Liebes Leben

Im wilden Land - Teil 5

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Stayhungry

Ich merke, dass ich nicht schwanger geworden bin, gestand Erin schließlich ein. Ich werde wieder wilder, weniger zärtlich. Mike hatte das schon in ihrem Verhalten bemerkt und erwartet, dass sie ihn und Hartil wieder hinauskomplimentieren würde. Aber ich habe unbändige Lust! Könntet ihr Abstand davon nehmen, euren Samen zu empfänglichen Weibern zu tragen, und es weiter mit mir treiben? Ihr beiden könntet mich dann mal zusammen von vorne und hinten nehmen. Ich möchte gerne in den Arsch gefickt werden! Mal sehen, ich muss los, antwortete Hartil überraschend knapp, nickte Mike noch kurz zu und verschwand zur Tür hinaus. Erin lächelte verkniffen und schien mit dieser Antwort auf ihre unbekümmerte Einladung gerechnet zu haben. Die Isati! So zügellos und sinnenfroh sie ihrem Fruchtbarkeitskult huldigen, so prüde sind sie, wenn es mal um sinnliche Genüsse etwas abseits des üblichen geht. Und besonders das unfruchtbare Loch ist verpönt.

Mike sah sie sie mit großen Augen an. Du bist keine Isati? Nein, ich stamme aus einem Dorf weit draußen in der Savanne. Sklavenjäger hatten es überfallen, als ich mit der Wäsche am Fluss war. Ich konnte mich in einer kleinen Höhle im Uferbewuchs verbergen und als ich mich nach zwei Tagen zurück wagte, war das Dorf niedergebrannt, meine Familie und mein Volk getötet oder verschleppt. Es war entsetzlich und ich hatte Todesangst. Erin weinte, doch schnell versuchte sie, sich wieder zu fassen. Ich war als junges Mädchen vollkommen auf mich allein gestellt, berichte sie betont sachlich. In das Nachbardorf traute ich mich nicht, denn dort war vermutlich das gleiche geschehen oder die Unmenschen waren gar noch dort. Ich wusste, am Rand der Berge lebt ein Volk, das Schutzlose aufnimmt, und bin drei Tage in der Wildnis unterwegs gewesen, bis ein Jäger der Isati mich aufgesammelt und mitgenommen hat.

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