Ihre Hände drückten dabei meinen Penis noch intensiver und ihr Schoß zuckte noch rhythmisch, während ich fortfuhr, sie eifrig mit den Fingern zu penetrierte. Aus all diesen Anzeichen war es offensichtlich, dass der Orgasmus, obwohl nur durch die Finger erzeugt, durchaus perfekt war. Es war jedoch erstaunlich, dass dies unter den Bedingungen eines holprigen, vollen Busses und unter weitgehender Geheimhaltung nach außen möglich war. Aber es war möglich und nachdem uns die wohligen Gefühle durchflutet hatte und die Erregung wieder abnahm, breitete sich eine wunderbare Entspannung in unseren Körpern aus.
Nach einer Weile ordneten wir wieder unsere Kleidung, die Decke wurde in der Tasche verstaut, dafür kam ein Päckchen mit Papiertaschentüchern zum Vorschein. Wir wischten uns gegenseitig den Schweiß aus dem Gesicht und die Frau schaute mich zum ersten Mal direkt und etwas länger an, dabei lächelte sie schelmisch. Hiermit endete auch schon fast diese seltsame Liebesgeschichte, denn beim nächsten Halt, keine halbe Stunde später, stand sie auf, nahm ihre Tasche und wollte an mir vorbei. Während ich nun ebenfalls aufstand, berührten sich unsere Körper noch einmal sehr intensiv und viel länger, als es zum reinen Passieren notwendig gewesen wäre. Zudem berührten ihre Lippen flüchtig, fast wie zufällig, meine Wangen, obwohl sie sich mächtig strecken musste, denn sie war deutlich kleiner als ich. Ich bekam sogar noch ein weiteres, kleines Abschiedsgeschenk, denn ich erhaschte einen kurzen, aber tiefen Einblick in den Ausschnitt ihrer Bluse, auf die beiden üppigen Halbkugeln, die leider bei unserem Liebestreiben viel zu kurz gekommen und kaum beachtet worden waren. Dann war sie auch schon an mir vorbei, ging den Mittelgang bis zur Tür und verließ den Bus. Dieser legte diesmal keinen längeren Stopp ein, weder zum Trinken noch zum Pinkeln oder gar, um einen Abschied weiter hinauszuzögern. Er fuhr rasch weiter und es blieb nur noch ein kurzes gegenseitiges Winken übrig, ehe ihre Gestalt im aufgewirbelten Staub der Landstraße verschwand.
Liebe im Bus
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