Letztens

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Letztens

Letztens

Azraela

Als ich Dich letztens traf war Dein Anblick erstmalig wieder ein wenig länger auszuhalten, mehr noch, wunderschön. Du hattest mich noch nicht erblickt, standest einfach da und ich musste an dir vorbei. Zuerst stoppte ich erschrocken, wollte mich umdrehen und wegrennen. So ein Unsinn nicht wahr?
Als ich mir dann ein Herz gefasst hatte, um mich an dir vorbei zu mogeln, war es plötzlich wieder da. Deine Nähe, deine Wärme, diese Vertrautheit. Als ob wir uns schon ewig kennen würden. Du hattest mich gerade erblickt, schautest nicht weg. Strahltest gar! Am liebsten wäre ich dir vor Freude sofort um den Hals geflogen. Ich konnte nicht anders, in meinen Gedanken musste ich mich an dich werfen, dich umarmen und mit Küssen bedecken. Dich ganz fest an mich drücken.
Wir gingen aufeinander zu. Mir war, als ob du meine Umarmung, die ich dir geistig schenkte, spürtest. Als ob du sie regelrecht genießen würdest. War es so?
Spürtest du sie? Meine Umarmung, meine Küsse? All die vielen Liebkosungen?
Hatte ich so einen verlangenden Blick? So verräterisch? - Du kamst direkt auf mich zu. Was sollte das? Wolltest du? Nein bestimmt nicht! Oder doch? Wolltest auch du mich umarmen?
Ich wurde unsicher. Konzentrierte mich nur noch auf meinen Weg. Versuchte nicht schneller und nicht langsamer zu gehen, nur vorbei. Es wirkte, als ob du mich in deine Arme nehmen wolltest. Mich packen und hochheben? Himmel nein! Ich würde schmelzen.
Noch immer waren wir auf Kollisionskurs. Was würde das nun werden? Wolltest du das ich dir in die Arme falle? Dich umarme? Aber du kannst doch nicht Gedanken lesen, oder? Hattest du die gleiche Sehnsucht, die gleichen Gedanken wie ich?
Kurz vor mir, ein kleiner Schritt zur Seite, an mir vorbei. Puh! Ich hätte dich auch schlecht in aller Öffentlichkeit küssen können, oder? Ein Kloß kam mir in den Hals, machte mir eine Begrüßung unmöglich. Aber ich musste doch, wollte dir etwas sagen. Ich flüsterte zaghaft ein kleines „Hallo“. Mehr brachte ich nicht heraus. Du nicktest nur stumm. Dann waren wir aneinander vorbei.
Mit dir ging das Licht, die Wärme, meine Sonne. Es wurde dunkel und kalt. So eisig kalt! Ich musste mich beherrschen, mich nicht umzudrehen, dir nachzulaufen. Allein was hätte ich sagen, tun sollen? Also ging ich meinen Weg weiter. Verwirrt und traurig, weil ich wieder mal nicht in der Lage war etwas mehr, als nur ein „Hallo“ von mir zu geben. Aber ich hätte Angst gehabt zu weinen. Mich schluchzend an dich zu werfen, dich an mich zu ziehen. Du hast meine Gefühle eingefroren, damals als du meintest, wir dürften uns nie mehr treffen. Ich sollte das alles nur als einen Traum sehen. Denn du wärest nicht mein Traummann.
Dabei bist du die Sonne für mich. Mein Mann, mein richtiger Traummann!
Du bist schon früh am Morgen bei mir in Gedanken, küsst mich wach. Zuerst meine Stirn, dann vorsichtig, langsam am Hals entlang, dich an meine Brust herantastend.
Du saugst eine meiner Brustspitzen verspielt in dich ein. Sie zeigt dir durch ihr schnelles Aufstellen gleich, wie sehr du willkommen bist, dass du bei ihr verweilen sollst.
„Ja, mach weiter, ein bisschen nur, bitte!“, signalisiert sie dir.
Du nimmst die Spitze zwischen deine Finger, um mit deinem Mund nun meine andere Brust zu begrüßen. Diese, ein wenig beleidigt, kommt sie doch an zweiter Stelle, zeigt sich etwas reserviert. Aber zart sind deine Überredungskünste. Erst langsam, doch zunehmend schneller, kann sie sich deinen Zärtlichkeiten nicht mehr entziehen. Je mehr sie es versucht, desto steiler, härter wird sie. Desto mehr gehört sie dir.
Uh! – Ich bewege meine Hüften. Komm Liebster! Sei mir ganz nah! Behutsam küsst du meine Bauchdecke, wanderst so tief wie deine Arme es zulassen, küssend zu meinem Dreieck. Deine Hände kneten immer noch meine Brüste. Das Kribbeln breitet sich nun in meinen ganzen Körper aus. Jeder Kuss ein kleiner Stromschlag. So schön! Mach’ weiter, tiefer, bitte!
Ich spreize meine Schenkel. Deine Hand gleitet nach unten, fährt an den Innenseiten meiner Beine nach oben, ohne meine Muschi zu berühren. Du quälst mich mit Absicht. Weißt du, wie sehr meine Muschi schreit? Hörst du sie? Ich spreize meine Schenkel weiter, als Zeichen. Du übersiehst es - absichtlich.
Malst kleine Kringel auf meinem Bauch. Bearbeitest weiter beide Brüste. Du machst mich wahnsinnig. Weißt du das?
Jetzt lässt du mich ein wenig dein Körpergewicht spüren, deine Wärme – bitte etwas mehr! Ich dänge mich dir entgegen. Möchte mich in dich hineindrücken.
Meine Hände streicheln deinen Rücken, die Oberschenkel entlang. Ich ziehe dich immer wieder verlangend an mich - dich greifend, ergreifend. Eine Hand sucht ihren Weg zwischen uns nach unten. Dein Glied, schon in freudiger Erwartung. Ich umklammere es fest, lass’ es, lass’ dich nicht los. Du sollst mir nicht entkommen, nie mehr! Meiner Liebe, meiner unendlichen Lust, meiner Sehnsucht nach dir. Ich zeige dir alles, gehöre dir. Hörte ich dich sehnsüchtig aufstöhnen? Leise? Du willst es unterdrücken, mir
nicht zeigen! All dein Verlangen, wie sehr du mich möchtest? Sanft und ganz langsam lasse ich dich meine Feuchtigkeit, meine Nässe spüren. Wie schön du zitterst, wie lustvoll du nun stöhnst! Bebend sinkst du zur Seite, unterliegst nun meinem Zauber. Ich zeig’ dir wie tief! Meine Küsse überfluten Dich. Ich saug dich ein. So unendlich schön, so unendlich tief, schnell und schneller. Fester - ja! Komm schon! – Tiefer, fester, fick mich! Fick mich richtig durch! - Du kannst nicht mehr lange – ich auch nicht!
Dein Orgasmus bricht wie ein Orkan über mich herein, so lustvoll so unglaublich…–
Ich öffne meine Augen - liege alleine auf meinem Kissen und weine!

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