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»Und bei wem? Wer hat gewonnen?«
»Ich! Ich war Siegerin!« Sandra verriet aber nicht, dass dieser Besuch der Gewinn war.
»Da muss ich ja gratulieren! Hast dich geschickt angestellt! Aber bist du denn auch auf deine Kosten gekommen?«
»Na, so direkt nicht! Aber es hat uns allen doch viel Spaß gemacht!«
»Du bist doch bei diesem Spiel sicherlich auch erregt worden. Es macht dich doch an, wenn ein Mann dir so ausgeliefert ist?«
Bei der Erinnerung daran wurde Sandra schon wieder geil – oder waren es die frechen Finger des erfahrenen Mannes, der sie aufstöhnen ließ. Sie lehnte sich zurück und stützte sich dabei auf die Ellenbogen. »Ja! Natürlich hat mich das angemacht.«
»Da schuldet die Männerwelt dir doch einen Ausgleich, denke ich. Was hältst du davon, wenn ich mich darum kümmere?«
Franziska bekam in ihrem Versteck hinter dem Busch alles mit. Es würde mich nicht wundern, wenn der Schriftsteller einfach aufsteht und Sandra auf dem Tisch fickt, denkt sie aufgeregt. Sie sieht schließlich genau, wie lüstern der Mann ist. Sein Penis steht aufrecht in seinem Schoß, die heimliche Beobachterin sieht die dicke Eichel im Sonnenlicht glänzen. Sie hat sich aus der Vorhaut befreit und ist bereits von Lusttropfen benetzt. Und jetzt hört sie – wie zur Bestätigung ihrer Vermutung – den attraktiven Fünfziger zu Sandra sagen: »Am liebsten würde ich dich jetzt sofort pudern, du wirkst so anziehend auf mich in deiner jugendlichen Unbekümmertheit und Reinheit. Aber wir Künstler haben es uns gegenseitig versichert, ihr Praktikantinnen seid für uns tabu. Hans hat uns dieses Versprechen abgenommen.«
»Du gefällst mir auch, Frank!«, antwortete sie ziemlich leise, sodass Franziska Schwierigkeiten hatte, alles zu verstehen, »und ich würde mich auch gern von dir pudern lassen, wenn es das ist, was ich denke.«
»Leider kommt es nicht in Frage.
Pudern sagen wir Österreicher für schnackseln, bumsen, vögeln – du weißt schon.
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