Liebes Leben

Im wilden Land - Teil 5

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Stayhungry

Der alte Müller nahm mich auf und als er vor einem Jahr gestorben ist, habe ich die Mühle und die Schänke weitergeführt. Ihr trauriger Blick hellte sich auf. Ich habe ein gutes Leben gefunden und jetzt hoffe ich auf ein Kind. Sie hielt inne. Aber mehr noch auf einen Gefährten, der dieses Leben mit mir teilt. Magst wiederkommen, einfach nur, dass wir uns lieben? Mike war sprachlos, im Innersten berührt. Er war vollkommen verunsichert, wusste ja nicht, ob sie mit dem letzten Satz ihn oder nur irgendwen gemeint hatte. Doch selbst wenn diese wundervolle Frau, mit der er ja fast das Schicksal teilte, ihn nur zu einem zweckfreien Schäferstündchen eingeladen hatte, so war dies beglückend. Sie meinte ihn, seine Zärtlichkeit, sein Begehren, seine Leidenschaft und nicht seine mögliche Fruchtbarkeit. Gerne will ich wiederkommen, flüsterte er ihr ins Ohr und küsste sie. Ich will bei dir bleiben! wollte er eigentlich hinausschreien. Doch er hatte Angst, sie würde ihm bedeuten, er sei nicht der ersehnte Mann für die Ewigkeit.
Als Mike nach Ende der Schankzeit Erins Haus betrat, stockte ihm der Atem. Erin stand in jenen hohen Schuhen in der Halle, die in jeder Welt nicht für den Stadtplatz taugten, nur für das Liebeslager, und war sonst gänzlich nackt. Piercings schmückten nicht nur ihre Klitoris, sondern ihre kleinen Schamlippen und ihre Brustwarzen und ihren Nabel. Sanft küsste sie ihn lange in den Mund und bat ihn dann lächelnd nach oben. So hinter ihr die Steintreppe hinaufzusteigen war eine Offenbarung. Er konnte ihren wiegenden Po betrachten, ihre saftige Pflaume und ihren süß verkniffenen Anus. Sie half ihm sich auszuziehen und begann langsam, ihn über und über zu streicheln und zu liebkosen. Sie ließen sich auf die Liegestatt sinken und hatten ohne die Gier nach Begattung alle Zeit der Welt. Es war wirklich schön, sie anzusehen in ihrem ruhigen Begehren.

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