Lisa und Covid-19

29 20-31 Minuten 0 Kommentare
Lisa und Covid-19

Lisa und Covid-19

Sven Solge

Völlig außer Atem erreicht Lisa die U-Bahn.

Durch diese blöde Gesichtsmaske, Mund-Nasen-Schutz hieß sie ja eigentlich, bekam sie nie genug Luft und schon gar nicht, wenn sie sich so beeilen musste, um die Bahn noch zu erreichen.

Wenigstens im Büro brauchte sie die Maske nicht aufzusetzen. Ihr Chef hatte es anfangs zwar verlangt, musste dann aber selber einsehen, dass es bei Telefonaten mit Kunden nicht so praktikabel war. In einer Wochenendaktion hatte er die Schreibtische von Lisa und ihren beiden Kolleginnen so weit auseinander gestellt, dass sie mehr als die geforderten 1,50 Meter auseinander standen.

Als der Zug in den Bahnhof einfuhr, war sie froh, sich hinsetzen zu können, nachdem sich die Türen geöffnet hatten. Es waren nur wenige Passagiere im Waggon, was Lisa in der Corona-Zeit als Positiv empfand, da so die Ansteckungsgefahr nicht so groß war.

Nur ein Mann lehnte lässig an der anderen Tür und schaute sie interessiert an. „Ein hübscher Kerl.“, schoss es ihr durch den Kopf. Unwillkürlich musste sie bei dem Gedanken lächeln, denn es kam nicht oft vor, dass ihr ein Mann auf Anhieb gefiel. Zu oft war sie schon enttäuscht worden.

Aber dieser war ausgesprochen gut gebaut. Etwa 1,90 m groß und durchtrainiert. Er hatte sehr lockige, braune Haare und blaue Augen, die sie unverwandt anschauten.

Überrascht stellte sie fest, dass er lächelte. Denn trotz der Maske, die er trug, konnte sie es an seinen Augen erkennen. Sie fühlte sich ertappt und schaute verlegen aus dem Fenster. Da sie aber im Tunnel waren, konnte sie ihn in der Spiegelung der Glasscheibe immer noch sehen. Wieder trafen sich ihre Augen und Lisa schaute verlegen auf ihre Hände.

Nur um etwas zu tun, stellte sie den Beutel mit ihren Ballerinas, neben sich auf die Sitzbank und holte ihr Handy aus ihrer Handtasche. Nachdem sie die PIN eingegeben hatte, las sie noch mal die letzte WhatsApp von ihrer Freundin Karin und nur um nicht immer wieder in diese lächelnden Augen schauen zu müssen, schrieb sie ihr eine belanglose Nachricht.

Plötzlich hörte sie die Durchsage: „Zurück bleiben bitte!“

Entsetzt schaute sie auf und stellte fest, dass sie hier raus musste. Sie schaffte es gerade noch durch die, schon schließende Tür. Aber im gleichen Moment, als die Tür mit einem lauten Knall zufiel, bemerkte sie ihren fehlenden Beutel mit den Ballerinas. Den hatte sie in der Hektik auf dem Sitz zurückgelassen. Impulsiv rüttelte sie an dem Griff der Automatiktür, doch die ließ sich natürlich nicht mehr öffnen. Und schon kam wieder die Durchsage, aber dieses Mal mit energischer Stimme: „Zurück bleiben bitte!“

Wütend schlug Lisa mit der flachen Hand gegen die Scheibe und wollte sich gerade abwenden, als sie den hübschen Kerl mit ihrem Beutel in der Hand sah.

Im Lärm des anfahrenden Zuges konnte sie gerade noch verstehen, wie er rief: „Nächster Bahnhof!“ Dabei zeigte er auf ihren Beutel und in die Richtung des fahrenden Zuges.

-*-

Kai war die flotte Biene sofort aufgefallen. Oder besser gesagt dieses flottes Häschen. Denn sie hatte eine dieser selbstgenähten Masken auf, die mit vielen kleinen, hoppelnden Hasen bedruckt war. Aber nicht nur diese lustigen Hasen ließen seinen Puls nach oben schnellen, auch ihr Aussehen führte dazu, dass er seinen Blick nicht von ihr lassen konnte.

Sie hatte so einen wunderschön geformten Kopf, der von ihren kurzen, schwarzen Haaren noch unterstrichen wurde. Der Haarschnitt war so perfekt, so etwas hatte Kai noch nie gesehen. Höchsten Mal in einem Modejournal, oder auf den Werbefotos beim Friseur.

Leider verdeckte die lustige Maske ihre Nasen und Mundparty, doch ihre Augen machten diese fehlenden Gesichtsmerkmale wieder wett. Er konnte seinen Blick nicht von ihnen lösen und als er das merkte, musste er doch lächeln.

Zu seiner Überraschung lächelte sie zurück. Auch wenn ihre Häschen Maske den Mund verdeckte, lächelten ihre Augen. Ähnlich musste sie sein lächeln auch an den Augen abgelesen haben, denn seine Maske verdeckte ja auch einen Teil des Gesichts. Sie fühlte sich ertappt und schaute hinaus in die Dunkelheit des Tunnels, um im nächsten Moment seinem Blick im Spiegelbild der Fensterscheibe zu erkennen. Erschrocken stellte sie ihren kleinen Stoffbeutel neben sich auf die Sitzbank und kramte ihr Handy aus der Handtasche und fing an zu schreiben.

Der Zug hatte die nächste Station erreicht und hielt an. Plötzlich, als das Piepen das Schließen der Tür verkündete, sprang sie auf und war im nächsten Moment auf dem Bahnsteig.

Überrascht fiel sein Blick auf ihren Stoffbeutel, der einsam auf der Sitzbank lag. Sie rüttelte an der Tür und schlug mit der flachen Hand gegen die Scheibe, was aber zwecklos war.

Kai schnappte sich den Beutel und rief ihr zu, dass er am nächsten Bahnsteig auf sie warten würde. Und schon war der Zug im Tunnel und die lustigen Häschen waren verschwunden.

Zum Glück war die Taktung der Züge im Feierabendverkehr recht kurz, sodass es nur etwas mehr als zehn Minuten dauerte, bis der nächste kam. Die Zeit verbrachte er damit, sich ihren Beutel genauer anzusehen. Deutlich konnte er von außen die Konturen von Schuhen ertasten, was es damit wohl auf sich hatte, fragte er sich?

Er hatte sich auf eine der Edelstahlbänke gesetzt, die es auf jeden Bahnhof gab. Als er nun den Beutel abstellte hörte er ein leichtes klingeln und als er von außen nach der Ursache fühlte, ertastete er ein Schlüsselbund. Das war also der Grund, warum sie so panisch reagiert hatte, ohne Schlüssel kam sie sicherlich nicht in ihre Wohnung.

Der nächste Zug lief ein. Aufmerksam versuchte er hinter den Scheiben etwas von der schönen Unbekannten zu erhaschen, doch das war fast unmöglich. Er erhob sich von der Bank und schaute am Zug entlang, konnte sie aber nirgends entdecken.

„Suchst du mich?“ Hörte er dann plötzlich eine leise Stimme hinter sich.

Langsam drehte er sich um und da stand diese wunderschöne Frau so dicht vor ihm, dass er sie hätte berühren können. Die Häschen Maske blähte sich mit jedem Atemzug und wurde beim Einatmen wieder an ihren Mund gesogen, sodass er die Konturen ihrer Lippen sehen konnte. Sie schien etwas aufgeregt zu sein.

„Ja ich habe nach dir Ausschau gehalten, ich wusste ja nicht ob du mich verstanden hast.“

Kai hielt ihr den Beutel hin. Als sie ihn entgegen nahm, berührten sich ihre Finger und er glaubte noch nie so ein schönes Gefühl erlebt zu haben. Wie ein leichter Stromschlag durchfuhr es ihn. Gleichzeitig spürte er die Wärme ihrer Finger.

Wie gebannt schauten beide auf ihre Hände, die immer noch den Beutel umschlossen. Scheinbar ging es dem Häschen genauso!

„Ich glaube, jetzt sind meine Coronaviren zu dir gekrochen und deine zu mir!?“, sagte Kai und konnte sich vor Lachen kaum halten.

Aber auch Lisa fand es lustig, denn sie löste trotz der imaginären Gefahr nicht ihre Finger. „Gönnen wir ihnen noch einen Augenblick, damit der Austausch vollkommen ist!“, auch sie kicherte leise hinter ihrer Maske, als sie das sagte.

Kai zog sie mit zur Bank und setzte sich hin, ohne den Beutel los zu lassen, sodass Lisa sich auch setzen musste. „Besteht die Möglichkeit, dass du mir deine Handynummer gibst, oder ich dir meine? Ich würde dich gerne widersehen und dich näher kennen lernen.“

Bevor Lisa antworten konnte, ließ er widerwillig den Beutel doch los, rutschte bis ans Ende der Bank und löste seine Maske. „Und so sieht der Kerl aus, der übrigens Kai heißt, und der dich gerne wiedersehen, oder wenigstens mit dir telefonieren möchte!“

Wieder war Lisa überrascht von dem impulsiven Verhalten. Noch nie war ihr ein Mann begegnet, der ihr so deutlich zeigte, dass sie ihm gefiel, aber gleichzeitig nicht aufdringlich war. Sie auf eine nette Art zum Lachen brachte und dazu noch richtig gut aussah.

Jetzt löste auch sie die Gummibänder an ihrer Maske und zog sie ab. „Und so sieht das Häschen hinter der Maske aus. Ich heiße Lisa und würde mich freuen, wenn du mich mal anrufst!“

Kai verschlug es im ersten Moment die Sprache. Er hatte ja schon an ihrer Kopfform, ihrer perfekten Frisur und den tiefgründigen Augen vermutet, dass sich hinter ihrer Häschen Maske etwas Schönes verbarg, doch das was sie jetzt freilegte, ließ ihn im Moment die Luft anhalten.

Eine kleine Stupsnase, ein schmaler, aber sinnlich geformter Mund, passte perfekt zu dem was er bisher von ihr gesehen hatte.

Doch bevor er sich gefangen hatte und etwas sagen konnte, kam Lisa ihm zuvor: „Habe ich dich jetzt erschreckt? Tut mir leid!“, sprach und setzte sich ihre Maske wieder auf.

Jetzt erwachte Kai aus seiner Starre: „Oh bitte nicht! Nimm deine Maske noch mal ab. Deine Schönheit hat mir die Sprache verschlagen. Ich wusste zwar schon vorher, dass du eine schöne Frau bist, aber es stimmt, du hast mich etwas erschreckt. Ich habe noch nie so ein vollkommenes Gesicht gesehen!“ Kai musste seine Hände bremsen, um sie nicht sofort anzufassen. Er sah, dass Lisa etwas verlegen war und setzte sein Kompliment fort: „Schon deine tolle Frisur , die deinen Kopf umschmeichelt, hat mich vorhin in der Bahn in den Bann gezogen.“ Nach einer kurzen Pause bat er sie nochmals ihre Maske abzusetzen.

Lisa war von so viel ehrlicher Flut an Komplimenten hin und her gerissen. Natürlich bekam sie öfter Komplimente, wegen ihres Aussehens. Doch die waren oft so plump, dass sie den Männern ansah, dass sie nur mit ihr ins Bett wollten.

Kai hingegen sagte es mit so einer ehrlichen Inbrunst, dass sie seinen Worten Glauben schenkte und ihre Maske wieder abnahm und ihn herzlich anlächelte.

Um sich abzulenken, holte Kai sein Handy hervor und richtete einen neuen Kontakt ein. „Gibst du mir bitte deine Telefonnummer?“

Lise nannte ihre Nummer und als Kai sie abgespeichert hatte, wählte er sie und als es bei Lisa klingelte, sagte er: „Nun hast du auch meine!“

„Danke! Ich glaube die nächste Bahn zurück, sollte ich nehmen!“, sagte sie und deutete auf die einlaufende U-Bahn. Gleichzeitig setzte sie ihre Maske wieder auf und erhob sich von der Bank und reichte Kai die Hand. „Danke, dass du mir den Beutel gebracht hast, ich wäre sonst nicht in meine Wohnung gekommen. Es war schön dich kennen gelernt zu haben.“
Kai der sich auch erhoben hatte und dabei war die Gummibänder seiner Maske über die Ohren zu ziehen, nahm ihre Hand und war wieder überrascht, welche Gefühle ihn übermannten. Am liebsten hätte er die Hand nie wieder los gelassen.

Doch Lisa entzog ihm die Hand und eilte zur Bahn. Noch ein kurzes Winken und dann war der Zug im Tunnel verschwunden.

-*-

Kai lief am selben Abend wie ein Tiger im Käfig in der Wohnung hin und her und kämpfte mit sich, Lisa anzurufen. Immer wieder nahm er das Handy zur Hand, suchte unter seinen Kontakten ihre Nummer und legte das Smartphone wieder weg.

Sein Herz schlug ihm dabei bis zum Hals. Noch nie war er so aufgeregt und gleichzeitig voller Hemmungen eine einfache Nummer zu wählen. Sein Finger schwebte über dem grünen Hörer und schon schmiss er das Handy auf das Sofa und lief wieder durch das Zimmer. Es war zum verrückt werden. Diese Frau hatte in den kurzen Momenten ihres Kennenlernens ein Nervenbündel aus ihm gemacht. Der Gedanke an dieses schöne Gesicht, ließ einen Schauer nach dem anderen über seinen Körper rasen. Und nicht nur das, es wurde Zusehens eng in seiner Hose, wenn er an sie dachte.

Auch wenn sein Hauptaugenmerk ihren Kopf erfasst hatte, war ihm ihr schlanker Körper nicht entgangen. Unbewusste hatte sein Blick ihren ganzen Körper gescannt und ihn als sehr attraktiv eingestuft. Aber genau das machte es für ihn so schwer. Sie war einfach zu schön für ihn und das drückte sein Selbstwertgefühl in den Keller.

Wieder hatte er das Handy in der Hand und suchte ihre Nummer, als es plötzlich klingelte.

Vor Schreck ließ er es beinahe fallen. Er schaute auf das Display und traute seinen Augen nicht. Es war Lisa!

Er wartete auf das nächste Rufzeichen, doch es kam nicht!

Erging es ihr genauso wie ihm?

Wollte sie ihn anrufen und traute sich dann doch nicht?

Kai spürte auf einmal ein unglaubliches Glücksgefühl. Wie unter Zwang betätigte er den grünen Hörer und hielt sich das Handy ans Ohr.

Es knackte im Lautsprecher und dann vernahm er ihre Stimme: „Kai?“

„Ja! Hattest du eben versucht mich anzurufen?“ Er kam sich blöd vor bei dieser dämlichen Frage, deshalb sprach er sofort weiter, ohne eine Antwort von ihr abzuwarten.

„Ich kämpfe schon den ganzen Abend mit mir, dich anzurufen und traue mich nicht!“

Er hörte einen leisen Seufzer, bevor sie sprach: „Und warum hast du mit dir gekämpft, mich anzurufen?“

„Weil…?“ Kai machte eine Pause. Wie sollte er ihr sagen, dass sie für ihn so unerreichbar schien, wie die Spitze des Mount Everest.

„Weil?“, fragte Lisa nach.

„Weil mich jedes Mal der Mut verlässt, bevor ich in der Lage bin den grünen Hörer zu drücken. Weil du so eine schöne Frau bist, die auch gerade auf den Anruf so eines armen Würstchens wartest. Ich war schon vom ersten Moment, als du in die Bahn eingestiegen bist von dir fasziniert. Ich konnte den Blick nicht von dir lassen. Und als dann deine Augen lächelten, habe ich etwas gespürt, was mich total verwirrt hat.“ Kai versagte die Stimme nach dieser Beichte.

Es dauerte eine Weile bevor Lisa antwortete und Kai hatte schon Angst zu weit gegangen zu sein.

„Du machst mich sprachlos!“, sagte Lisa leise. „Es ist manches Mal ein Fluch, etwas besser auszusehen als andere Frauen. Wobei ich mich nicht so sehe, wie du mich beschreibst. Du hast doch nur einen Teil von mir gesehen und das auch noch zeitweise von dieser blöden Maske verdeckt. Was glaubst du, was ich oft von einigen Männern zu hören bekomme? Die meinen, wenn sie mit ihrem dicken Auto protzen, müssten mir automatisch die Kleider vom Leib fallen und ich ihnen bereitwillig zu Diensten sein.“

Kai hörte wie sie verächtlich die Luft ausstieß.

Doch dann sprach sie weiter: „Ich bin sicher, wenn ich nicht so dusselig gewesen wäre und meinen Beutel vergessen hätte, hätten wir uns wohl nie wieder gesehen. Und ich habe das Gefühl, dass das sehr schade gewesen wäre. Du bist so unaufdringlich lieb gewesen auf dem Bahnhof und deine schnelle Reaktion mir den Beutel nachzubringen, hat mich sehr berührt. Außerdem bist du ein toller Mann. Bist groß, sportlich und brauchst dich hinter keinem verstecken!“

Kai fühlte sich peinlich berührt, über so viel Lob. Leise sagte er den Titel von Westlife vor sich hin: You Raise me up

„Was hast du gesagt?“, fragte Lisa.

Hatte sie es doch gehört, das wollte er eigentlich nicht.

„Kennst du das Stück von Westlife > You Raise me up <? Genau das machst du gerade mit mir!“

„Oh ja, das kenne ich! Ein schönes Lied, aber du ermutigst mich doch auch. Du bist so herzerfrischend aufrichtig, so einen Mann habe ich noch nie getroffen.“

Jetzt war es an Kai nach Worten zu suchen. „Mir ist von unserer Begegnung auf dem Bahnhof, als ich dir deinen Beutel übergeben habe, etwas in Erinnerung geblieben, was mich sehr beeindruckt hat. Ich weiß nicht ob du es auch gespürt hast, aber als unsere Hände sich berührt haben, ist etwas mit mir passiert.“ Er musste wieder leise Lachen, bevor er fortfuhr. Als die Coronaviren von mir zu dir und von dir zu mir gekrochen sind, hätte ich dich am liebste nie wieder losgelassen. Es war ein unglaublich schönes Gefühl, ich habe so etwas noch nie gespürt.“ Ergriffen von der Erinnerung schwiegen beide. Kai hörte Lisa zwar atmen, aber sie sagte nichts. „Bist du noch da?“, fragte er schließlich.

„Ja!“ Und nach einer weiteren Pause, sagte sie plötzlich: „Würdest du zu mir kommen?“

Überrascht von dieser Frage, blieb ihm fast die Luft weg. „Wie meinst du das?“

„Vielleicht ist das zu früh und zu unüberlegt, aber ich habe das Gefühl ich muss dich sehen, dich berühren und das jetzt sofort. Nicht Morgen oder in einer Woche, sondern sofort! Bitte komm zu mir!“ Dann nannte sie noch ihre Adresse und legte auf, bevor Kai etwas sagen konnte.

-*-

Ein Gefühlschaos durchlebte Kai. Was war da eben abgegangen? Hatte Lisa wirklich gesagt er solle zu ihr kommen? Die Gedanken wirbelten in seinem Kopf, doch dann fasste er einen Entschluss. Sie wollte ihn sehen und das sofort und das kam seinen Wünschen nur entgegen.

Schnell entledigte er sich seiner Kleidung, sprang kurz unter die Dusche und 20 Minuten später war er auf dem Weg zu seinem Auto. Die Adresse, die Lisa ihm genannt hatte war nicht weit und in wenigen Minuten erreichbar.

Den Wohnblock, in dem sich ihre Wohnung befand, hatte er schnell gefunden, nur mit dem Parken war es schwierig.

Wenig später stand er vor ihrer Haustür und starte ratlos auf die Klingelschilder. Wie hieß Lisa mit Nachnamen. Meistens stand nur der Nachname drauf oder ein Buchstabe mit Punkt.

Da blieb nur das Handy!

Er wählte ihre Nummer und als sie sich meldete, sagte er leise: „Ich stehe vor deiner Tür und weiß leider nicht wie du mit Nachnamen heißt. Ein langgezogenes „Oooooh!“, folgte und plötzlich ertönte der Summer.

„2. Stock!“ Hörte Kai noch, bevor er sich auf den Weg machte.

Auf halben Wege zog er noch seine Maske über, wobei die, bei dem was sie Beide vor hatten, nur hinderlich war.

Oben stand Lisa schon in der offenen Tür und lächelte ihn. Natürlich ohne ihre Häschen-Maske. „Entschuldige daran habe ich überhaupt nicht gedacht. Komm rein!“

Lisa hatte einen türkisen Hausanzug an, der ihre schlanke Figur zur Geltung brachte. Langsam ging Kai an ihr vorbei und nahm ihren betörenden Duft wahr. Währen Lisa die Tür schloss, drehte er sich um, zog seine Maske wieder ab und im nächsten Moment presste Lisa ihre Lippen auf seinen Mund.

Unwillkürlich umfassen seine Arme sie und der zarte Hosenanzug vermittelte ihm den Eindruck, als wäre sie nackt. Er spürte jeden Muskel unter dem dünnen Stoff und als seine Hände über ihren Rücken streichelten, während er ihren Kuss erwiderte, stellte er fest, dass sie darunter zu mindestens keinen BH trug.

Vorsichtig umspielte er mit seiner Zungenspitze ihre Lippen, die sie dann bereitwillig öffnete. Mit einem leisen, gurrenden Laut stieß sie ihre Zunge in seinen Mund und presste gleichzeitig ihren Unterleib gegen sein schwellendes Glied.

Gefangen von den über sie hereinbrechenden Gefühlen standen sie immer noch in dem kleinen Flur. Plötzlich löste Lisa sich von ihm, nahm seine Hand und zog ihn mit in ihr Schlafzimmer. Dort stellte sie sich vor Kai hin und fing an seinen Gürtel der Jeans zu öffnen. Kai fühlte sich total überrumpelt und bremste sie, indem er sie erneut küsste. Dann flüsterte er ihr ins Ohr: „Wir haben Zeit! Last uns das genießen, bitte! Du bist mir viel zu schade für eine schnelle Nummer, ich laufe dir schon nicht weg.“

„Verzeih, ich weiß überhaupt nicht was mit mir los ist?“ Sie legte den Kopf an seine Schulter und schluchzte, ihr Körper erzitterte von Weinkrämpfen.

Zart umfasste Kai ihren bebenden Leib mit dem rechten Arm, die linke Hand hatte er auf ihren Kopf gelegt und redete beruhigend auf sie ein. „Ich will es doch auch, aber du bist für mich viel zu wertvoll, nur um schnell Befriedigung zu erlangen. Darf ich dir zeigen was du mir bedeutest?“

Lisa nickte in seine Halsbeuge und wurde langsam ruhiger und hörte auf zu weinen.

Kai küsste sie auf die Wange und als Lisa ihren Kopf hob, küsste er erst ihre Tränen weg, um dann ihren Mund zu liebkosen. Lisa klammerte sich an ihn und öffnete ihre Lippen um seiner Zunge einlas zu gewähren.

Kai hatte mit seiner rechten Hand endlich Zugang zu ihrem losen Oberteil gefunden und streichelte nun langsam über ihre heiße Haut. Wirbel für Wirbel arbeitete er sich nach oben und als sein Arm von ihrer Achsel gestoppt wurde, bewegte er sein Hand nach vorne und umfasste ihre Brust. Mit einem tiefen Seufzer bog sie ihren Rücken durch und genoss das Gefühl, als seine Finger ihre harte Knospe, leicht drückten.

Vorsichtig, um sie nicht zu erschrecken, hatte er seinen Oberschenkel zwischen ihre Beine geschoben und mit der linken Hand, die jetzt auf ihrem Po lag, zog er sie rhythmisch leicht an sich. Er konnte die Hitze ihres Geschlechts durch seine Jeans spüren. Aber auch seine Hose wurde langsam eng, weil seine Erektion Platz brauchte.

Jetzt erwachte Lisa wieder, denn auf einmal, mit einer kurzen schnellen Bewegung, entledigte sie sich ihres Oberteils und präsentierte ihm ihre köstlichen Brüste. Jetzt war es Kai der einen Seufzer ausstieß. „Du bist wunderschön!“, flüsterte er und stülpte seine Lippen über die rosige Brustwarze. Gleichzeitig schoben seine Hände die Hose ihres Hausanzugs über die Hüften. Da er sie aber nur bis zu den Oberschenkeln schieben konnte, ging er langsam in die Knie und befreite Lisa von ihren Beinkleidern.
Nur noch ein rosa Slip bedeckte ihre Scham. Kai, der beide Hände auf ihren Po gelegt hatte, küsste nun zuerst ihren Bauch und dann immer am Rand des Slips entlang. Verhalten konnte er das leise Stöhnen von Lisa wahrnehmen, als er ihr den Slip runter zog. Sie kickte ihn weg, als er auf ihren Füßen lag und präsentierte ihm nun ihre Vagina. Nur ein schmaler, kunstvoll gestutzter Streifen Haare, zeigten den Weg zu ihrem Lustzentrum.

Ein erregender Duft strömte ihm entgegen, als er seinen Mund jetzt auf ihren Venushügel drückte. Langsam schob Kai Lisa in Richtung ihres Bettes und nötigte sie sich darauf hinzulegen.

-*-

Lisa glaubte ihr Körper müsste gleich zerspringen. Noch nie war ein Mann so zärtlich zu ihr gewesen. Ihr Herz raste und ihr Atem ging stoßweise, so erregend waren die Gefühle die Kai mit seinem Mund erzeugte. Die wenigen Liebhaber, die sie bisher gehabt hatte, hatten immer nur ihren Schwanz in sie gerammt und waren nach wenigen Stößen fertig und waren dann noch stolz darauf, wie sie es ihr besorgt hatten. An ihre Befriedigung dachte keiner.

Als Kai jetzt mit seiner Zunge ihre Schamlippen teilte und über ihre Klitoris leckte war es um sie geschehen. Zu erregend war der ganze Abend schon gewesen. Sie hatte bereits auf dem Bahnhof, als ihre Hände sich berührten, die Feuchtigkeit gespürt, die sich zwischen ihren Beinen sammelte. Dann das warten, auf den Anruf von Kai und ihre erotischen Gedanken, die sie dabei gehabt hatte, waren jetzt zuviel. Ein gewaltiger Orgasmus baute sich bei ihr auf und es reichte die leichte Berührung seiner Zunge aus, um ihn zur Explosion zu bringen.

Sie hatte beide Hände in Kais Haaren vergraben und als die Entladungen jetzt ihren Körper erschütterten, presste sie seinen Kopf in ihrer Erregung fest auf ihre Vagina und begleitet von spitzen Schreien zuckte ihr Unterleib heftig gegen seinen Mund. So etwas hatte sie noch nie gespürt.

Langsam ebbten die Spasmen ab und ihre Hände lockerten sich. Ihr Bauch hob und senkte sich, so außer Atem war sie. Sie konnte es immer noch nicht fassen, was dieser Mann mit ihr gemacht hatte. Langsam erhob sie sich auf ihre Ellbogen und schaute auf den lockigen Haarschopf zwischen ihren Schenkeln.

Kai streichelte immer noch sanft mit seiner Zunge über ihre, jetzt besonders empfindliche, Perle.

Auch wenn sie gerade erst einen Orgasmus durchlebt hatte, spürte sie, wie die Erregung wieder von ihr Besitz ergriff. Keuchend beugte sie sich über Kai und zwang ihn sie anzusehen. „Mein Gott, was machst du nur mit mir?“

Kai lächelte, als er sagte: „Das war erst der Anfang von dem was ich dir zeigen wollte. Und ich glaube du hast es sehr nötig gehabt? Ich hatte doch erst angefangen, dich zu liebkosen!“

Als er ihren Kopf zu sich herunter zog und sie küsste, schmeckte sie ihre eigene Lust.

„Aber du bist noch nicht mal ausgezogen!“, stellte sie leicht empört fest.

„Darf ich dich jetzt ausziehen!“, sagte sie und zog ihm gleichzeitig sein T-Shirt über den Kopf. Kai sagte nichts, sondern erhob sich und stellte sich so zwischen ihre Beine, dass sie den Gürtel seiner Jeans direkt vor sich hatte. Nun konnte sie ihr begonnene Arbeit, die sie vor wenigen Augenblicken angefangen hatte, zu Ende bringen. Als sie den Reisverschluss runter zog spürte sie die Härte seiner Erektion. Langsam schob sie die Hose über seine Hüften und weiter runter zu den Knöcheln. Die gewaltige Beule, die sich unter seiner Unterhose verbarg, erschreckte sie etwas. Vorsichtig legte sie ihre kleine Hand auf die Schwellung und drückte sie leicht, was bei Kai ein heftiges einsaugen der Luft verursachte. Lächelnd schaute sie zu ihm auf, als sie mit beiden Händen die Unterhose über sein hartes Glied schob.

Als sein Schwanz wippend vor ihr frei lag, umfasste sie ihn mit großen, erstaunten Augen und sagte zu Kai: „Ich habe noch nie so einen schönen Schwanz gesehen!“

Ihre Hand umspannte seinen Penis und zog langsam die Vorhaut zurück. Die purpurne Spitze erregte ihre Aufmerksamkeit, weil aus dem kleinen Mund der Eichel, ein einsamer Tropfen hervorquoll.

Kai konnte seine Erregung kaum noch zügeln, zu sehr gingen die sanften Berührungen von Lisa mit ihm durch und durch. Als sie sich jetzt auf einmal vorbeugte und den kleinen Tropfen mit ihrer Zunge und den Lippen aufsog, stöhnte er laut auf, sodass Lisa erschrocken aufblickte. „Habe ich was falsch gemacht!“, fragte sie, mit entsetzten Augenaufschlag?

„Nein!“, keuchte Kai. „Aber wenn du so weiter machst, kann ich für nichts mehr garantieren.“

„Was passiert dann?“, fragte sie mit einem verschmitzten Grinsen.

„Magst du das lieber?“ Dabei stülpte sie ihre Lippen über seine Eichel und leckte mit ihrer Zunge um den empfindlichen Rand.

Wieder keuchte Kai auf und versuchte seinen Penis zurück zu ziehen. Doch Lisa hatte damit gerechnet, denn mit beiden Händen auf seinem Po verhinderte sie es und schob sich sein Glied noch tiefer in den Rachen. Genüsslich bewegte sie ihren Mund auf seinem Schaft hin und her und erzeugte bei Kai unglaubliche Glücksgefühle.

Jetzt hatte er seinen Widerstand aufgegeben, weil er fühlte, dass Lisa es wollte und es schön fand. Er fing sogar an, langsam ihren Bewegungen entgegen zu kommen und fickte sie in den Mund.

Lisa spürte seine Geilheit, hörte mit ihren eigenen Bewegungen auf und presste ihre Lippen noch fester zusammen, sodass das Empfinden bei Kai noch intensiver wurde. Seine Pobacken fingen an zu zittern, so heftig versucht er sich unter Kontrolle zu halten, doch auch als er noch mal versuchte, vor seinem Samenerguss, sich ihr zu entziehen, musste er einsehen, dass Lisa seinen Orgasmus in ihrem Mund erwartete. Denn sie drückte mit aller Kraft seinen harten Penis zurück in ihren Mund.

Und dann konnte er nicht mehr. Er spürte das Pochen und Pumpen zwischen seinen Beinen und dann schoss der erste Strahl in ihren gierigen Mund. Seine Samenblase musste randvoll sein, denn ein Strahl nach dem anderen verließ sein Glied und ergoss sich in ihren Schlund.

Es war Kai unglaublich peinlich, als seine Erregung abgeklungen war. Er kniete sich vor Lisa hin und sagte: „Es tut mir leid, das wollte ich nicht!“ Er streichelte ihre Wange und schaute sie traurig an.

„Was tut dir leid?“ Dabei lächelte sie ihn so herzlich an, dass Kai es fast nicht glauben konnte. „Tut es dir leid, dass du zu mir gekommen bist? Oder tut es dir leid, dass du deinen Samen in meinen Mund gespritzt hast? Der soll außerdem sehr gesund sein!“

Sie umfasste mit beiden Händen sein Gesicht, küsste ihn leicht auf den Mund und meinte dann: „Was habe ich anderes gemacht als du vorhin bei mir?“ Erneut drückte sie ihre Lippen auf seine. „Magst du ein Glas Sekt? Ich könnte eins vertragen und möchte gerne mit dir auf diese zauberhafte Zeit anstoßen.“

Kai nickte nur, ihm fehlten noch etwas die Worte.

Lisa erhob sich und wollte an Kai vorbei, der immer noch vor ihr kniete. Doch bevor sie das geschafft hatte, legte Kai seine Hände um ihre Hüften und vergrub sein Gesicht in ihrem Schoß.

Überrascht blieb Lisa stehen und genoss seine Zärtlichkeiten. Zuerst streichelte seine Zunge ihren schmalen Streifen Haare, doch dann erreichte er den oberen Rand ihrer Schamlippen und sie fühlte die feuchte Nässe seines Speichels. Unwillkürlich spreizte sie etwas die Beine und ließ es zu, dass seine Finger den Eingang ihrer Vagina suchten. Als er seinen Daumen dann plötzlich langsam in sie einführte, warf sie ihren Kopf in den Nacken und stöhnte laut auf. „Kai, du bist der Wahnsinn!“, röchelte sie. „Wo bist du nur die ganzen Jahre gewesen?“

Dann vergrub sie ihre Hände in den lockigen Haaren, ihres Liebhabers und meinte:

„Gibst du uns noch etwas Zeit? Ich brauch dringend was zu trinken und du sicher auch!“

Nur widerwillig ließ Kai sie gehen. An der Tür drehte sie sich noch kurz um und strahlte ihn an. „Aber bitte nicht weglaufen, ich möchte dich noch in mir haben.“ Ein Blick in seinen Schritt offenbarte ihr seine Bereitschaft, denn sein Penis hatte sich schon wieder aufgerichtet. Schnell ging sie in die Küche und holte die Flasche Sekt und brachte sie zu Kai: „Magst du sie bitte aufmachen, ich hole eben noch die Gläser?“

Als Kai nach ihr greifen wollte entzog sie sich ihm, mit einem Lachen.

Als sie zurück kam hatte Kai die Flasche geöffnet. Sie hielt ihm die Gläser hin, die er dann geschickt einschenkte, ohne dass der Schaum übersprudelte. Trotzdem bemerkte sie das leichte Zittern seiner Hände.

„Geht es dir gut fragte sie besorgt?“

„Es geht mir fantastisch! Bin nur etwas aufgeregt!“

„Wieso bist du aufgeregt?“

Kai lächelte sie an: „Du kannst Fragen stellen. Da steht mir die schönste Frau gegenüber, die ich je gesehen habe. Dann hatte ich eben den unglaublichsten Sex meines Lebens und nun steht dieser Traum von einer Frau nackend vor mir und ich darf sie ansehen, berühren und küssen und da soll ich nicht aufgeregt sein?“

„Du bist süß!“ Lisa reicht ihm ein Glas, nachdem Kai die Flasche auf den Nachttisch gestellt hatte.

Das leise klingen der Gläser nahmen die beiden schon nicht mehr wahr, als sie tranken. Beide leerten ihr Glas und stellten es neben die Flasche .

Lisa drapierte die Kopfkissen an der Wand und klopfte dann neben sich auf die Bettdecke, „Komm erzähl mir etwas von dir. Was machst du beruflich? Hast du eine Freundin? Wie alt bist du? Wann hast du Geburtstag?“

„Stopp! Nicht alles auf einmal!“ Kai musste schmunzeln, über ihre Fragen.

„Ich bin Bauingenieur, ich habe keine Freundin, bin schon zwei Jahre solo, bin 28 Jahre alt und habe am 6. Juli Geburtstag.

Er füllte die Gläser noch mal auf und reichte ihr eins.

„Und nun du!“

Bevor Lisa antworten konnte, tauchte Kai einen Finger in seinen Sekt und bestrich Lisas rechte Knospe mit der prickelnden Flüssigkeit. Dann beugte er sich vor, umschloss mit seinen Lippen die härter werdende Brustwarze und lutschte genüsslich daran.

Lisa schloss die Augen und gab sich ganz diesen irren Gefühlen hin. Wieder war sie überrascht, was dieser Mann für Einfälle hatte, um sie zu Erregen. Dabei spürte sie immer noch den Daumen in ihrer Vagina, den er ihr vor wenigen Augenblicken rein gesteckt hatte. Sie öffnete ihre Augen wieder und ihr Blick viel auf sein erigiertes Glied, das schon wieder zu einer beträchtlichen Größe angeschwollen war.
Vorsichtig nahm sie Kai sein Glas aus der Hand und stellte beide Gläser ab. Dann rutschte sie auf dem Bett weiter runter und ohne das Kai mit seinen Liebkosungen an ihrer Knospe nachließ, folgte er ihr.

Wilde Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Sie dachte unwillkürlich an ihre letzte, kurze Beziehung. Yanis sah ohne Frage gut aus, aber er war durch und durch Macho. Erotik bestand bei ihm darin seine Befriedigung zu erlangen, wie es der Partnerin dabei erging war ihm egal.

Kai schien seine Erfüllung darin zu sehen, seine Partnerin in jeder Beziehung glücklich zu machen. Das zeigte er schon wieder. Eine Knospe wurde von seiner Zunge stimuliert, die andere von seiner Hand.

Doch plötzlich war ihm das nicht mehr genug, denn küssend näherte er sich wieder ihrem Lustzentrum. Küsste an der Leiste entlang und erzeugte in Lisa unglaubliche Stürme der Lust. Eine Hand streichelte ihren Schenkel, immer an der Innenseite entlang, bis kurz vor ihrer in Flammen stehenden Vulva. Es brachte sie fast um den Verstand, wenn er wieder zurück wich.

Die Gefühle waren so intensiv, dass sie ihn beinahe daran hindern wollte und stöhnte vor Erregung laut auf.

Wieder näherte seine Hand sich ihrer Vagina. Seinen Kopf hatte er auf ihrem Unterleib abgelegt, so als wolle er sehen welche Wirkung seine Hand auf sie ausübte. Je näher er kam, um so mehr verkrampften sich ihre Schenkel und als jetzt seine Finger ihre äußeren Labien berührten und daran entlang strichen, öffnete sie ihre Beine und hoffte, dass er sie weiter dort streicheln würde.

Doch seine Hand streichelte nun am anderen Schenkel wieder fort von ihrer Lust.

„Grrr, das ist Folter!“, brachte sie stöhnend hervor.

-*-

Kai war sich schon bewusst, dass Lisa aufs Äußerste erregt war. Aber genau das war es was er wollte. Er konnte es immer noch nicht fassen, dass er mit der schönsten Frau im Bett lag und Sex mit ihr hatte. Aber dass sie auf seine Berührungen so abfuhr, hatte er nicht erwartet. Sie reagierte auf jede seiner Berührungen so intensiv, dass es ihn richtig glücklich machte. Außerdem reizte ihn dieser makellose Frauenkörper. Ihre kleinen, festen Brüste waren genau das was er mochte und dann diese glatte Haut, ließen immer wieder Schübe der Erregung durch seinen Körper rasen. Sein Schwanz war mittlerweile so hart, dass es schon weh tat.

Als Lisa den Sekt aus der Küche holte, hatte er ein Kondom aus seiner Jeans genommen und vorsorglich unter das Kopfkissen geschoben. Nun würde er es brauchen!

Als er seine Streicheleinheiten unterbrach, um das Kondom überzuziehen, schaute Lisa ihn entsetz an. Warum hörte er auf?

Doch dann sah sie wie er die Hülle eines Kondoms aufriss. „Darf ich das machen?“, fragte sie mit ihrem unglaublich, süßen lächeln.

Kai reichte ihr das Kondom und kniete sich vor ihr hin. Lisa richtete sich auf, nahm das Kondom umfasste mit ihrer kleinen Hand seinen harten Schwanz und rollte den Gummi langsam über sein Glied. Allein diese Berührung brachte ihn schon fast zum Orgasmus.

„Wie lange kennen wir uns eigentlich schon?“, fragte er Lisa, als sie fertig war und zu ihm aufsah. „Ich habe das Gefühl, dich schon Jahre zu kennen und entdecke immer wieder neue Seiten an dir.“ Er zog sie zu sich hoch und küsste sie.

Als sie sich voneinander lösten, sagte Lisa, indem sie seinen Penis erneut umfasste: „Würdest du bitte dieses Prachtstück endlich bei mir reinstecken, sonst weiß ich nicht was ich tue!“

Lachend drückte Kai sie auf den Rücken und legte sich auf sie. Bereitwillig öffnete Lisa ihre Schenkel und hob ihm ihren Unterleib entgegen.

Doch wenn sie gedacht hatte er würde sofort anfangen sie zu ficken, hatte sie sich getäuscht.

Er schaute sie mit einem verschmitzten Gesicht an und fragte dann: „Was würdest du denn tun, wenn ich ihn jetzt nicht bei dir reinstecke?“ Dabei stupste er seinen harten Penis gegen ihren Eingang, drang aber nicht ein.

„Ich bringe dich um!“ Dabei hob sie ihr Becken und versuchte seinen Schwanz einzufangen als er wieder an ihre Pforte klopfte. Doch auch dieses Mal drang sein Glied nur geringfügig tiefer.

„Wo nimmst du bloß diese Beherrschung her?“

Kai antwortete nicht, sondern schob seine Eichel von außen über ihre Klitoris und erzeugte bei Lisa Wellen der Lust. Heftig wand sie sich unter ihm, stöhnte vor Geilheit und als Kai seinen Schwanz jetzt gemächlich in sie schob, hielt Lisa die Luft an.

Tief in ihr verharrte er und schaute sie an. Eine steile Falte auf ihrer Stirn zeigte ihm, dass sie kurz davor war den Verstand zu verlieren. Als er dann anfing seinen Penis zurück zu ziehen und mit kleinen Bewegungen seiner Eichel, sie an ihrem Eingang zu reizen, stieß sie mit einem heftigen Schnauben ihre angehaltene Luft aus.

Jetzt war es auch mit seiner Beherrschung vorbei. Immer schneller rammte er seinen Kolben in ihre Vagina.

Doch Lisa kam ihm zuvor. Sie war von seinen Streicheleinheiten derart aufgeheizt, dass es nur wenige Bewegungen in ihrer Scheide brauchte, um ihren Orgasmus auszulösen. Und dieser war so heftig, dass sie vor Lust laut aufschrie und ihre Fingernägel in Kais Rücken bohrte. Ihr Unterleib zuckte heftig gegen seine Stöße, so als wolle sie ihn noch tiefer in sich spüren. Ihre Beine hatte sie über seinem Gesäß verschränkt und mit einer Kraft, die Kai ihr nicht zugetraut hatte, presste sie ihn an sich.

Dann war es auch bei ihm soweit. Unter knurrenden Stöhnen entlud sich sein Orgasmus.

Schwer atmend lagen sie noch eine Weile aufeinander, bis sich Kai von Lisa runter rollte.

Lisa lag mit geschlossenen Augen neben ihm. Ihre Beine noch angezogen, so als erwartete sie ihn noch einmal. Ihr Brustkorb hob und senkte sich heftig und die Knospen ihrer zauberhaften Brüste, ragten hart wie zwei Kieselsteine empor.

Kai hatte sich auf die Seite gedreht, beugte sich jetzt vor und küsste sanft ihren Mund.

Lisa schlang impulsiv ihre Arme um ihn und schob ihre Zunge in seinen Mund. Dann löste sie sich kurz von ihm und sagte: „Bitte, bleibst du heute Nacht bei mir?“

Kai schaute sie an, bevor er antwortete: „So hat Covid-19 und eine Häschen-Maske doch was gutes gehabt. Ich bleibe gerne heute Nacht bei dir und wenn du magst auch noch länger!“

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 7584

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben