This presste den Kopf zwischen ihre Brüste, so, als könnte er sich von seiner Vergangenheit als Söldner reinwaschen. Dann bedeckte er Linas Körper mit kleinen Küssen, was sie derart erregte, dass sie in die Knie sank. Wenig später schob This seinen Schwanz tief in sie und wies der jungen Frau so den Weg in den siebten Himmel. Mit halb geöffnetem Mund nahm Lina seine Stösse entgegen und schaukelte sanft ihr Becken. Ihre reine, milchweisse Haut trieb This beinahe in den Wahnsinn. Ihre enge Scheide, das Wogen ihrer grossen Brüste, ihr Stöhnen waren fast zu viel für ihn. Er hätte den Moment festhalten wollen. Er glitt aus ihr heraus, küsste sie innig, und stiess erneut in sie. «Ti amo», sagte sie leise. «Ti amo». «Ich Dich auch», flüsterte This. Ein wenig italienisch beherrschte er dann doch.
Nachdem sich die beiden Liebenden ausgeruht hatten, führte Lina ihren Söldner zurück zum Hof, an dem seine Rotte vor Monaten gebrandschatzt hatte. Mit Hilfe aus einem etwas entfernten Dorf war das Nötigste wieder instandgesetzt worden. Vom Russ und dem Elend, das die Söldner angerichtet hatten, war nichts mehr zu sehen. Linas Hof war später noch mehrmals überfallen worden, sie hatte sich aber immer in Sicherheit bringen können. Die beiden Kühe, die sie ihr Eigen nannte, hatte sie jedes Mal im Schilf versteckt, um sich so ihre einzige Nahrungsquelle zu sichern.
So nah der Heimat, so nah beim Simplon, so nah beim Wallis, so nah bei der Familie – aber This entschied sich für Lina, für seine künftige kleine Familie. Er liebte die junge, schwarzgelockte Italienerin abgöttisch und gab ihren Augen das Strahlen zurück, das sie vor langer Zeit verloren hatte. Sie gebar im November desselben Jahres tatsächlich eine bambina, ein Mädchen, so, wie sie es vorausgeahnt hatte. «This». «Lina». «Bambina».
Sie unterstützen einander, wo sie konnten, das Dorf, das Lina beim Wiederaufbau ihres Hofes unter die Arme gegriffen hatte, feierte mit ihnen, die bambina wurde auf den Namen Maria Grazia getauft.
Das Leben nahm seinen Lauf.
Und alles war gut.
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