Liebe zu dritt

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Liebe zu dritt

Liebe zu dritt

Yupag Chinasky

Gloria, eine 25-jährige Frau, lebte mit ihrem 20 Jahre älteren Mann in einer Ehe, die nur halbwegs glücklich war. Sie waren noch nicht lange verheiratet, hatten aber doch schon heftige Meinungsverschiedenheiten, die wahrlich nicht dazu beitrugen, die bröselnde Beziehung zu verbessern. Alles hätte gut und beide glücklich sein können, doch leider war der Grund der Zerwürfnisse ein ernsthafter: Ihr Sexualleben war gestört. Ihr Mann war ständig müde und sie erlebten keine aufregenden Abenteuer mehr im Bett. Das machte sie sehr unzufrieden, denn sie lechzte nach Liebe, mehr noch nach Sex in allen möglichen Varianten. Man konnte sie sicher nicht pervers nennen, aber harter, schmutziger Sex mit Schlägen und Beschimpfungen, erregte sie mehr als zärtliche Liebkosungen und sie litt sehr darunter, dass ihr Mann keine Phantasie besaß. Wenn er sich schon einmal aufraffte, mit ihr zu schlafen, dann ging es ruck-zuck, raus-rein und fertig. Dieser Mann, an sich vital und stämmig, wurde von seinem Beruf als Buchhalter in einer großen Firma regelrecht aufgefressen. Er verdiente gutes Geld, musste sich aber auch sehr anstrengen und viele Überstunden machen. Daheim wollte er sich nur ausruhen und zeigte keine Initiative in Hinsicht auf das Liebesleben. Der Beruf nahm ihn nicht nur voll in Anspruch, er raubte ihm auch die Energie, die seine Frau im Bett so dringend benötigte. Gloria hätte keineswegs arbeiten müssen, aber sie tat es dennoch, sie arbeitete in einer Bar, um der Langeweile des Alltags zu entgehen, aber auch, um nicht um jeden Peso betteln zu müssen, denn ihr Mann war auch geizig und gab ihr nur widerwillig Geld.
Gloria war durchaus hübsch. Ihr Körper war gut geformt, wenn er auch etwas klein geratenen war, mit schönen Kurven an den richtigen Stellen. Allein das machte sie für Männer interessant.

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