"stell die flasche auf den tisch", wies sie ihn an, während sie zwei gläser spülte. dabei wandte sie ihm den rücken zu und er hatte die gelegenheit, sie unauffällig zu betrachten. ihr arsch war wirklich göttlich, wunderbar rund und fest schien er auch zu sein. dazu eine schöne schmale taille, fast wie bei einem jungen mädchen. außerdem hatte sie schlanke fesseln und hübsche kleine füße. das gefiel ihm, denn er mochte schlanke fesseln und kleine füße. irgendwie gefiel sie im generell. irgendwie machte sie ihn scharf.
deshalb tat er, wie ihm geheißen, stellte die flasche ab und setzte sich, während sein blick sich von ihr löste und er begann, nach einem korkenzieher zu suchen, den es irgendwo in diesem chaos doch sicher geben musste.
außerdem, hatte sie nicht gesagt, sie bräuchte noch eine spezielle zutat für die soße? er hatte jedenfalls nur den wein mitgebracht. und überhaupt, was konnte diesem essen noch fehlen, so köstlich wie es duftete?
"dritte schublade von unten", schien sie seine gedanken zu lesen und er erhob sich, leicht skeptisch zwar, um gleich danach verblüfft festzustellen, dass sich am angegebenen ort zwischen einem dreckigen rührbesen, irgendwelchen alten gummiringen und jeder menge sonstigem kram tatsächlich auch ein korkenzieher fand.
"so, und jetzt bleib gleich dort stehen, mach die hose auf und hol schon mal deinen schwanz raus!", drang es unvermittelt zu ihm herüber. hatte er richtig gehört? konnte sie tatsächlich so etwas gesagt haben? verwirrt blickte er hinüber zu ihr. sie hatte ihre position nicht verändert und schien immer noch mit spülen beschäftigt zu sein.
nein. unmöglich. völlig unmöglich. seine wirren gedanken mussten ihm einen streich gespielt haben und er beschloss, diese halluzination zu ignorieren. einfach ganz normal weiter zu machen. sich zu setzen. die flasche zu öffnen. wein zu trinken. zu essen. zu reden. ein, zwei zigaretten zu rauchen.
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