auf dem Foto.

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