Nach dem Sex lagen sie noch eine Weile ruhig und entspannt nebeneinander und streichelten sich sanft und gerade als das Mädchen sich eine weiter Zigarette anzünden wollte, war es mit der Ruhe und der entspannten Situation zu Ende. Sie hörten, wie die Wohnungstür geöffnet wurde und jemand eintrat. Es war wohl der Hausbesitzer, der früher als erwartet zurückgekommen war, dachte er. Aber der junge Mann war offensichtlich nicht allein. Sie hörten Stimmen, erregte Stimmen. Besorgt stand das Mädchen auf, schlich sich an die Schlafzimmertür, drehte den Schlüssel vorsichtig um und lauschte mit dem Ohr an der Tür, was nebenan im Wohnzimmer vor sich ging. Ihre ganze Sicherheit, ihre Unbekümmertheit, ihre Fröhlichkeit war mit einem Schlag verschwunden. Sie schaute ihn ängstlich an und legte wiederholt den Zeigefinger auf ihre Lippen, um ihm zu bedeuten, sich ja nicht zu bewegen, sich nicht zu mucksen, ganz still liegen zu bleiben und ja nicht zu reden. Sie lauschte weiter und versuchte herauszufinden, was nur ein paar Meter weiter vor sich ging. Dann formten ihre Lippen das Wort Polizei und die Angst, die sich in ihrem Gesicht spiegelte, nahm noch weiter zu und ihre Lippen bebten und es schien ihm, dass sie ein Gebet murmelte. Er vermutete, dass ein Hausbewohner sie gesehen und die Polizei informiert hatte und dass diese mit dem Besitzer gekommen war. Er erwartete jeden Moment, dass der Polizist beim Durchsuchen der Wohnung das Schlafzimmer betreten und sie entdecken würde und das könnte vermutlich für alle Beteiligten sehr unangenehm werden.
Liebe im ciclon
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